26. August 2005
Eine neue schwedische Studie zur Behandlung des Prostatakrebses könnte beim Vorgehen gegen den häufigen männlichen Tumor das Pendel wieder zur radikalen Operation ausschwingen lassen, berichtet das Gesundheitsmagazin Apotheken Umschau.
Bei der Untersuchung wurden 697 Erkrankte in zwei Gruppen aufgeteilt. Eine wurde operiert, die andere nicht. In einem Beobachtungszeitraum von acht Jahren starben von den nicht operierten Patienten doppelt so viele an der Erkrankung.
„Diese Studie bestätigt, dass eine Radikaloperation im Frühstadium zu einer Heilung führen kann“, kommentiert Dr. Jan Fichtner, Vorstandsmitglied der Deutschen Gesellschaft für Urologie das Ergebnis.
Operierte Patienten entwickelten darüber hinaus weniger Tochtergeschwülste (Metastasen). Die Vorteile werden allerdings mit den Nebenwirkungen Inkontinenz und Potenzstörungen erkauft.
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