Posttraumatische Belastungsstörung

PTBS - Die verzögerten Folgen eines traumatischen Erlebnisses

Unter einer posttraumatischen Belastungsstörung (PTBS) versteht man die Reaktion auf ein besonders schlimmes, traumatisches Erlebnis. Dazu kann eine Vergewaltigung, ein sexueller Missbrauch oder ein schwerer Unfall zählen. Doch im Gegensatz zur akuten Belastungsreaktion entstehen die dafür typischen Symptome verzögert, und zwar erst über einen Monat später.

Junge Frau hält Hände vor Gesicht, Trauer, Einsamkeit
Trauer © Berchtesgaden - www.fotolia.de

Als posttraumatische Belastungsstörung (PTBS) bezeichnet man die verzögerte Reaktion auf ein schreckliches Erlebnis.

Krankheitsbild

Bei einer posttraumatischen Belastungsstörung erleben die Menschen durch Albträume oder Erinnerungen ein bestimmtes traumatisches Erlebnis immer wieder. Dies führt zu verschiedenen psychischen sowie körperlichen Beschwerden, die sich in die Bereiche

  • Erinnerungssymptome (Intrusionen)
  • Symptome einer vegetativen Übererregung (Hyperarousal) sowie
  • eine emotionale Betäubung und Vermeidung.

einteilen lassen.

An einer posttraumatischen Belastungsstörung erkranken aber nicht nur Menschen, bei denen es unmittelbar zu einer traumatischen Reaktion kommt, auch bei Augenzeugen eines schrecklichen Erlebnisses besteht die Gefahr einer PTBS.

Ursachen und Risikofaktoren

Die Ursachen für eine posttraumatische Belastungsstörung sind sehr vielfältig. Stets tritt sie jedoch als verzögerte Reaktion auf eine stark belastende, traumatische Situation ein. Dies können

sein.

Allerdings erkrankt nicht jeder Mensch, der ein schreckliches Erlebnis durchmacht, an einer posttraumatischen Belastungsstörung. So spielen auch andere Einflüsse, wie vorherige traumatische Erfahrungen oder die Gene eine Rolle.

Vor allem Menschen, die psychisch nicht belastbar sind, erkranken häufig an einer PTBS. Dennoch kann es auch bei psychisch stabilen Menschen zu der Störung kommen. Dabei sind Frauen häufiger als Männer betroffen.

Bei einer posttraumatischen Belastungsstörung treten die Symptome zumeist nach einigen Wochen oder Monaten nach dem traumatischen Erlebnis auf. In manchen Fällen kann es sogar erst Jahre später zum Ausbruch der PTBS kommen.

Symptome

Dabei durchlebt der Betroffene das schreckliche Erlebnis immer wieder, was man als Intrusionen bezeichnet. Darüber hinaus kann es zu

kommen. Weitere mögliche Symptome sind

Oftmals zieht sich der Patient aus dem sozialen Leben zurück und wirkt teilnahmslos und gleichgültig. Zudem vermeidet er Situationen, die ihn an das traumatische Erlebnis erinnern. Auch Depressionen oder Selbstmordgedanken können auftreten.

Behandlung

Um die PTBS zu behandeln, ist in der Regel eine

notwendig. Ist der Patient stabil genug, kann dabei auch das Trauma bearbeitet werden. Weitere Behandlungsmöglichkeiten sind

Autor:

Paradisi-Redaktion - Artikel vom (zuletzt überarbeitet am )

Grundinformationen zur posttraumatischen Belastungsstörung

Behandlungsmethoden bei einer Posttraumatischen Belastungsstörung

Allgemeine Artikel zum Thema Posttraumatische Belastungsstörung

Auch das könnte Sie interessieren

Verwandte Themen

Themenseite teilen