2. Dezember 2011
Bei Kindern, die häufig unter Infektionen der Rachenmandeln leiden, besteht die Gefahr, dass sich diese irgendwann zu Polypen entwickeln, die die Atmung und die Luftzufuhr zum Mittelohr behindern können. Früher wurden die Mandeln daher häufig schon bei kleineren Infekten entfernt.
Heute weiß man jedoch, dass die Mandeln auch einen Abwehreffekt für den Körper haben. Daher gilt: erkrankt ein Kind jährlich zwischen vier- und fünfmal an einer Mandel- oder Mittelohrentzündung, sollten die Mandeln entfernt werden. Ist es jedoch nur häufiger von Erkältungen betroffen, sollten die Mandeln drinbleiben.
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