28. April 2009
Wie eine Querschnittslähmung therapiert wird, hängt von deren Ursache ab. Man kann im Vorfeld einige Vorsichtsmaßnahmen ergreifen, um einer Querschnittslähmung vorzubeugen.
Ist die Querschnittslähmung die Folge eines Unfalles, werden gebrochene Wirbelkörper operativ wieder hergestellt. Ist der Wirbelkörper gesplittert, werden die Knochensplitter aus dem Rückenmark entfernt. Oft werden Metallstangen in die Wirbelsäule eingesetzt, um den gebrochen Wirbeln mehr Halt zu verleihen.
Ein Bandscheibenvorfall, der bereits Lähmungserscheinungen zur Folge hat, wird ebenfalls in den meisten Fällen operativ behandelt.
In einigen Fällen, wie zum Beispiel bei der Multiplen Sklerose, können auch Medikamente zur Behandlung der Lähmungen eingenommen werden.
Ist das Rückenmark jedoch einmal geschädigt, kann es sich nicht mehr regenerieren.
Wer einer Querschnittslähmung vorbeugen möchte, sollte sich im Straßenverkehr aufmerksam verhalten. Autofahrer sollten sich grundsätzlich anschnallen. Motorradfahrer sollten grundsätzlich Schutzkleidung und einen Helm tragen, um derartig schwere Verletzungen zu verhindern.
Gegen Kinderlähmung gibt es eine Schutzimpfung, die meist routinemäßig im Säuglingsalter durchgeführt wird. Früher wurde der Impfstoff als Schluckimpfung verabreicht, heutzutage ist er in Spritzenform erhältlich. Die Impfung verleiht einen zehnjährigen Impfschutz, wenn die Grundimmunisierung abgeschlossen wurde.
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