Häufig heilt die Sarkoidose ohne ärztliche Behandlung wieder ab. Vorbeugen kann man dieser Krankheit nicht.
Patienten mit einer akuten Sarkoidose, die nur leichte Beschwerden haben, werden zwar regelmäßig ärztlich überwacht, wenn die Krankheit diagnostiziert wurde, jedoch erfolgt noch keine Behandlung. In vielen Fällen heilt die Krankheit auch ohne Medikamente folgenlos ab.
Patienten, die starke Beschwerden haben, erhalten fiebersenkende Medikamente oder Medikamente zur Schmerzlinderung.
Patienten, die unter der chronischen Form der Sarkoidose leiden, erhalten Kortison verabreicht. Auch Patienten mit der akuten Sarkoidose erhalten dieses Medikament, wenn lebenswichtige Organe von der Krankheit betroffen sind. Normalerweise wird das Kortison als Tablette eingenommen, es kann jedoch auch als Salbe verordnet werden, wenn zum Beispiel die Haut von der Krankheit betroffen ist. Bei einer Lungenbeteiligung gibt es auch ein entsprechendes Kortisonspray.
Die Behandlung mit Kortison dauert etwa ein Vierteljahr an. Während der gesamten Behandlung müssen die Patienten regelmäßig ihren Arzt aufsuchen, damit dieser mögliche Organveränderungen sofort diagnostizieren kann.
Da die Ärzte die genauen Ursachen der Krankheit noch nicht erforschen konnten, gibt es keine vorbeugenden Maßnahmen, die vor einer Erkrankung schützen könnten.
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