Unter einer posttraumatischen Belastungsstörung (PTBS) versteht man die Reaktion auf ein besonders schlimmes, traumatisches Erlebnis. Dazu kann eine Vergewaltigung, ein sexueller Missbrauch oder ein schwerer Unfall zählen. Doch im Gegensatz zur akuten Belastungsreaktion entstehen die dafür typischen Symptome verzögert, und zwar erst über einen Monat später.
Als Posttraumatische Belastungsstörung (PTBS) bezeichnet man die verzögerte Reaktion auf ein schreckliches Erlebnis. Dabei kann es sich um körperliche Gewalt, einen Unfall, eine Naturkatastrophe oder sexuellen Missbrauch handeln.
Bei einer posttraumatischen Belastungsstörung erleben die Menschen durch Albträume oder Erinnerungen ein bestimmtes traumatisches Erlebnis immer wieder. Dies führt zu verschiedenen psychischen Beschwerden.
An einer posttraumatischen Belastungsstörung erkranken aber nicht nur Menschen, bei denen es unmittelbar zu einer traumatischen Reaktion kommt, auch bei Augenzeugen eines schrecklichen Erlebnisses besteht die Gefahr einer PTBS.
Die Ursachen für eine posttraumatische Belastungsstörung sind sehr vielfältig. Stets tritt sie jedoch als verzögerte Reaktion auf eine stark belastende, traumatische Situation ein. Dies können körperliche Gewalt, Gefangenschaft, Folter, schreckliche Erlebnisse im Krieg, Vergewaltigung, sexueller Missbrauch, Naturkatastrophen, Unfälle oder Terroranschläge sein.
Allerdings erkrankt nicht jeder Mensch, der ein schreckliches Erlebnis durchmacht, an einer posttraumatischen Belastungsstörung. So spielen auch andere Einflüsse, wie vorherige traumatische Erfahrungen oder die Gene eine Rolle. Vor allem Menschen, die psychisch nicht belastbar sind, erkranken häufig an einer PTBS. Dennoch kann es auch bei psychisch stabilen Menschen zu der Störung kommen. Dabei sind Frauen häufiger als Männer betroffen.
Bei einer posttraumatischen Belastungsstörung treten die Symptome zumeist nach einigen Wochen oder Monaten nach dem traumatischen Erlebnis auf. In manchen Fällen kann es sogar erst Jahre später zum Ausbruch der PTBS kommen.
Dabei durchlebt der Betroffene das schreckliche Erlebnis immer wieder, was man als Intrusionen bezeichnet. Darüber hinaus kann es zu Flashbacks, Gedächtnislücken, Albträumen und Angstzuständen kommen. Weitere mögliche Symptome sind Konzentrationsstörungen, Schlafprobleme und Nervosität. Oftmals zieht sich der Patient aus dem sozialen Leben zurück und wirkt teilnahmslos und gleichgültig. Zudem vermeidet er Situationen, die ihn an das traumatische Erlebnis erinnern. Auch Depressionen oder Selbstmordgedanken können auftreten.
Um die PTBS zu behandeln, ist in der Regel eine konfliktzentrierte Psychotherapie notwendig. Ist der Patient stabil genug, kann dabei auch das Trauma bearbeitet werden. Weitere Behandlungsmöglichkeiten sind eine Verhaltenstherapie, Entspannungstechniken oder eine Hypnotherapie.
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