Emetophobie...HILFE BITTE

Gast
Sari

Hallo ihr..
Ich bin 17 Jahre alt und
ich habe ein sehr sehr kompliziertes Problem..
ich leide seid ich denken kann an Emetophobie (für die die es nicht kennen das is eine phobie gegen Erbrechen und übelkeit damit auch der zusammen hang sich vor anderen leuten zu übergeben andere dabei zu sehen wie sie sich übergeben usw).
Seid ca 1 Jahr ist aber bei mir so schlimm geworden das ich in meinem Leben so sehr eingeschränkt bin das ich mich nicht mehr aus dem Haus traue...aus angst das mir unterwegs schlecht werden könnte oder ich mich vor anderen leuten übergeben könnte..es ist einfach der Horror damit zu leben..kaum verlasse ich das haus ist mir auch schon schlecht (ich gebe es zu es liegt an der psyche da ich angst habe mich zu übergeben, also mir wird angst weil ich mich schon drauf einstelle das mir schlecht wird) ich habe sogar angst in die schule zu gehen da ich die angst habe es könnte mir auch da schlecht werden oder ich müsste mich übergeben.
Jeden morgen muss ich ja leider zur schule mit der bahn fahren was für mich die größte überwindung ist.
Das folgende problem ist aber das:
Ich habe einen kleinen couseng der ist 5...geht in den Kindergarten..und natürlich bei meinem Glück birngt der kleine mindestens alle 6 monate (so war es im mom fast immer das fall) eine Magen-Darm-Grippe mit.
Da ich jeden mittag bei meiner oma essen gehe und mein couseng leider auch da ist..(das leider tut mir leid..aber ich habe einfach angst das er etwas hat..da magen-darm-grippe schon anteckend ist bevor sie bei dem erkrankten ausgebrochen ist..3 tage später bricht sie immer aus) wie gesagt leider stecke ich mich jedes mal an.. und desto haufiger ich die Grippe bekomme desto schlimmer wird meine emetophobie...sie ist sogar schon so schlimm das ich jede nacht träume mein couseng hat wieder die grippe ich sehe ihn sogar im traum kotzen.
wenn ich wieder so eine angst attacke habe..zittere ich..(was ich sowieso sofort tue wenn mich schlecht ist).
und jetzt das problem auf das ich hinaus will: ich habe es niemanden erzählt besondert meiner mutter nicht und das ist das problem..immer wenn mein couseng krank ist..muss ich da durch niemand versteht mich...ganz ehrlich ich würde lieber aus einem fenster springen anstatt eine magen darm grippe zu bekommen..ich kann aber mit meiner mutter nicht so darüber reden ich habe angst die versteht mich nicht oder das sie sich über mich lustig machen..ich würde so gerne hilfe bekommen ( therapie oder sonst i.was)
aber so kann ich einfach nicht weiter machen..ich meine mein leben wird immer mehr von der krankheit (phobie) übernommen..
ich geh nicht mal mehr ohne eine tüte und mcp tropfen aus dem haus..ich traue mich nicht..
Mir gehts es sooo schlecht ich kann einfach nichts mehr machen
ich fasse nochmal alles zusammen was mich quält:
- Angst vor magen darm grippe
- angst sie könnte aufeinmal in der öffentlichkeit ausbrechen also ich müsste mich vor anderen leuten übergeben ( ich trau mich nirgendswo mehr hin)
- Angst davor das ich mich nicht kontrollieren kann
- Angst in die disco zu gehen wegen den betrunkenen (seid mir meine cousine davon erzählt hat das sich einer in der disco neben ihr übergeben hat..ich war auch noch nie in der Disco..trotz meiner 17 Jahre)
- Angst wenn leuten in meiner gegenwart schlecht ist.
Eigentlich vorallem was mit Erbrechen zutun hat.
Ich habe auhc schon in vielen forums gelesen das seeehr viele GENAU das slebe problem haben..was mich erleichtert hat... auch folgendes was ich bei youtube gefunden habe:

http://www.youtube.com/watch?v=Un8kX26tmWA&feature=related

ich hoffe es lesen jetzt ein paar meinen eintrag die das gleiche haben..ich würde mich gerne mit anderen emophobiekern austauschen.

ps: im mom hat mein couseng wahrscheinlich wieder magen-darm grippe und heute abend ist ein geburtstag wo ich hin muss..wo er auch kommt..?! aber ich kann meiner mutter das nicht sagen und meinen anderen verwanten auch nicht?
außerdem hab ich angst das wenn ich mich jetzt ansteckte das es am montag in der schule losgeht (was meine größte angst ist)
Was mache ich den jetzt?
ich bin echt fertig...der einzige der es weiß und mich bei angstanfällen erlebt hat ist mein freund.. der kann es aber eben auch nicht nachvollziehen..das können nur die leute die emetophobie auch haben...
Liebe grüße
Sari

Gast
Kornelia Balance Brechphobie

Balance & Lebensfreude

Ich habe auch eine Bekannte die das hat. Versuch es mal mit EFT, das ist eine Klopfakupressur, einfach zu lernen und anzuwenden. Es gibt gute Bücher dazu (Horst Benesch oder G. Rother) und auch Infos im Netz z.b. www.emofree.com. Ich selbst arbeite beruflich erfolgreich damit. EFT ist i.d.R. zu 80 % erfolgreich und hat keine Nebenwirkungen. Auf jeden Fall wird es für dich emotional besser werden. Wenn dein Thema für dich selbst zu komlex ist wende dich an einen EFT Trainer HP oder maile mal Horst Benesch, der ist auch HP. Auch auf meiner Homepage kannst du dich über EFT informieren. Alles Gute für dich Kornelia

Gast
Sandra

Emetophobie

Liebe Sari,
Ich kann dich sehr sehr gut verstehen. Leider leide ich auch an derselben Erkrankung, wie du. Seit ich denken kann, habe ich panische Angst, dass ich mich übergeben muss oder dass es jemand anderst tut. Bei mir ist eigentlich das grösste Problem, dass ich nicht erbrechen möchte. Wenn jemandem aus einem anderen Grund schlecht ist, habe ich eigentlich kein Problem. Ich möchte mich einfach nicht anstecken. Vorallem im Winter ist es total schlimm, wenn die MDG wieder häufig vorkommt. In der Schule benutze ich nur noch das Desinfiktionsmittel bevor ich etwas esse und komme den Leuten nicht zu nahe. Die Emo schränkt mich auch total ein: Ich habe mir schön überlegt, dass ich nie Kinder haben möchte, da Schwangere sich ja übergeben könnten und Alkohol trinke ich auch keines, weil ich nie sicher sein kann, wann es zu viel ist.
In letzter Zeit ist mir sowieso sehr häufig schlecht, da ich Probleme mit der Verdauung habe und dann bekomme ich immer Panik, dass es eine MDG sein könnte. Ich fange dann auch an zu zittern, habe kalte Schweissausbrüche und Herzrasen.
Das stimmt leider, dass viele das nicht verstehen können. Als mir mal in der Schule schlecht wurde, begann ich auch zu zittern und meine Freundin hat dann der Lehrerin gesagt, dass ich Angst habe und nichts anderes. Aber die wollte das nicht verstehen, sie hat noch gesagt ich soll auf die Toilette gehen usw., wodurch das ganze nur noch schlimmer wird. Und auch bei den Freundinnen, die es wissen, bin ich mir nicht sicher, ob sies wirklich verstehen oder ob sies einfach akzeptieren. Meine Mutter weiss es eigentlich schon länger, weil ich auch immer so Phasen habe, in denen ich die ganze Zeit farge, ob ich nicht mehr erbrechen müsse. Sie nervt es langsam total, aber dafür hat mein Vater Verständnis. Ich würde es mal mit deinem Freund zusammen deinem Vater oder deiner Mutter erzählen und ihr dabei genau schildern, wie du dich fühlst. Vlt. spühren sie ja dann, wie das ist. Aber ich würde es auf alle Fälle versuchen.
Ich habe auch noch keine Therapie gemacht, weil ich mich auch nicht getraue meinen Eltern zu sagen, dass es so schlimm ist und ich weiss auch nicht was sie dann sagen werden. Aber ich wollte sogar nicht einmal einen Freund, weil ich einfach zu grosse Angst habe, dass er eine MGD haben könnte und ich mich dann anstecke. :S
Ich wünsche dir alles Gute und hoffe es geht dir bald wieder besser. :)

Gast
melly

Ich kann dich verstehen

Hallo ich bin melly! Bin 22 und jetzt gerade mit meinem Sohn der 9 Monate alt ist im Krankenhaus und ich habe vor 2 Tagen mitbekommen dass eine Patientin hier auf unserer station ist Magen Darm hat! Ich hab völlig Angst!! Und mein Sohn hat heute gekotzt hab das dem Arzt gesagt und er sagte das ist wohl der Anfang einer Magen Darm Grippe! Jetzt habe ich richtig Angst!!! Vorallem vor heute Abend! Ich muss immer abends brechen und ich habe solche Angst allein zur Toilette zu gehen wenn ich brechen muss. Und ich hab hier niemanden der mir die Hand dabei hält! Ich weiss nicht was ich tun soll. Hab auch Angst dass ich es nicht rechtzeitig zum Klo schaffe und den Flur voll kotz!! Das schlimmste ist das bei mir keine Medikamente gegen Übelkeit und erbrechen helfen! Vielleicht hat ja jemand Lust seine Nummer mit mir auszutauschen dann kann man mal über seine Ängste sprechen! LG melly

Gast
Sandra

Emetophobie

Liebe Melly,
Sorry, dass ich deinen Beitrag erst jetzt sehe. Das tut mir voll leid für dich. Ich hoffe, dass es nicht allzu schlimm war. :/ Wenn du Lust hast, kannst du gerne meine Seite besuchen, da kann man sich gut mit anderen austauschen. :) *Link gelöscht* Alles Gute :)

Gast
darlene

Ich habe genau das gleiche .. Ich will raus da ! Ich würde mich lieber umbringen als mit dieser phobi zu leben ich bin seit dem ich 12 bin beim Psychologen doch es bringt nix ich bin 17 und habe ein Sohn für ihn will ich das beste leben bieten können doch dadurch klappt es einfach nicht .. Ich brauche Hilfe ich weiß nicht mehr was ich noch machen soll:(

Gast
Stella

Hallo Darlerne

Ich kann dich soo gut verstehen ;( Wie hast du das mit deinem Sohn geschafft? Ich meine, war dir in der SS nicht übel oder Angst, dass es dir übel werden könnte? Mir ging es vor 1 1/2 Jahren genau wie dir. Ich konnte einfach nicht mehr mit dieser Angst leben. Diese Angst hätte mich fast umgebracht. Ich habe mir jeden Tag gewünscht einfach sterben zu können... Ich bin dann zu einer Kinesiologin und seit dem geht es mir viiiiiiieeeeeelllll besser! Ich kann dir das wirklich empfehlen. War nur 3x dort und es lässt sich mit dieser Angst leben. Natürlich meine Angst ist immer noch gleich gross vor dem Erbrechen, aber ich muss nicht mehr daran denken, mir wird nicht immer gleich übel usw. Die Hände desinfizier ich immer noch und schaue auch auf die Haltbarkeit von Lebensmitteln, aber das ist normal, weil ja die Angst noch da ist. Aber es geht mir wirklich sehr gut! Ich hätte früher nie über das schreiben können. Da wäre mir von alleine übel geworden und hätte ne halbe Panikattacke gehabt. Ich war sogar auf einer zweiten Kreuzfahrt ;) Auf der ersten habe ich gedacht, ich sterbe vor Angst und auf der 2. (nach der Therapie) ging es mir am ersten Tag nicht so gut, aber nacher hatte ich keine Probleme mehr, keine Panikattacken nichts. Ich weiss es ist nicht leicht. Man muss sich seiner Angst stellen, aber was haben wir gross zu verlieren. Mir ging es zuvor jeden Tag so beschissen, mir war übel und alles. Da kann ich grad so gut auf ne Kreuzfahrt und der ganze Horror beim Länder ansehen durchmachen :D Ne, ist so. Das macht keinen Unterschied mehr! :) In dieser Hinsicht haben wir es leichter. Jene mit einer Höhenangst erleben ihre Angst "nur" in grossen Höhen und müssen sich regelrecht dazu überwinden, sich in die Höhen zu begeben für ne Konfrontation. Wir haben diese Konfrontation tag täglich; nur müssen wir lernen damit umzugehen.

Ich hoffe, ich konnte dir helfen! Sonst schreib wieder! :)

Lg :)

Gast
Carina

Ich leide auch unter Emetophobie. Es belastet mich so sehr. Ich bin erst 16. Ich leide seit frühster Kindheit darunter. Ich war als Kind oft krank, was mir ein ziemlich Trauma verpasst hat. Einige Zeit gings mir gut und mir wurde nur unwohl wenn ich mit Menschen zu tun haben musste denen Übel war und wenn mir selbst mal schlecht war. Vor einiger Zeit hatte ich dann aber eine Magendarmgrippe und alles ist jetzt so richtig schlimm. Ohne Medikamente gegen Übelkeit gehe ich nicht mehr aus dem Haus und nehme sie fast jeden Tag. Wenn die Medikamente mal leer sind bekomme ich Panikattacken. Ich leide seitdem auch unter ständiger Übelkeit, meine ganze Psyche schlägt mir auf den Magen, auch weil ich unter Depressionen und Panikattacken leide. Dauernd ist mir übel und ich habe panische Angst, egal ob ich alleine bin oder unter Menschen. Von Menschen denen schlecht ist oder die eine Magendarmgrippe haben halte ich mich immer Wochenlang fern. Nach draußen gehe ich kaum und wenn ich nach draußen gehe, dann schaue ich immer wo im Notfall die nächste Toilette, Waschbecken usw wäre. Bei Nahrungsmitteln schaue ich immer aus Haltbarkeitsdatum aus Angst das Essen könnte nicht mehr gut sein, auch wenn das Essen erst in 5 Tagen abläuft esse ich es nicht mehr. Alkohol trinken tue ich nie sonderlich viel aus Angst mich zu übergeben. Ich leide so sehr unter der Angst :(

Gast
Linda

Panische Angst

Hallo.. ich bin 17 jahre alt und leide unter Emetophobie.
Ich hab diese phobie seid ich 12 bin zumindest brach die da erst aus..
von dieser Krankheit weis nur meine Mutter bescheid, es ist mir peinlich darüber zu reden, weil jeder andere Mensch das als normal empfindet.. ich war in meinem leben noch nicht oft krank.. meine Mutter erzählte mir das ich mit 4 jahren wohl richtig übel krank war und mich übergeben musste.. zu der zeit war sie nicht zu hause und mein Vater war gezwungen es wegzumachen.. er hätte sich dabei wohl so geekelt und terz geschoben, das ich kotzen als was schlimmes erfuhr..

ich kam bis vor kurzem mit dieser Phobie klar es war nicht einfach aber es ging irgendwie.. nun arbeite ich als Zahnarzthelferin und dort ist das Risiko sehr hoch das einer würgen muss..

Bisher verging kein Tag wo mir nicht schlecht ist.. ich geh nicht mehr vor die Tür,eine Freunde vernachlässige ich dadurch die fragen sich alle was ich habe.. am liebsten verkrieche ich mich auf der Couch und gucke Fernsehen.. aber ich halte das einfach nicht mehr aus.. ich war immer ein selbstbewusstes, ehrgeiziges und offenes Mädchen und jetzt bin ich nur noch ein kleines Häufchen elend das sich selbst im Weg steht.. ich möchte einfach nur wieder unbeschwert leben.. aber alleine schaffe ich das einfach nicht.. meine Mutter sagt, ich müsste mich mal übergeben haben dann würde ich sehen, das es garnicht so schlimm ist aber ich habe Angst es wird dann nur noch schlimmer und ich ekel mich vor mir selbst.. ich brauche dringend Hilfe. Habt ihr Vorschläge, wie man die Krankheit bekämpfen kann?


Liebe Grüße Linda

Gast
Hanna

Hallo ich bin froh das es wirklich leute gibt die genau die gleichen Probleme haben wie ich ich bi jetzt 16 jahre alt und habe seit dem ich denken kann angst vor dem brwchen allerdings leide ich seit einem jahr unter panikattaken mal stufe 3 aber letzten Sonntag waren es 3 panikattaken stufe 10. Es ist nicht mehr auszuhalten und ich frage mich ob man mir noch helfen kann. Ich war in einer Klinik, da ging es mir blendend also sahen die dort kein grund warum ifh da weiter bleiben soll aber dann seit dem jeden Tag eine Panikattake gehabt sogar an den Wochenenden wo ichzuhause war. Es reicht mir ich bin am ende meiner Kräfte geschwächt und meine Eltern verstehen es jetzt immer weniger. Ich bin tablettenabhängig und ichkann mit den schmerz nicht mehr umgehen! Ich brauche hilfe!

Gast
Sarah

Angst vor der angst

Hey ihr lieben,

Ich w/20 weiß ja nicht ob das hier noch aktuell ist und ob hier noch jemand isr aber ich muss mir das jetzt mal von der Seele schreiben .. ich leide auch an der Phobie mich zu übergeben in der Öffentlichkeit. Auch ich litt früher als Kind häufig an MDG und es War kein zuckerschlecken das eine mal bin ich beim übergeben fast erstickt ich denke das War bei mir der Schlüssel Moment wo alles anfing mor der angst. In der Grundschule hatte ich immer schon ein bisschen Angst wenns mir ein bisschen schlecht ging hab ich mich auch immer gleich nachhause schicken lassen und als ich Zuhause war ging es mir immer gleich viel besser. Aber es War da noch noch so schlimm erst seit zwei Jahren seit dem ich mit meinem freund zusammen gezogen bin geht's mor richtig schlecht ich erkenne mich und meine Gedanken nich mehr wieder. Es is so lächerlich .. ich trau mich nich mehr aus dem haus..weder mit meiner besten Freundin noch mot meiner eignen Mutter. Derzeit bin ich Zuhause und kann kein Beruf nachgehen ich hab zwei abgebrochenen ausbilungen wegen meiner Krankheit . Es is bei mor jetzt so schlimm das ich morgends aufstehe und erstmal brechen muss .. ich hab keineAhnung warum mir das passiert aber ixh schaff es keine Woche mich nich zu übergeben es is nich jeden tag aber im Monat ist es schon Bis zu 6 ma das ich morgends einfaxh brechen muss. Es ist auch nicht schlimm ich hatte immer total angst vorm brechen aber daherdas es mir so oft passiert ist es kein Problem mehr nur in der Öffentlichkeit es wär für mich so schlimm mich im bus oder auf Familien Feiern zu übergeben. Trage auxh immer eine Tüte mit und früher auch Tabletten und habe sie schon zur Vorbeugung genommen bis ich erkannt hab das ich es total übertreibe und habe sie von heute auf morgen abgesetzt und mir geht's geneu gleich also wars jetzt nicht schlimm. Aber durch die ganze angst hab i h leider auch ne ess Störung entwickelt was für mich fast das schlimmste is ich liebe es aber machmal muss ich schon würgen wenn ich nur an essen denke ider in die Küche geht es is echt extrem krass.. kriege an machen Tagen kaum was runter und vor anderen zu essen geht GAR NICHT sage immer alle Familien essen immer ab und sage mir geht's nich gut. Alle denken schon ich bin total behindert sogar zu weihnachten unf zu meinem eigenen geburtag ixh hab angst vor meinem eignen Geburtstag weil ich weiß ich muss funktionieren und mit anderen essen es klingt vielleicht total bekloppt aber so ist es leider .. ich weiß nixh mehr weiter. Am Dienstag habe ich meine erste Therapie Stunde und ixh hoffe sehr das hilft mir weil ich kann und will so nich mehr weiter leben mit den Panik Attacken. Ich suche im Internet immer nach tipps die andere für den altag haben die das selbe durch leben aber leider finde ich immer nichts .. vielleicht wisst ihr ja mehr.das wars erstmal danke fürs lesen :D
Liebe grüße sarah :*

Gast
Stella

Hallo Sarah :)
Habe gerade per Zufall deine Nachricht gesehen. Ist tatsächlich etwas her. :D Ich kann dich total verstehen. Vor ungefähr 6 Jahren war ich an meinem Tiefpunkt angekommen. Ich hielt diese 24h Angst nicht mehr aus, hatte deswegen mit depressiven Phasen zu kämpfen und Suizidgedanken. Habe mich dann in Therapie begeben (Kinesiologie) und die hat mir extrem geholfen. 4 Jahre war ich angstfrei bis ich mir unsicher war, wie ich mit einer MDG umgehen würde. Mir fehlt es vor allem an Selbstvertrauen und Sicherheit, dass ich das schaffen kann. Aber ich führe ein Leben, das ich so nie hätte führen können. Ich mache alles ohne Probleme. :) Wenn es bei dir wirklich so schlimm ist, würde ich mir professionelle Hilfe holen. Alleine kommt man da sehr schwer wieder raus und mit dem richtigen Therapeuten kann man wieder an Lebensqualität gewinnen. Bist du denn in Therapie? Du hast ja von deiner ersten Stunde geschrieben. :)
Ich kann dir insofern Tipps geben, als was mir geholfen hat. Bei Panikattacken habe ich immer ein Glas stilles kaltes Wasser getrunken. Mich an ein Fenster gestellt oder nach draussen gegangen. Auf die eigene Atmung achten, immer tief in den Bauch ein und ausatmen. Für das Zittern hat mir immer Entspannungsübung geholfen, also Muskeln an- und entspannen.
Generell habe ich mir immer gut zu gesprochen, sprich, dass ich das schaffen werde, stark bin etc. Sagt man das genug oft, beginnt man es zu glauben. :) Führe dir vor Augen, dass du das schaffen kannst, wenn du den Willen dazu hast. Tiefen gehören dazu und machen uns stärker. :) Wichtig ist auch das Vermeidungsverhalten abzubauen. Das ist jedoch leichter gesagt als getan. Ohne Therapie hätte das bei mir auch nicht geklappt. Aber seit da an ist meine Devise: Egal wie schlecht es mir vlt mal mit meiner Angst wieder gehen würde, ich würde auf keinen Fall vermeiden. Dadurch wächst nur die Angst und es wird noch schwieriger da wieder raus zu kommen. In deinem Fall wären sicher kleine Schritte sehr hilfreich.
Ich hoffe, dass ich dir irgendwie helfen konnte und dir ein wenig Mut machen. :) Gib niemals auf, denn es lohnt sich wirklich zu kämpfen.

Liebe Grüsse :)

Gast
Thrédith

Same problem

Hey, mein Name ist Helene und ich habe das selbe Problem. Ich bin 13 Jahre alt und bin schon mein ganzes Leben 'Opfer' dieser Phobie. Wegen der ich, unter anderem, auch 2 Monate die Schule nicht besuchen konnte. Anders als bei dir habe ich es meiner Mutter erzählt und sie ist mir eine sehr große Hilfe. Aber ich will mit diesem Satz deine Überlegungen es deiner Mutter zu sagen nicht beeinflussen, schließlich reagiert jeder Mensch anders auf dieses Thema und es ist durchaus möglich das due meisten Menschen dieses Thema als lächerlich und kindlich einstufen, was, für meine Sichtweise zwar verständlich finde, aber auch traurig weil diese Menschen nicht mal versuchen es zu verstehen. Was ich dir aber eigentlich sagen will: lass' dich nicht weiter von dieser Phobie runterziehen, auch wenn es leichter gesagt ist als getan, denn es gibt genug Menschen an die du dich wenden kannst und die das selbe Problem haben. Stay strong

Gast
Noel

Seit 12 Jahren

Hallo mein Name ist Noel ich bin 23 Jahre alt und mir geht es so seit 12 Jahren.
Das war auch das letzte mal das ich mich übergab.
Meine Panik ist zuhause selten bis gar nicht aber sobald ich raus muss. Wenn ich nur im Block von mir bin ist es kein Problem aber wenn ich weiss ich muss eine Station Bahn fahren schaffe ich es meist nicht alleine.
Jeden Tag habe ich eine Tüte bei in einem Beutel damit es nucht auffällt.
Ich habe schon viel Lebenswillen dadurch verloren.
Ich versäume Termine, treffen, Partys selbst sogar Arbeit.
Ich würde so gerne Arbeiten aber meine Psyche lässt es nicht zu. Ich habe ab und zu gute Tage wo ich mal einfach beinahe alles einfach schaffe und dann habe ich Tage wie heute wo ich sogar Für mich nur zu einem Termin musste.
Ein Termin was Für meine Obdachlosigkeit war sowie ein Sozialpsychatrisches Treffen was Für meine Panik wäre sowie Für eine Lebenshilfe um im Leben wieder klar zu kommen.
Ich habe leider keine Eltern mehr mit denen ich drüber reden kann wenn dann nur mejne Schwester aber die will davon nichts mehr hören.
Meine Partnerin ist mir dabei auch keine grosse Hilfe ich Kriege lediglich gesagt was für eine Pussy ich doch sei und das ich mich nicht so haben soll.

Ich weiss nicht weiter und ich Suche einfach Menschen die mit mir darüber reden oder schreiben Menschen die wissen wie es einem damit geht.
Ich brauche Hilfe.
Bitte hat wer n Rat.
Ich meide sogar jegliche Verkehrsmittel beziehungsweise habe damit Extreme Probleme. Weil ich mich nucht dor übergeben möchte.

LG Noel

Gast
Jackie

Seit 11 Jahren Emetophobie

Hallo, ich bin Jackie, 20 und leide seit 11 Jahren unter Emetophobie!
Ich habe mich eine zeitlang sehr isoliert. Ich konnte nicht aus dem Haus gehen ohne dass mir schlecht wird. Sogar Einkaufen ist zur Herausforderung geworden.
Aber jetzt habe ich mir Hilfe gesucht und war bei einer Therapeutin! Ich bin mir sicher mit Unterstützung kann man es schaffen wieder ein normales Leben zu führen !!
Ich begleite das ganze mit der Kamera und würde mich freuen wenn ihr mal auf meinem YouTube Kanal vorbei schaut! Mir geht es nicht darum möglichst viele Klicks oder sonst was zu bekommen.
Das was ich da zeige soll anderen Betroffenen zeigen dass sie nicht alleine sind und Mut machen , genauso wie ich was gegen die Emetophobie zu tun !

https://youtu.be/9oZrG5tZWDI

Liebe Grüße

Eure Jackie

Mitglied AndyP ist offline - zuletzt online am 24.05.18 um 14:57 Uhr
AndyP
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Hallöle

Hallo, ich bin Andy, 16 Jahre alt. Ich bin mir nicht 100% sicher, ob ich an der Emetophobie leide. Also vor über nem Jahr war ich 3 Monate krank mit EBV (1 Woche davon stationär zur Untersuchung der Ursache für meinen miserablen Zustand). In der Zeit fing es an, dass mir öfters übel wurde und ich das Gefühl habe ich stünde kurz davor mich zu übergeben. Ich musste deswegen die Klasse 9 wiederholen, also kam ich in ne neue Klasse. Dort angekommen habe ich gleich darum gebeten in der letzten Reihe am Fenster zu sitzen, damit, wenn mir schlecht wird, ich gleich Zugang zu frischer Luft bekomme. Ich hab mich dann über die Zeit n paar mal abholen lassen, da es mit der Übelkeit nicht besser wurde. Zum Glück hatte ich schon die 8. Klasse bestanden und somit konnte ich auch Tests verpassen ohne diese nachschreiben zu müssen. Im Laufe der Zeit wurde diese Übelkeit nicht mehr aggressiv und ich konnte mich freier bewegen und war einfach nicht mehr großartig in meinen Interaktionen eingeschränkt. Jedoch Richtung Weihnachten 2017 wurde ich wieder anfälliger für Übelkeit und Schwindelgefühl und es wurde bis jz noch schlimmer. Die Ferien über lag ich teilweise nur im Bett, hab verabredungem vorher abgesagt, da ich dachte ich werde krank. Es hat sich über die Ferien nicht gebessert. Nun sitze ich krank zuhause mit Magenkrämpfen und Übelkeit. Ja sogar zuhause. Manchmal sind Gedanken die Auslöser meiner Übelkeit, zum Beispiel wenn ich drüber nachdenke wie andere in der öffentlichkeit reagieren falls ich mich übergeben sollte. Ich hab jz viele Sachen ausprobiert wie Tabletten gegen Reiseübelkeit, Magentabletten sowie Tabletten gegen nervöse Angstzustände. Soweit hilft es einwenig aber nicht viel. Ich trage immer ne kleine Frühstückstüte mit mir rum für den Fall eines Falles. Ich werde nervös sobald ich bemerke dass mir schlecht wird, wippe mit dem Bein, atme verstärkt und werde panisch (ich rücke mit dem Stuhl zurück und meist Frage ich ob ich an die frische Luft gehen kann). Das beschränkt mich sehr und ich möchte irgendwie dagegen vorgehen. Termin mit einem Psychotherapeuten habe ich vereinbart aber der ist erst in einem Monat :/

Ich hoffe jmd hat super Tipps oder so ... damit ich bis zum Termin durchhalte.

Danke erstmal fürs lesen.
Gruß Andy

Gast
Emmy

Ich habs auch !

Hey! Ich bin Emmy (13)und ja ,ich leide auch unter dieser Phobie seit 3 jahren ...
Schon seit ich klein bin hatte ich verschiedenste angszustände und Ticks!
Meine Kindergarten zeit war schrecklich für mich,da ich und noch 5 weitere kinder ( die mittlerweile auch unter verschiedensten Angszuständen leiden) von den Erziehern nicht gut behandelt wurden und ja,etwas längere geschichte aber zurück :
Damals mit 5 habe ich schon Ticks entwickelt,wie das ich den weg den ich gelaufen bin nich 5 mal gehen musste damit ich "save" bin ,vor was auch immer...
Meine gedankengänge sind damals wie heute schwer zu verstehen...
Ich ging nie auf kindergeburstage ,aß gern Süßigkeiten oder ging in Vergnügunsparks... Ich war gerne bei meiner Mama und habe da sie alleinerziehend war sehr früh erwachsen seien müssen ,sie hatte 3 Jobs und ich wuchs in eher ärmeren Verhältnissen auf aber mir wurde auch von seiten meiner Großeltern ALLES ermöglicht,weshalb ich auch zu meiner Oma eine so starke Verbindung habe da sie meine zweite mama ist.
Jedenfalls ging es dann nach einer therapie alles super,ich aß normal und lebte glücklich,bis ich am 14 Februar 2015 eine magendarm Grippe bekanm und es ab da nur bergab ging. Ich wusste nicht was mit mir los war aber es kam im wahrsten sinne des wortes alles hoch...
Ich war nie ein normales kind gewesen und hatte auch schon öfters mit dem thema essen probleme,aber ab dem zeitpunkt war es so schlimm wie noch nie ...
Ich versuchte ALLES ,ich hörte auf zu essen und zu trinken! ich schrie und weiter da ich so eine angst vorm brechen hatte ,ich saß weinend vom teller weil ich hunger hatte aber meine angst mich nicht essen ließ..
Ich kippte umd,brach zusammen,meine eltern führten verzweifelte gespräche mit mir ,sie versuchten es mit flüssig nahrung,mit tageskliniken,Krankenhäuser und schließlich einer kinder Psychatrie..
Das war die schlimmste zeit in meinem lebn... ich bekam dort eine magensonde,einen belastungsplan ( weil mich alle auf magersucht therapieren wollte aber meine eltern wussten das es das nicht war,aber wussten auch nicht das es Emethphobie gab ) der belastungsplan erlaubte es mir 2 wochen nicht meine Eltern zu sehen,ich schrie und weinte da ich niemanden hatte der mit gut zu sprach ,sondern mich alle nur anschrien und zwangen dinge zutun die mein sensibles herz zum brechen brachte... Ich hatte immer meine Familie im Kopf die die einzigste war ( ich weiß nicht ob ihr dieses gefühl versteht) die wusste wie man mit mir umgehen musste in solchen situationen und die mir halfen aus solchen schleifen der angst rauszukommen , aber die hatten einfach keine ahnung ....
nach langem flehen von mir wurde der belastungsplan abgesetzt und ich durfte meine eltern wieder sehen ... Bis heute kriege ich gänsehaut und egal wie viel ich mich mit meinen eltern streite ,in solchn momenten sind sie das wichtigste was du hast ...
Mein Opa holte mich dort schließlich mit 27 kg auf eigenverantwortung raus und brachte mich nach hause ... nach klinik hätte ich erst bei 34kg raus gedurft...
Ich bin so unglaublich für diese rettung meiner geilen familie.
ich war dann bei einem therapeut in berlin und kam stück für stück aus meiner Komfortzone... Nach noch weiteren therapien geht es seitdem wieder bergauf... na klar gibt es situationen wo ich merke ich bin noch nicht geheilt aber ich kann wieder alles tun,wenn auch unter schweißausbrüchen,immernoch bin ich untergewichtig aber es geht bergauf und ich kämpfe...
Es sind so viele Schlüsselmomente auf diesem weg gewesen ,dass ich sage : ich will leben und obwohl ich eine menge regeln für mich im kopf habe ,lebe ich mit dieser familie die ich so sehr für alles liebe was sie für mich getan habe ,da ich merke das ich rückschritte machen werde ich jetzt wieder zur therapie gehen und ja leben...
das ist ein teil meiner geschichte und ihr schafft das auch ,sucht euch Hilfe und kämpft euch durch jede verdammte scheiß situation !!!
Das leben ist zum genießen da ...

Und wir können uns entscheiden :
Wollen wir leben ?
Oder nicht?

Eure Entscheidung ...
Ich habe mich für das leben entschieden und freue mich auf meinen nächsten Magendarm entfekt !!!

ich werde es ihm verdammt nochmal zeigen !

LG Emily

PS: meiner rechtschreibfehler bin ich mir bewusst aber bei einem solangen text hätte das korriegieren zu lange gedauert

Gast
Lea

Ich habe es auch

Ich leide auch schon seit einem jahr an emetophobie. Ich habe panische angst davor mich zu übergeben. Mir ist es am abend oft übel und da denke ich immer dass ich mich übergeben muss was aber nicht der fall ist. Ich verstehe es einfach nicht, genauso wie mich niemand versteht. Kann mir jemand helfen oder ein paar Tipps mit auf den weg geben? Das wäre sehr lieb!

-Lea

Gast
Franzi

Hallo ihr mitemotophobiker,

bis heute wusste ich nicht, dass es diese Erkrankung gibt. Mir geht es absolut genauso. Ich hatte vor ein paar Monaten eine Magenschleimhautentzündung und die ist ewig nicht weggegangen. Ständig hatte ich ein flaues magengefühl. Es hat auch lange gedauert bis sich das wieder normalisiert hat. Aber seitdem ist diese Angst stärker geworden. Wenn ich reise, esse ich nichts und nehme eine reisetablette, werde ganz schnell unruhig und habe immer einen brechbeutel mit. Es ist schwer zu beschreiben aber die Angst schränkt einen ziemlich ein. Mittlerweile bin ich viel ruhiger geworden, aber manchmal bekomme ich dennoch eine leichte panik und Versuche mich abzulenken. Ich saß letztens im Zug und schräg gegenüber saß ein Typ der zu seinem Sitznachbar sagte dass ihm im Zug schlecht würde. Sofort hatte ich eine innere panik und konnte mich kaum beruhigen. Als er dann noch Schluckauf bekam überlegte ich woanders hinzugehen. Es war echt grausig. Zum glück hielt der Zug aber pünktlich sodass der Typ sich nicht übergeben musste. Aber ivh hab echt gezittert und fühlte mivh schlapp.

Gast
Svenja

Hallo,

ich bin 18 Jahre alt und leide seit drei Jahren unter der Angst mich übergeben zu müssen. Bei mir fing es mit 15 an. An einem Abend habe ich das erste Mal mit Freunden viel Alkohol getrunken. An dem Abend habe ich nicht Zuhause geschlafen, sondern bei einem Freund. Am nächsten Morgen hatte ich keinen Hunger, mir war aber auch nicht schlecht. Ich habe dann ein Glas Milch getrunken und bin duschen gegangen. Dann musste ich mich plötzlich übergeben und es hörte nicht auf. Ich hab nur geheult und hab gezittert. Seit dem trinke ich keinen Alkohol mehr und Milch auch nicht. Ich habe manchmal sogar Angst, dass ich mich vom duschen übergeben könnte, wie damals. Mit der Zeit wurde es dann immer schlimmer. Ich kaue seit dem auch viel Kaugummi, weil ich das Gefühl habe es könnte mich beruhigen. Auch habe ich Angst , dass andere sich übergeben könnten. Trotze meide ich keine Geburtstage etc. Nur in Kaufhäusern habe ich dann total Panik, weil ich Angst habe nicht schnell genug daraus zu kommen. Auch in der Schule gucke ich immer nach einem Mülleimer und überlege, was passiert wenn ich mich jetzt übergebe? Ich kann einfach nicht aufhören daran zu denken. Es kommt immer ganz plötzlich. Manchmal habe ich ,,gute Phasen" an denen mir eine Woche nicht übel ist und ich auch keine Angst habe. Ich kaue dann auch kein Kaugummi und denke auch nicht darüber nach. Aber dann ist die Angst plötzlich wieder da. Ich habe es meiner Mutter erzählt und sie versteht mich. Ich frage sie ständig, ob ich mich übergeben muss und sie sagt dann nein. Das beruhigt mich. Mein Freund weißt auch über meine Angst Bescheid und versteht es auch, aber sonst weiß es niemand, weil es mir auch so peinlich ist. Momentan ist die Angst bei mir wieder total schlimm. Meine Mutter hat gesagt, wenn das nicht aufhört, geht sie mit mir zum Arzt, aber das möchte ich auch nicht, weil ich Angst habe, dass die es nicht verstehen oder eine Magenspiegelung machen könnten.

Ich hoffe ihr versteht mich und habt Tipps für mich.

Viele Grüße,

Svenja :)

Mitglied Traummann01 ist offline - zuletzt online am 06.01.19 um 00:36 Uhr
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Hallo Liebe Freunde der Musik

Hab das hier mal durchgelesen und mich kurzerhand entschlossen mich hier anzumelden... Naja was soll ich sagen, ich leide auch unter dieser Phobie (m,16) (jedoch fühl ich mich in keinster Weise depressiv o.Ä.) ich denke die EP wurde durch 2 Ereignisse ausgelöst (war letztes Jahr 1 Woche krank (Übelkeit etc) und im Zug (4h Fahrt) viel im Sommer die Klimaanlage aus (hatte das Gefühl ich müsste kotzen/ Ohnmacht).. die Hölle) Nun habe ich so +\- die gleichen Probleme wie ihr und mir ist ständig schlecht, Angst etc. Ich weiss natürlich, dass die Angst komplett irrational und (aus objektiver Sicht...) komplett unbegründet ist... natürlich hilft dieses Argument mir genau so viel wie euch, trotzdem bin ich in meinem Leben nicht so sehr eingeschränkt wie einige von euch (ich gehe normal zur Schule etc.) aber ich würde trotzdem gerne mal wissen was ihr so macht wenn ihr so eine Angstattacke bekommt? Was macht ihr wenn ihr euch kaum wiedererkennt, ihr zittert, extrem nervös seit und ihr das Gefühl habt ihr platzt jeden Moment? Ich bin leidenschaftlicher Fussballer, jedoch bilde ich mir ständig ein, dass es mir schlecht wird und ich (wegen der zu grossen Anstrengung) übergeben müsste... und im Sommer kommt dann noch die Angst dazu einen Sonnenstich zu kriegen (in dessen Folge ich mich Übergeben könnte) Nun wollte ich neben den oben gestellten Fragen auch noch Fragen, wie ich mich in solchen Situationen beruhigen könnte? Was kann ich machen, wenn ich mich wieder beginne zu Räuspern und kratzen aus Nervosität? Danke für Eure Hilfe;)

Gast
Effi

Think positive!

Hallo zusammen
Ich (w,18) leide schon ziemlich lange an dieser Phobie (auch wenn ich erst heute erfahren habe, dass es die überhaupt gibt, zuvor dachte ich, das sei einfach eine Angststörung von mir...). Auch ich habe oftmals panische Angst davor,zu erbrechen (bzw. das Ganze drumherum, bis es soweit ist...) und mir ist sehr oft übel (auch wenn ich glaube, ich bilde mir das ein). Wenn es jeweils wieder soweit ist, versuche ich, ruhig zu atmen: Ich zähle beim Einatmen auf fünf, und beim Ausatmen auf sieben. Zusätzlich fühle ich den Puls an meinem Handgelenk, da ich mal irgendwo gelesen habe, dass diese Geste beruhigt (was bei mir auch zutrifft). Meistens probiere ich dann, mich irgendwie abzulenken, um so herauszufinden, ob mir überhaupt schlecht war oder ob mir mein Körper da etwas vorgaukelt, also einfach um meine Übelkeit zu vergessen.
Was man (meiner Erfahrung nach) auf keinen Fall tun sollte: Immer daran denken, wie es ist, zu erbrechen. Sich das letzte Mal, als man erbrochen hat, immer vor Augen halten, ist überhaupt nict hilfreich (ich tu‘s trotzdem, leider).
Also versuche ich jeweils, mir etwas Schönes in Erinnerung zu rufen, um mich abzulenken. Wenn man das mit genügend Konzentration macht, funktioniert es auch...Ich versuche, im Alltag so wenig wie möglich daran zu denken, und dann klappt das meiner Meinung nach mit der Emetophobie am Besten...hoffe ich konnte euch zumindest ein klitzekleines bisschen helfen! Und bin offen für andere Tipps und Tricks! Danke!

Gast
Victoria

Hallo!

Ich bin 16 und leide auch schon seit Jahren unter Emetophobie. Vor gut drei Jahren ist es so schlimm geworden, dass ich mein Zimmer nicht mehr verlassen konnte, ohne Panikattacken zu bekommen, aber dank Verhaltenstherapie kann ich wieder am Alltag teilnehmen und leide nicht mehr unter Depressionen und Suizidgedanken, die aus der ständigen Angst und Isolation resultierten.

Angst vor dem Erbrechen habe ich leider immer noch genauso wie vor meiner Therapie, daher vermeide ich den Umgang mit Kranken, um mich nicht anzustecken, und trinke kaum Alkohol. Auch bei Essen bin ich vorsichtig.

Wenn sich andere Personen übergeben, habe ich kein Problem damit an sich, nur die Ansteckungs-Angst ist da. Aber die Vorstellung, mich selbst übergeben zu müssen (das letzte Mal MDG ist fünf Jahre her) ist schrecklich!

Ich will die Angst aber unbedingt loswerden und suche momentan verzweifelt nach einer Lösung. Ich will mich dazu bringen, mich zu übergeben, und überlege, mir vielleicht beim Arzt Brechmittel verschreiben zu lassen (alle anderen altbewährten Methoden wirken bei mir nicht).
Ich weiß nicht ob mir diese Konfrontation, vor der ich echt Angst habe, helfen wird, aber ich will es trotzdem versuchen und die Hoffnung, irgendwann angstfrei leben zu können nicht aufgeben!
Hat jemand Erfahrung mit so einer Konfrontation? Hat sie bei einem von euch geholfen?

Bitte bleibt alle stark! Und professionelle Hilfe, z.B. eine Therapie kann wirklich vieles erleichtern, war zumindest in meinem Fall so (:

LG

Mitglied jennxferkrx ist offline - zuletzt online am 06.02.19 um 11:25 Uhr
jennxferkrx
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Hallo ,

Ich bin 19 Jahre alt , und leide auch unter dieser Angststörung seit ein paar Jahren. Es ist echt Wahnsinn wie viele doch unter dieser Angststörung leiden.

Ich bin seit einem Monat in einer Therapie, und meine Therapeutin meinte ich sollte vielleicht mal mich mit andren austauschen die auch diese Angststörung haben.

Wenn jemand schreiben möchte und sich Austausch möchte , schreibt mich an.

Gast
Lisa

Leide ebenfalls daran

Ich leide leider ebenfalls daran! Aktuell ist es ganz ganz hefig, da mein Freund vergangene Woche Sonntag mit Magen Darm gelegen ist, bisher habe ich nichts & auch wenn ich weiß dass schon Donnerstag ist habe ich noch panische Angst mich anzustecken. Wir wohnen im gemeinsamen Haushalt & haben ein Wc, ich konnte also nicht wie gewohnt Flüchten sondern musste mich der Situation stellen. Ich habe penibelst auf Hygiene geachtet & tue das nach wie vor. Meine Hände leiden auch sehr da ich sie durch das viele Waschen & desinfiszieren komplett wund gerieben habe. Obwohl es mir gut geht habe ich in den letzten Tagen 3 Kilo abgenommen weil ich mich nicht traue zu essen aus Angst doch noch zu erkranken. Meine Hauptnahrungsmittel beschränken sich auf Zwieback Tee & Soletti weil ich weiß dass dies leicht bekömmlich ist. Heute hatte ich ein kurzes Gefühl der Übelkeit, ich weiß allerdings dass dies Einbildung ist..
Vor den Nächten habe ich am meisten Angst da meiner Meinung nach solche Infekte immer nachts ausbrechen. Ich habe heute viel geweint und auch mit meinem Freund darüber gesprochen wie sehr mich dass alles belastet, seitens meiner Eltern kommt kein Verständis. Meine Mutter meint davon geht die Welt nicht unter - für mich aber eben schon. Meine Symptome sind zittern, heulattacken, Herzrasen, Schweißausbrüche & absolutes hyperventilieren. Dass ich Hilfe brauche ist mir völlig klar & ich bin wirklich am überlegen welche Methode für mich die beste ist! Ich denke aber dass mir zwischenzeitlich der Austausch auch ein wenig hilft .. Über einen regen Austausch würde ich mich sehr freuen! Kurz zu mir: ich bin aus Österreich, weiblich & werde morgen 22 :-)

Mitglied Dschini ist offline - zuletzt online am 26.02.19 um 18:05 Uhr
Dschini
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...ich auch

Ich bin 54 und leide seit 50 Jahren daran, habe erst vor relativ kurzer Zeit entdeckt und erfahren, dass es überhaupt einen Namen dafür gibt. Vorher war es einfach Angststörung. Ich hab lange Jahre Therapie hinter mir. Fazit, mit dem Kopf ist zwar viel zu lösen, doch es kostet Unmengen von Energie, Tag für Tag gegen dieses Gefühl, diese Angst gegen an zu gehen, gerade mal den Arbeitsalltag zu schaffen und soziale Kontakte mangels Kraft oftmals zu verprellen, weil ich absagen muss, da ich keine Kraft mehr habe, rausgehen. Ich habe diese Krankheit leider zu lange und der Therapeut hat mir gesagt, dass ich sie nicht mehr wirklich loswerde, ähnlich wie bei einem trockenen Alkoholiker, der weiterhin sein Leben lang gefährdet ist. Es ist wie es ist. Ich vermeide zwar einige Dinge, doch Kinder habe ich bekommen, trotz dieser Angst. Sie haben mich sehr gestärkt, denn wenn sie krank waren mit MagenDarm, waren sie die Schwächeren, um die ich mich kümmern musste/wollte, das war ein wenig wie Konfrontationstherapie und hat mir gezeigt, dass ich gar nicht so schwach bin, wie ich immer ängstlich vermutete. Ich bin sehr froh, dass ich sie bekommen habe :). Es gibt wenig Menschen, die diese Krankheit nachvollziehen können, einige belächeln, andere wenden sich ab, wenige bleiben. Dennoch habe ich die Erfahrung gemacht, möglichst wenigen ganz genau zu sagen, was da los ist mit mir, da dies kontraproduktiv ist, ich nämlich anders behandelt werde und das hilft nicht wirklich bei der "Bekämpfung" . Was mir ganz gut hilft, sind möglichst Stressvermeidung und Entspannungstechniken, weil je mehr Kraft man verwendet, um ganz normalen Stress durchstehen zu müssen, desto weniger Kraft hat man, um die Emotophobie im Zaum zu halten, das widerum macht wieder Stress.... Dann entsteht ein Kreislauf, aus dem es immer schwerer wird herauszukommen. Ich bin total erstaunt, wie vielen Menschen es so geht wie mir, ich dachte bis vor kurzem immer noch, ich wäre die "Einzige". Ich freue mich auch auf einen regen Austausch in der Hoffnung, noch ein paar neue Ideen zu bekommen, die ich ausprobieren kann, um weiter zu kommen.
Viele Grüße an euch alle

Mitglied Sunny86 ist offline - zuletzt online am 02.03.19 um 20:28 Uhr
Sunny86
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Hallo ihr Süßen,

Ich gehöre auch dazu 👍
Und ich habe es quasi geschafft, mich selbst zu heilen.. Naja nicht ganz, ab und an hab ich noch so kleine Panikattacken wenn ich unterwegs bin. Aber wie eine Vorrednerin schon schrieb, Ablenkung ist das beste Heilmittel. Zumindest hat es bei mir funktioniert.
Damals vor die Tür gehen? Unvorstellbar für mich. Auch wenn ich musste, nur eben kurz zum Supermarkt um die Ecke, bekam ich Herzrasen und Schwindel, nur weil ich Angst hatte ich müsste mich übergeben 🤦🏼‍♀️
Ich war fast nur noch zu Hause, hab meine Freunde hängen lassen, bin nicht arbeiten gegangen. Irgendwann dachte ich mir, was soll der Scheiß eigentlich? Ich verschanze mich zu Hause, verpasse all die tollen Sachen die draußen geschehen, sehe all meine lieben Freunde nicht, die mir soviel bedeuten. Das kann doch nicht der Sinn des Lebens sein?!
Habe es niemandem erzählt, niemand wusste das, bis heute nicht. Meine engsten Freunde wissen dass ich einen starken Ekel davor habe. Wenn einer von ihnen sagt, boah mir ist schlecht, dann sag ich : Wenn du kotzt, bin ich ganz schnell weg! Kein Spaß, ich renne weg! Dann lachen wir beide 😃 Wahrscheinlich ist meinen Freunden gar nicht wirklich bewusst, dass ich es ernst meine aber wenn es soweit ist, werden sie es erleben. ICH RENNE 🏃‍♀️😀
Dann bin ich eines Tages einfach raus gegangen. Ohne Ziel ohne Plan. Musik auf die Ohren und los ging es. Und wenn ich wieder einen Anflug von Panikattacke verspürte, kniff ich mir in den Bauch. So fest, dass es richtig weh tat. Dieser Schmerz lenkte mich ab und dann konnte ich mich wieder beruhigen und weitergehen. Irgendwann hab ich mich sogar wieder in einen Bus getraut. Erstmal eine Haltestelle und nach einiger Zeit wurden es mehr.
Dann irgendwann fing ich wieder an zu arbeiten. Und ziehe es bis heute durch. Und dadurch dass ich es ohne professionelle Hilfe geschafft habe, bin ich sowas von Stolz und versuche mich immer mehr der Angst zu stellen. Trotzdem sind meine Augen immer noch offen, also wenn ich betrunkene sehe, wechsel ich schnell die Straßenseite, die Alarmbereitschaft ist noch da und die werde ich wohl auch nie richtig los aber ich habe gelernt mich damit zu arrangieren.
Und was ist besser als mit vielen fremden Leuten im Bus zu sitzen? Alleine im Auto fahren 😀 Deshalb habe ich vor 2 Jahren meine Arschbacken zusammen gekniffen und hab den Führerschein gemacht. ( Ich bin jetzt 32 Jahre alt)
So lässt es sich sorgfreier pendeln. Ich muss zugeben, ich habe auch immer Magentabletten dabei, wirklich immer, das beruhigt mich. Und wenn ich Angst verspüre, lutsche ich eine, dann geht's mir gleich besser. Wahrscheinlich Placebo Effekt aber auch egal solange es hilft. Das sind harmlose aus der Drogerie. Schlimm war auch die Beziehung zu meinem Ex, also nicht die Beziehung an sich sondern die Tatsache dass er einen Hund hatte. Diesen Hund habe ich geliebt, er hatte ein ganz tolles Wesen aber was tun Hunde nunmal gerne? Genau, kotzen 😦
Mein ex wusste auch dass ich einen riesen Ekel davor habe aber dass ich angst hatte, habe ich verschwiegen. Das war mir peinlich. Also wir sitzen auf der couch der Hund macht kotz ähnliche Geräusche ich gucke nur noch völlig panisch meinen Ex an und frage ihn : Was macht der?? Kotzen? Mein Ex sagt, nein der hat sich nur verschluckt. Tatsächlich hat er sich nur mal verschluckt oder gehustet aber ihr kennt das sicher. Starkes Husten reicht schon aus um in Panik zu verfallen. Ich muss dazu sagen, der Hund war nicht der Grund für die Trennung. Auch mit ihm habe ich mich irgendwie arrangiert. Es war ja sein Hund und wenn er doch mal spuckte hat mein Ex sich drum gekümmert während ich mir die Ohren zuhielt.
Kinder zu bekommen kann ich mir allerdings nicht vorstellen. Der Gedanke an die Übelkeit in der Schwangerschaft und dann die kotzenden Kiddies. Nein danke, das schaffe ich nicht. Ist zwar traurig aber es geht einfach nicht.
Nunja, jetzt hab ich hier nen Roman verfasst und ich hoffe ich konnte vielleicht jemanden von euch ein bisschen aufbauen.
Man kann es auf jeden Fall schaffen die Angst zu verringern. Also ganz weg ist sie bei mir auch nicht und das wird sich wahrscheinlich auch nie ändern. Aber ich kann wieder am Leben teilhaben und wünsche euch das auch von ganzem Herzen!

Wenn mir jemand schreiben möchte, kann er oder sie das gerne tun 😎

Gast
Lilli

Zusammenhalten

Hallo,
ich heiße Lilli (21) und bin zufällig auf diese Seite gestoßen.
Ich leide genau wie ihr auch an der Angst mich übergeben zu müssen. Eigentlich habe ich besonders große Angst vor einer Magen-Darm-Grippe (also an das Leiden dabei und nicht aus dem eigenen Körper fliehen können). Da ich als Kind Magen-Darm immer Nachts bekommen habe, bin ich in der Zeit vorm Einschlafen am anfälligsten für Panikattacken. Tagsüber kann ich ein relativ normals Leben auch durch die Ablenkung aber sobald es Abend ist, kommen diese Gedanken: Was soll ich tun? Ich habe sogar in meinem Zimmer immer einen Eimer bereitstehen, habe unterwegs immer Tüten dabei.
Aber sobald jemand nur erwähnt, dass einer in seinem Umfeld Magen-Darm hat, meide ich jeglichen Kontakt zu dieser Person. Genauso wenn einer sagt, dass ihm schlecht ist.

Ich bin so erleichtert, dass ich mit dem Problem nicht alleine bin und dass ihr das einfach genau so fühlt wie ich! Dieses Zittern, dieser Schweiß und dieses Gefühl von absoluter Überforderung und dieses Alleinsein. Es ist einfach die pure Panik!
Es ist schwierig sich als Außenstehender hinein versetzen zu können.

Ich fühle echt mit euch,
Lilli

Gast
Miriam

Hallo ihr Lieben,
So viele Beiträge bzw ebenfalls Betroffene hätte ich hier gar nicht erwartet.
Ich heiße Miriam, bin 33 Jahre alt und leide ca. Seit 25 Jahren an der Emetophobie.
Ich habe nun 2 Jahre Therapie hinter mir, würde mich aber aber gerne mit Gleichgesinnten austauschen, da die meisten Psychologen nichts über dieses Thema wissen.
Ich würde gerne eine Selbsthilfe Gruppe gründen. In den blauen Adressen der Nakos steht jetzt ein Eintrag zur Emetophobie.
Ich komme aus Essen in NRW, vllt ist ja doch der eine oder andere aus der Nähe dabei. Liebe Grüße, Miriam

Gast
Mupfel

Hallo liebes Forum.
Ich bin so froh dieses Forum gefunden zu haben. Ich bin so dankbar, dass ich das Problem nicht alleine habe.
Ich schließe mich Miriam an, ich komme auch aus NRW (Solingen) und würde mich gerne austauschen!!!
Vielleicht bekommen wir das hin.
Ich habe diese Phobie auch schon seit 18 Jahren. Ich habe drei Klinik Aufenthalte hinter mir und mehrer ambulante Therapien.
Die Phobie hat sich immer wieder mal etwas verändert, aber im Grunde geht es nur um das eine, die Angst davor mich zu übergeben.
Obwohl ich mich immer wieder in Behandlung befand und auch langjährig Psychopharmaka nehme, ist sie nicht weg gegangen.
Zur Zeit ist wieder eine Phase die etwas schwieriger ist, aber irgendwann kommt eine bessere vielleicht.

Gast
Mimi

Hi ihr Lieben
Ich bin auch froh ein Forum gefunden zu haben um über dieses Thema zu schreiben und um gegenseitig zu unterstützen. Ich komme aus Thüringen und leide schon seid meiner Kindheit ohne jeglichen Grund als Auslöser an emetophobie. Schon seid 10 Jahren musste ich mich zum Glück nicht mehr übergeben. Ich habe echt panische Angst davor hab aber noch nie wirklich mit jemandem darüber geredet außer mit meinem Partner. Ich bin jetzt 21. Mit meinen Eltern rede ich sehr ungern darüber sie können es nicht wirklich nachvollziehen. Ich meide auch jegliche Dinge in denen ich mit erbrechen konfrontiert werden könnte. Meistens nehme ich sofort Tabletten ein wenn mir übel ist. Wenn mein Partner sich mal übergeben muss traue ich mich nicht mal mehr in die Nähe der Toilette oder in seine was mir sehr unangenehm ist. Wir sind schon 4 Jahre zusammen und leben seid ca. 2 Jahren in unserer gemeinsamen Wohnung. Ich bin froh das er mich verstehen kann. Wenn so ein Vorfall mal auftritt bekomme ich sofort Schweißausbrüche und Panikattacken ich halte mir die Ohren zu um kein Geräusch hören zu müssen und summe vor mich hin. Mir ist das verdammt unangenehm. Schln das ich euch gefunden hab. :)
MfG mimi

Gast
Jule

Hallo,
Ich bin 22 und leide seit ich denken kann unter dieser Krankheit. Ich habe sobald ich Bauchweh habe oder jemand anders erwähnt, dass es ihm/ihr nicht gut gehe läuten bei mir schon die Alarmglocken. Ich werde nervös und bekomme Herzklopfen und schwitzige Hände.
Ich kam all die Jahre ganz gut mit der Phobie klar, konnte mein Leben normal leben. Vor einem Jahr hat sich alles aber verschlimmert. Ich wohne in einer WG mit nur einem Bad. Als dann mein Mitbewohner meinte, er habe Magen-Darm bin ich komplett ausgerastet. Ihr kennt das bestimmt, ihr wollt nichts wie weg. Ich habe angefangen alles zu analysieren: könnte es sein, dass ich aus der gleichen Tasse wie er getrunken habe? Hat er nicht gestern mein Fahrrad ausgeliehen...? Weil er Nachts krank geworden ist, dachte sich mein Hirn: Wenn ich nicht schlafe, dann kotze ich auch nicht. Und wenn ich nichts esse dann auch nicht. Ich habe 3 Tage weder geschlafen noch gegessen.
Als sich dann nach 1 Monat wieder alles normalisiert hatte, fing der Virus mit meiner anderen Mitbewohnerin an... Da wurde ich dann wieder panisch. 10-20 mal am Tag Hände waschen, keinen Kontakt mehr zur Mitbewohnerin und beim Freund übernachten. Das zweite Mal reagierte ich nicht so schlimm.
Mich hat es zum Glück nicht erwischt
Die Phobie war so entwickelt, dass ich permanent an Kotze gedacht habe und mir immer den Weg zum Klo bevor ich schlafen gehe frei geräumt habe, usw.
Jetzt bin ich in psychologischer Behandlung und bin so froh, dass ich was getan habe. Mir geht es viel besser, ich kann normal aus dem Haus, mit ÖPNV fahren, Alkohol trinken (auch mal mehr), arbeiten, usw. Wenn ich mal Angst habe irgendwo nicht hinzugehen, weil euch die Emetophobie daran hindert, zwingt euch es zu tun. Das ist kein Leben, wenn man nicht mehr aus dem Haus kann. Ich sags euch aus eigener Erfahrung. Lasst die blöde Phobie nicht das Leben verkacken.
Ich kann es euch nur ans Herz legen was gegen eure Phobie zu machen und das eher früher als später. Wenn man sich behandeln lässt, wenn die Phobie nicht so fortgeschritten ist, dann ist sie einfacherer zu bekämpfen.
LG und ihr schafft das alle
Jule

Gast
Rebecca

Hallo, ich bin 36 Jahre alt und leide auch an dieser Phobie. Habe 2 Kinder (4 Jahre & 16 Monate). Meine Angst das ich Erbrechen muss ist so groß, dass ich mich da total reinsteigern, egal bei was. War schön in Behandlung, aber die hat mir nicht so richtig geholfen. Vielleicht hat jemand noch andere Erfahrungen gemacht? Mich schränkt diese Phobie tierisch ein, so schlimm schon das ich meine Kinder zu wenig knuddeln kann, mit der Gefahr das ich mich anstecken könnte. Weine jeden Abend und will nur das diese Phobie mein Leben nicht bestimmt.
LG Rebecca

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