10. März 2009
Polypen müssen in der Regel operativ entfernt werden. Der Entstehung von Polypen kann man kaum vorbeugen.
Die Nasenpolypen werden operativ entfernt und die verengten Nasennebenhöhlengänge erweitert. In der Zeit nach der Operation muss der Patient regelmäßig zum HNO-Arzt. Zu Hause ist es unbedingt notwendig, Inhalationen durchzuführen sowie Nasenduschen (mit Salzwasser) anzuwenden. Meist werden auch Kortison-Nasensprays verordnet, die über mehrere Monate täglich angewendet werden müssen. Auf diese Weise kann man oft verhindern, dass die Polypen erneut auftreten. Handelt es sich noch um sehr kleine Polypen, werden diese oftmals auch nur mit dem Nasenspray behandelt. Eine Operation kann so in wenigen Fällen umgangen werden.
Darmpolypen werden ebenfalls im Rahmen einer Operation entfernt. Wichtig ist es hierbei, dass die kompletten Polypen entfernt werden, so dass keine Wucherung mehr zurückbleibt. Diese kann möglicherweise nach einiger Zeit zu einem bösartigen Tumor (Krebs) führen. Die entfernten Polypen werden meist im Labor histologisch untersucht, ob es sich wirklich um einen gutartigen Polypen handelte. Kleine Polypen können oftmals auch im Rahmen einer Koloskopie entfernt werden. Im Anschluss an den operativen oder endoskopischen Eingriff ist eine Weiterbehandlung beim Internisten dringend notwendig. Dieser führt in regelmäßigen Abständen weitere Darmspiegelungen durch um feststellen zu können, ob erneut Polypen gewachsen sind.
Die vergrößerten Rachenmandeln werden bei Kindern ebenfalls im Rahmen einer kurzen Operation entfernt. Die Operation wird in Vollnarkose durchgeführt und dauert nur wenige Minuten. Im Anschluss an die Operation muss das Kind viel Trinken, besonders kalte Getränke erleichtern das Abschwellen. Auch Eisessen ist hier erlaubt! Da bei diesem Eingriff die Gefahr einer Nachblutung gegeben ist, sollte das Kind in den Tagen nach der Operation nicht allein gelassen werden.
Der Entstehung von Polypen kann man nicht vorbeugen.
Sollten jedoch in der Familie Darmpolypen vorkommen, sollte man sich regelmäßig bei einem Internisten untersuchen lassen. Je früher der Polyp erkannt und therapiert wird, desto geringer ist die Gefahr, dass er bösartig wird. Auch das regelmäßige Durchführen eines so genannten Hämoccult-Testes kann zur frühzeitigen Erkennung eines Darmpolypen beitragen. Dazu wird der Stuhlgang von drei verschiedenen Tagen in die Testbriefchen gegeben. In der Arztpraxis werden diese mit einer speziellen Lösung beträufelt, die unsichtbares (occultes) Blut sichtbar machen kann.
Halllo,
bei meiner Mutter wurde ein Polyp in der Harnblase festgestellt nun sagt der arzt das ein polyp ein bòsartiger tumor der harnbl...
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