26. Oktober 2009
Wie eine Rippenfellentzündung behandelt wird, hängt vom Erreger der Krankheit ab. Vorbeugen kann man einer Rippenfellentzündung nicht.
Wurde die Rippenfellentzündung durch Bakterien (zum Beispiel im Rahmen einer Lungenentzündung) verursacht, erhält der Patient ein Antibiotikum. Gegen Viren wirkt dieses jedoch nicht, so dass der Arzt hier nur die Symptome der Krankheit behandeln kann.
Patienten mit einer Rippenfellentzündung dürfen keinesfalls eine Schonatmung einnehmen und nur flach atmen. Die Schmerzen sind dann zwar für den Patienten weitaus erträglicher, als wenn tief ein- und ausgeatmet wird, jedoch kann es so zu Verwachsungen im Bereich des Rippenfells kommt. Damit die Patienten möglichst wenig Schmerzen verspüren, wird ein Schmerzmittel verordnet. Zusätzlich erhalten die Patienten eine spezielle Atemgymnastik von einem Physiotherapeuten.
Wenn die Patienten nur schlecht atmen können, hilft ihnen oftmals auch eine Sauerstoffgabe über eine Atemmaske.
Patienten mit einer feuchten Rippenfellentzündung erhalten oftmals auch eine Punktion des Ergusses. Die angesammelte Flüssigkeit wird dann von einem Arzt durch einen Katheter abgelassen.
Grundsätzlich müssen sich die Patienten bis zur völligen Genesung schonen, um schwere Komplikationen zu vermeiden.
Einer Rippenfellentzündung kann man nicht vorbeugen.
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