3. Januar 2006
Steife und schmerzende Gelenke können auf eine sehr schmackhafte Weise therapiert werden - denn viele Fischsorten enthalten essenzielle Fettsäuren, die die Entzündungen abklingen lassen.
Inzwischen ist es eine anerkannte Tatsache, dass Omega-3-Fettsäuren sich positiv auf Herz und Kreislauf auswirken. Weitgehend unbekannt dagegen ist, dass man mit den richtigen Fetten auch Gelenkerkrankungen vorbeugen und rheumatische Entzündungen lindern kann.
Ursache für viele rheumatische Erkrankungen wie Arthritis, Arthrose und Gicht ist meist eine genetische Veranlagung, aber auch Faktoren wie Infektionen und Allergien spielen eine Rolle. Vor allem die Ernährung ist ein Punkt, der oft vernachlässigt wird. Wenn viel Fleisch und wenig Fisch auf dem Speiseplan steht, führt man seinem Körper ein hohes Maß an Arachidonsäure zu. Diese Säure ist ein Bestandteil vieler Fette und treibt im Körper aufgrund von enzymatischen Wirkungen eine ganze Reihe von Entzündungsprozessen an.
Der natürliche Gegenspieler von Arachidonsäure sind Omega-3-Fettsäuren, die in besonders reichhaltiger Form in Fischen wie Lachs, Thunfisch, Makrele, Hering und Matjes vorhanden sind. Sie blockieren den Stoffwechsel der Arachidonsäure. Mehr Fisch und weniger Fleisch heißt also die Devise für Rheuma-Patienten. Weitere Nahrungsmittel, die wenig oder gar keine Arachidonsäure enthalten, sind Obst und Gemüse sowie Hülsenfrüchte, aber auch Nudeln, Kartoffeln und andere Getreideprodukte. Sehr fetthaltige Fleisch- und Wurstprodukte sollten dagegen gemieden werden.
Neben Rheumatikern kann eine Ernährung mit vielen Omega-3-Fettsäuren übrigens auch Patienten mit Multipler Sklerose und vielen anderen Autoimmunerkrankungen helfen, die Beschwerden zu lindern.
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06.02.12 | |
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18.01.12 | |
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