11. September 2009
Forscher glauben, dass eventuell Viren für den Prostata-Krebs die Ursache sind. Man hat nämlich das Gewebe von 200 Patienten, die an Krebs erkrankt sind, mit dem von 100 gesunden Männern verglichen und stellte fest, dass überwiegend nur bei den Erkrankten das Virus XMRV gefunden wurde.
So waren bei 27 Prozent der Erkrankten dieser Virus vorhanden, aber nur bei 6 Prozent der gesunden Männern. Bisher kannte man diesen Virus nur als krebserzeugend bei Tieren, aber nicht beim Menschen. In Deutschland ist die Krebserkrankung der Prostata die häufigste Art bei den Männern und leider wird sie erst zu spät erkannt und behandelt, denn nur bei einem Drittel, wo man rechtzeitig den Tumor feststellte, war auch eine Heilung möglich.
Wenn also dieser Virus eine Ursache der Erkrankung ist, so könne man den Krebs noch schneller entdecken. Vielleicht ist auch eine Impfung möglich, so ähnlich wie bei den Frauen gegen Gebärmutterhalskrebs, der durch die Humane Papillomviren verursacht wird.
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Der Ratgeber Prostatakarzinom von Alfons G. Hofstetter zu der Erkrankung Prostatakrebs.