22. Januar 2007
Aus einer Studie haben Wissenschaftler aus den USA sowie Israel erstaunliche Erkenntnisse gezogen. Die Studie beschäftigte sich mit dem Zusammenhang von Prostatakrebs und dem Erzeugen von Söhnen oder Mädchen.
Zwischen den Jahren 1964 und 1976 wurden insgesamt 38.900 Männer mit Nachwuchs registriert. Bis 2005 erkrankten 712 Väter an Prostatakrebs. Es stellte sich heraus, dass Väter von Töchtern ein 25 Prozent höheres Risiko hatten als Väter von Söhnen. Laut der Wissenschaftler liegt dies am Y-Chromosom. Außerdem sinke das Krebsrisiko mit jedem weiteren Sohn.
Studienleiterin Susan Harlap erklärt: "Insgesamt stehen unsere Ergebnisse im Einklang mit der Hypothese, die bestimmte Bereiche des Y-Chromosoms mit Prostatakrebs in Verbindung bringt."
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