RitterHHBeitrag von einem Gast oder ehemaligen Mitglied
Hallo!
Die kleine Vorgeschichte:
Mein Sohn ist 9 Jahre alt und besucht die 3. Klasse einer Grundschule in Hamburg.
Bei ihm wurde Dyskalkulie festgestellt und er ist seit ca. einem Jahr einmal in der Woche zur Therapiestunde im Institut für Mathematisches Lernen (IML). Es sind auch schon Fortschritte zu erkennen. So nähert er sich dem Rechnen im Hunderterbereich und der Multiplikation.
Die Schule ist über die Problematik informiert. Die Zensur in den Zeugnissen sollte ausgesetzt werden.
Jedoch musste mein Sohn den Lernstoff der 3. Klasse in Mathematik in Form von Wochenzetteln voll mitgehen, obwohl bekannt wahr, dass er diesen Lernstand noch lange nicht erreicht hat.
Das Recht auf individuelle Betreuung wurde ihm verwehrt, da es anscheinend mit Mehrarbeit für die Mathelehrerin verbunden ist.
Auch wurde Seitens der Mathelehrerin keinerlei Kontakt zu der Therapeutin des IML gesucht, um sich über den Lernstand zu informieren.
Ich habe schließlich in einem Gesprächstermin mit der Mathelehrerin auf die Mißstände hingewiesen. Hier wurde mir dann erklärt, dass zwar für Legastenie-Kinder die Zensur in den Zeugnissen ausgesetzt werden kann, jedoch die allg. Richtlinien dieses für Dyskalkulie-Kinder nicht vorsieht. Deshalb wird ab sofort jeder Mathetest bewertet. Die Mathelehrerin war jedoch bereit, in die Tests extra für meinen Sohn Blöcke einzupflegen, die seinem Lernstand entsprechen.
Im nächsten Mathetest wurde EIN Block von insgesamt neun Blöcken auf meinen Sohn "zugeschnitten"! Der Test viel demensprechend schlecht aus.
In einem Telefonat mit dem Schulleiter habe ich die Problematik nochmals angesprochen. Hier sagte mir der Schulleiter nochmals, dass eine Aussetzung der Zensur und der Benotung der Tests nicht möglich sei, jedoch die Tests für meinen Sohn mit mehr als nur einem Block seinem Lernstand angepasst werden können.
Mit dieser Aussage können wir leben, da es dann ja auch die tatsächliche Leistung meines Sohnes in Mathematik nicht so verzerrt darstellt.
Nun wurden in Hamburg an allen Schulen Vergleichsarbeiten geschrieben.
Hier hieß es zuerst, diese würden nur Auswirkungen auf die Zeugniszensur haben, wenn ein Kind zwischen zwei Noten steht.
Mittlerweile wurden wir aber benachrichtigt, dass diese Vergleichsarbeit wie ein normaler Test gewertet wird und voll in die Zeugniszensur mit einfließt.
Da mein Sohn nach der Vergleichsarbeit sehr still und verschlossen war, war klar, dass er wahrscheinlich keine dieser Aufgaben richtig verstanden hat, geschweige denn lösen konnte.
Hier meine Frage:
Gibt es eine Möglichkeit die Vergleichsarbeit für meinen Sohn aus der Wertung zu nehmen?
Für eine Antwirt bin ich sehr dankbar!
Gruß
S. Ritter
leaBeitrag von einem Gast oder ehemaligen Mitglied
Keine gute Grundschule würde ich sagen. Wenn so wenig interesse seitens er Mathelehrerin da ist und Rektor. Es gibt viele Lehrer die extra Pläne für die Kinder ausarbeiten, zumal da ja noch die Therapeutin ist und helfen kann. Ich würde mich für all die Fragen mal an Rebus wenden, die sind fit und können einen Beraten.
![]() |
![]() |
Antwort schreiben |
Neuen Beitrag zum Thema Rechenschwäche schreiben |
15.09.11 | |
![]() | RECHENSCHWäCHE |
01.08.11 | |
![]() | RECHENSCHWäCHE |
12.04.10 | |
![]() | RECHENSCHWäCHE |
18.12.09 | |
![]() | RECHENSCHWäCHE |
12.10.09 | |
![]() | RECHENSCHWäCHE |


Folgen Sie uns