17. Juli 2009
Scharlach wird mit Antibiotikum behandelt. Einer Erkrankung an Scharlach kann man meist nicht vorbeugen.
Da Scharlach durch Bakterien verursacht wird, hilft hier ein Antibiotikum zur Heilung. Der Arzt verordnet in diesem Fall Penicillin, ein bestimmtes Antibiotikum, das über mehrere Tage lang eingenommen werden muss. Wird das Medikament nur über eine zu kurze Zeit eingenommen, können die bereits beschriebenen Komplikationen auftreten.
Wer an Scharlach erkrankt ist, sollte den Kontakt zu anderen Personen meiden, um diese nicht anzustecken. Auch Bettruhe sollte eingehalten werden.
Gegen hohes Fieber können fiebersenkende Medikamente eingenommen werden. Auch Wadenwickel können das Fieber senken. Man taucht dazu Tücher in lauwarmes Wasser (nicht kaltes Wasser) und wickelt diese um die Waden des Kranken. Darüber werden trockene Tücher gewickelt und der Kranke fest zugedeckt.
Bei Schluckbeschwerden sollte der Kranke weiche Nahrungsmittel zu sich nehmen und lauwarme Getränke trinken. Auch Gurgeln mit Kamillenblüten hilft gegen die starken Hals- und Schluckbeschwerden.
Etwa zwei Wochen nach der Erkrankung sollte eine Kontrolluntersuchung beim Arzt erfolgen, um mögliche Komplikationskrankheiten auszuschließen.
Besteht starker Husten, sollten nachts feuchte Tücher und Schüsseln mit Wasser aufgestellt werden, damit der Betroffene leichter atmen und abhusten kann.
Vorbeugen kann man der Erkrankung nicht. Jedoch sollten kranke Kinder und Erwachsene zu Hause bleiben, bis die Beschwerden abgeklungen sind, um andere Menschen nicht zu infizieren. Wer Kontakt zu einer erkrankten Person hatte, kann innerhalb von zwei Tagen Antibiotikum vorsorglich einnehmen und den Ausbruch der Krankheit so verhindern.
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