19. März 2010
10% der Frauen widerfährt während ihrer Schwangerschaft eine Störung der Schilddrüse. Dies kommt nicht in allen Fällen ans Licht. Wird die Funktionsstörung nicht behandelt, kann das schwerwiegende Folgen haben. Das Kind kann mit teilweise starken Störungen der Entwicklung geboren werden. Darum sollen Frauenärzte in jedem Fall regelmäßig die Schilddrüsenwerte schwangerer Frauen untersuchen. Dazu sollten die TSH-Werte alle vier bis sechs Wochen kontrolliert werden. Dadurch kann eine Unterfunktion schnell erkannt und direkt behandelt werden.
Einige Frauen haben auch schon bereits vor der Schwangerschaft eine Unterfunktion entwickelt. Hinweise darauf können Störungen im Zyklus sein und Schwierigkeiten mit der Befruchtung. Wenn die Frau dann doch schwanger geworden ist, die Unterfunktion aber nicht behandelt wurde, besteht die Gefahr, dass das Baby zu früh oder missbildet geboren wird; die Babys wiegen weniger und es ist zu erwarten, dass die geistigen Fähigkeiten des Kindes verringert sind. Zudem besteht eine erhöhte Gefahr von Fehlgeburten. Deshalb ist es wichtig, Symptome früh genug zu erkennen und zu behandeln.
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