26. Oktober 2009
Die Therapie eines Schizophrenie-Erkrankten ist umfangreich. Die Entstehung der Krankheit kann man nicht verhindern.
Die Behandlung der Schizophrenie ist sehr umfangreich, da es verschiedene auslösende Faktoren für die Krankheit gibt.
Sehr wichtig ist die medikamentöse Therapie mit Psychopharmaka. Hier gibt es verschiedene Medikamente, die sowohl in akuten Phasen als auch als Langzeitmedikament eingenommen werden können. Viele dieser Medikamente haben jedoch starke Nebenwirkungen wie zum Beispiel epileptische Anfälle.
Neben der medikamentösen Therapie erfolgt auch eine Psychotherapie bei einem entsprechend ausgebildeten Therapeuten. Der Therapeut bespricht mit dem Patienten die Erkrankung, begleitet ihn während seiner Erkrankung und kümmert sich auch um dessen Angehörige.
Oftmals wird die Schizophrenie auch im Rahmen einer stationären Therapie in einer Fachklinik behandelt. Im Anschluss an die meist mehrwöchige Behandlung erfolgt eine teilstationäre Weiterbehandlung in der gleichen Klinik oder einer Tagesklinik. Dies verschafft den Patienten oft eine gute Grundlage, um im Alltag mit ihrer Erkrankung und einer ambulanten Therapie zurechtzukommen.
Da die Erkrankung in vielen Fällen vererbt wird, kann man nichts dagegen unternehmen. Sollten jedoch Angehörige an Schizophrenie leiden, empfiehlt es sich für die Verwandten, auf erste Symptome zu achten und diese gegebenenfalls unverzüglich von einem Arzt abklären zu lassen.
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Dr. Michael Struck, ECPM, ist Arzt für Psychiatrie und Psychotherapie. Er ist stellvertretender Leitender Arzt u...