7. Dezember 2011
Von Andreas Hadel
Eine fettarme Diät kann bei gleichzeitiger Einnahme von Fisch-Öl-Präparaten das Wachstum eines Prostatakrebstumores verlangsamen. Dies fanden US-amerikanische Forscher heraus, als sie mit Protastagewebe von erkrankten Männern experimentierten. Prostatakrebs ist die häufigste Krebserkrankung bei Männern und führt nach Lungen- und Darmkrebs zu den meisten Todesfällen unter erkrankten Patienten.

Der Untersuchungen der Wissenschaftler zeigten, dass bereits innerhalb von sechs Wochen nach Beginn der Diätphase ein verlangsamtes Tumorwachstum festgestellt werden konnte.
Die Forscher wollten auf Nummer sicher gehen und setzten andere Patienten auf eine herkömmliche Diät, wie sie in westlichen Ländern üblich ist. Bei Männern dieser Gruppe konnten keine Verbesserungen hinsichtlich des Tumorwachstums festgestellt werden.
Der führende Autor der Studie, Professor William Aronson von der Universität zu Kalifornien in Los Angeles, sagte, dass die Ergebnisse der Untersuchung von außerordentlicher Bedeutung für die künftige Behandlung von Krebspatienten sei. Je geringer das Tumorwachstum sei, um so geringer sei auch die Wahrscheinlichkeit, dass der Krebs streue.
Die Forscher nahmen während des Studienverlaufs regelmäßig Blutproben von den Patienten. Ferner wurde Gewebe der Prostatadrüse untersucht.
Die Ernährungsweise scheint direkten Einfluss auf das Fettgewebe der Prostatadrüse zu haben. Ähnliche Erkenntnisse konnten bereits im Vorfeld anhand von Zellkulturen und Tieren gemacht werden.
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Zu der Erkrankung Prostatakrebs der Ratgeber Prostatakrebs und ISCADOR (R) von Richard Wagner.