14. März 2009
Die Rheumatherapie umfasst eine Zusammenarbeit verschiedener Berufsgruppen. Vorbeugen kann man der Erkrankung nicht.
Um die rheumatische Erkrankung für den Betroffenen in den Griff zu bekommen, arbeiten verschiedene Berufsgruppen daran, den Patienten so lange wie möglich beweglich und selbstständig zu halten.
Im Rahmen der Therapie verordnet der Arzt seinem Patienten Schmerzmittel und Kortison. Kortison wirkt entzündungshemmend und wird besonders bei akuten Schmerzzuständen verschrieben. Meist wird das Medikament direkt in das geschwollene Gelenk gespritzt. Zusätzlich bekommt der Patient Medikamente, die er dauerhaft einnehmen muss. Diese sollen einen neuen Krankheitsschub verhindern und die Beschwerden lindern. Neben diesen Medikamenten gibt es noch weitere, die für die Behandlung eingesetzt werden können.
Bei akut entzündeten Gelenken hilft auch eine Kältebehandlung, zum Beispiel mit Eisbeuteln.
Neben der medikamentösen Therapie ist auch die Physiotherapie wichtiger Bestandteil der Therapie. Bei der Krankengymnastik erlernt der Rheumapatient speziell für ihn wichtige Übungen, die er auch zu Hause regelmäßig durchführen muss.
Auch Ergotherapie wird meist verordnet. Der Patient lernt hier, im Alltag so lange wie möglich selbstständig zu bleiben. Die Therapeuten üben mit den Betroffenen das Greifen, An- und Ausziehen, Essen, Trinken usw.
Hat sich Flüssigkeit im Gelenk angesammelt, schafft auch eine Punktion Erleichterung. Mit einer dünnen Kanüle wird die Flüssigkeit aus dem Gelenk gesaugt.
In einigen Fällen ist auch eine Operation notwendig. Dies ist dann der Fall, wenn ein Gelenk durch die Erkrankung sehr stark zerstört ist. Statt des erkrankten Gelenkes wird dem Patienten dann ein künstliches Gelenk eingesetzt.
Einer Rheumaerkrankung kann man nicht vorbeugen. Treten jedoch in der Familie gehäuft Rheumaerkrankungen auf, sollte man bereits bei den ersten Symptomen hellhörig werden und diese sofort von einem Arzt abklären lassen.
Grundsätzlich empfiehlt sich regelmäßige Bewegung wie Spazieren gehen oder Fahrradfahren, um seine Gelenke möglichst lange beweglich zu halten.
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