23. April 2009
Röteln werden symptomatisch behandelt. Ein wirksamer Schutz vor der Krankheit ist die Impfung.
Da Röteln durch Viren übertragen werden, ist eine Behandlung mit Antibiotikum nicht möglich. Antibiotika helfen nur zur Behandlung von Bakterien. Die Röteln können daher nur symptomatisch behandelt werden. Der Arzt verordnet Fieber senkende Medikamente und Tabletten gegen den Juckreiz, den der Ausschlag auf der Haut verursacht.
Gegen das Fieber können auch Wadenwickel gemacht werden. Man benötigt dazu eine Schüssel mit lauwarmem Wasser und taucht darin trockene Tücher ein. Die Tücher werden jeweils um die Waden des Patienten gewickelt. Um die nassen Tücher werden trockene Tücher gewickelt. Der Patient muss anschließend gut zugedeckt werden.
Patienten mit Röteln sollten das Bett hüten und den Kontakt zu anderen Personen meiden, wenn diese die Erkrankung noch nicht durchgemacht haben und auch nicht geimpft sind. Ansteckungsgefahr besteht, bis der Ausschlag verschwunden ist.
Einzig wirksame Maßnahme, um eine Rötelninfektion zu vermeiden, ist die Schutzimpfung. Meist wird sie routinemäßig bei den Kleinkindern im Rahmen der Masern-Mumps-Röteln-Impfung durchgeführt. Nach einigen Jahren muss die Impfung nochmals aufgefrischt werden.
Besonders Frauen, die eine Schwangerschaft planen, sollten vorab ihre Röteln-Antikörper im Blut untersuchen lassen. Finden sich zu wenige oder gar keine Antikörper, kann noch eine Impfung erfolgen, so dass ein vollständiger Schutz bis zur Schwangerschaft besteht.
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Zu der Erkrankung Röteln der Ratgeber Masern, Röteln, Mumps & Co von Beat W. Hollenstein und Thomas Pfluger.