24. Juli 2009
Die Therapie einer Prostatavergrößerung ist unterschiedlich. Es gibt einige Dinge, die jeder Mann tun kann, um einer Prostatavergrößerung vorzubeugen.
Je nachdem, wie ausgeprägt die Vergrößerung der Prostata ist, kann der Mann Medikamente einnehmen, so dass die Symptome gemildert werden. Die Größe der Prostata ändert sich dadurch jedoch oftmals nicht.
In den meisten Fällen wird die so genannte transurethrale Resektion der Prostata vorgenommen. Durch die Harnröhre wird hier überflüssiges Gewebe an der Prostata abgetragen. Der Eingriff findet meist im Rahmen eines stationären Aufenthaltes, selten auch ambulant, statt.
Helfen die Medikamente nicht oder ist die Prostata bereits zu groß, kann auch eine Lasertherapie angewendet werden. In örtlicher Betäubung oder Vollnarkose entfernt der Arzt mit dem Laser das überschüssige Gewebe an der Prostata und verkleinert sie so.
Es gibt noch weitere Eingriffe, die bei einer Prostatavergrößerung durchgeführt werden können. Jeder Eingriff hat Vor- und Nachteile, so dass letztlich der Patient zusammen mit seinem behandelnden Urologen entscheiden muss, welcher Eingriff für ihn der richtige ist.
Das Risiko dieser Eingriffe ist, dass der Mann keine Erektion oder auch keinen Samenerguss mehr bekommt. Dies tritt jedoch nur in seltenen Fällen auf.
Männer sollten regelmäßig zum Hausarzt oder Urologen gehen und eine Krebsvorsorge durchführen lassen. Im Rahmen dieser Vorsorge wird die Prostata abgetastet und eine Vergrößerung kann sofort festgestellt und behandelt werden.
Um einer Prostatavergrößerung entgegenzuwirken, sollte sich der Mann ausreichend bewegen, gesund ernähren, Übergewicht vermeiden und nicht rauchen.
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26.04.12 | |
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