16. Juli 2006
Forscher der Brown University in den USA haben einem querschnittsgelähmten Mann ein Hirnsensor, über den er mit seinen Gedanken unterschiedliche Geräte steuern kann, implantiert. Er kann zum Beispiel mit den Signalen aus seinem Gehirn einen Computer und eine Handprothese bedienen.
Das vier Millimeter im Quadrat große Hirnimplantat gibt über 100 Elektroden die Willensäußerungen des motorischen Areals der Hirnrinde an einen Steuerungscomputer weiter.
Die Wissenschaftler sind zuversichtlich, dass durch diese Gehirn-Computer-Schnittstelle in Zukunft verloren gegangene motorische Fähigkeiten wiedererlangt oder ersetzt werden können.
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