26. Januar 2005
Sehstörungen, Lähmungen, Verlust der Sprache, Schwindel oder plötzlicher extremer Kopfschmerz – dies sind Anzeichen für einen Schlaganfall.
Ursache: Irgendwo im Gehirn wurde die Durchblutung unterbrochen, oder ein Gefäß ist geplatzt und im Gehirn bildet sich ein Bluterguß. Wer die genannten Anzeichen bei sich oder einem Angehörigen beobachtet, soll sich nicht scheuen, den Notarzt zu rufen.
„Die ersten Stunden nach einem Schlaganfall entscheiden über Leben und Folgeschäden“, sagt Prof. Dr. med. Roman Haberl, Leiter der Schlaganfall-Einheit des Städtischen Krankenhauses München-Harlaching in der Apothekenzeitschrift „Senioren Ratgeber“.
Je früher die Durchblutung wieder normalisiert werden kann, um so weniger Folgeschäden entstehen. Doch nicht nur in der Akutphase muss schnell gehandelt werden. Auch die Rehabilitation (Reha) soll möglichst bald einsetzen. Bereits nach ein bis zwei Wochen können die meisten Patienten mit dem Training anfangen. Wenn man länger wartet, bilden sich gerade bei stärker geschädigten Patienten sogenannte Sekundärschäden aus: Die Muskulatur verkrampft, die Gelenke versteifen.
Gute Aussichten, die alte Beweglichkeit wieder zurückzuerlangen, bestehen dann, wenn nach dem Schlaganfall noch eine Restfunktion vorhanden ist.
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