23. Juni 2006
Der Stoff, der Chilischoten scharf macht, hilft womöglich gegen Prostatakrebs.
Zu diesem Schluss kommen, einem Bericht des Gesundheitsmagazins Apotheken Umschau zufolge, US-Wissenschaftler vom Cedars-Sinai Medical Center in Los Angeles.
Der Wirkstoff Capsaicin, der bereits in durchblutungsfördernden Einreibungen eingesetzt wird, treibt offenbar Prostatakrebszellen in den Selbstmord. Ob er auf andere Tumore ebenfalls wirkt und ob der in Tierversuchen gefundene Mechanismus auch beim Menschen funktioniert, ist noch nicht geklärt.
Die Studie bezüglich Capsaicin und Krebs wurde an Mäusen durchgeführt. Ob die Ergebnisse auf den Menschen übertragbar sind, ist fraglich.
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