PaVK Erfahrungsaustausch

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Gast
Cindy

Hallo Toni,

mein Hausarzt meint sogar, es muss noch andere Ursachen haben. Da ich keine 30 Zigaretten am Tag geraucht habe, sondern so ca 15 Stück. Er setzt jetzt alles daran, mich so gut wie möglich bzgl Cholesterin einzustellen.
@Toni wie hoch sind deine Werte und was nimmst du? Meine waren zuletzt über 300 aber ich hatte die Tabletten zwischenzeitlich abgesetzt. Nach meinem Eingriff werden wir nochmal die Blutwerte angucken.
Ich arbeite weiterhin wie vorher, was soll ich auch tun 🙈

LG Cindy

Gast
Mat

Hallo zusammen

@Cindy naja meine Werte (LDL) gehen schwer runter, bestes Ergebnis waren 165. Atorvastatin ist gerade wieder dran. Lipidzentrum .... interessant. Was ist ein Kising stent? also ich kann Suchmachschinen bedienen , aber warum diese Entscheidung bei Dir?
Zigaretten rauche ich schon lange nicht mehr, dampfen mit sehr geringem Nikotinanteil. Aber auch das geht zurück habe ich den Eindruck.
@Toni Stress sollte man auf jeden Fall reduzieren. Aber ich halte mich da gut. :)

@Nina willkommen, wie Ralf sagte erzähl bitte etwas mehr.

@All hoffe es geht allen soweit gut. Keep on walking (fällt mir gerade schwer da meine Achillessehne schwer angegriffen ist und langsames spazieren oder evtl Radfahren erlaubt ist.... naja wird schon wieder.)

cheers

Mat

Gast
Cindy

Hallo Mat,
meine beiden Stenosen sind quasi direkt an der Gabelung Bauchaorta und Beinvenen. Rechts 80% und links 40% zu. Nur rechts geht nicht, da sonst die linke Beinvene eingequetscht wird. Also muss beideseitig. Die beiden Stents berühren sich dann in der Bauchaorta oben, deshalb nennt man das wohl Kissing Stent....naja wenigstens der Name ist ganz niedlich 🙈🙈🙈

Ja mit dem Lipidzentrum ist echt eine interessante Sache, hab ich vorher noch nie gehört.

LG Cindy

Gast
Ralf

Hi all,

mein sehr unwissenschaftlicher und nur persönlicher Eindruck ist, dass Stress und mangelnde Bewegung sehr unterschätzt werden. Ich habe mein Leben nach der Diagnose umgestellt und gehe seitdem dienstags, donnerstags und am Wochenende jeweils 2,5 Stunden in die Muckibude. In der Woche um 06.30h, heisst, ich bin dann erst um 10.00h im Büro, was aber kein Problem und für mich auch alternativlos ist. Gerade bin ich in den USA unterwegs und war seit einer Woche nicht mehr aktiv, weil ich viel im Flieger sitze und es schwierig ist. Den Unterschied merke ich sofort. Ich glaube, ohne Bewegung hätte ich massive Probleme, mit Bewegung habe ich keine. Mich hat der Sport wieder auf die Beine gebracht, für mein Gefühl mehr als alles andere.

@IMat, ich leide mit Dir, meine Achillessehne hat ein volles Jahr gebraucht. Im Moment habe ich mir vor ein paar Wochen die Bizepssehne am rechten Arm überlastet. Der alte Herr hat einfach ein paar Kilo zuviel auf die Hantel gepackt, nicht besonders clever, zieht sich ganz schön hin.

Viele Grüsse aus Portland,
Ralf

Gast
Mat

Hi @All

Ja man muss umdenken. und auch handeln. Stress ist relativ und wir verarbeiten den alle verschieden. Ich komme damit gut zurecht, ich hab meine Auszeiten und Meditation. Bin wohl zu oft in Asien :) Den Weg muss man für sich selber finden..

@Ralf Oregon, awesome :) Bissl kalt zur Zeit, oder? Und in Portland leben die meisten Hipster, hab ich gehört. Ja wenn alte Männer sich zuviel zumuten. Ich gelobe Geduld und versuche bald wieder fit zu sein. Ein Jahr ohne Tennis und so... ein Albtraum.

cheers

Mat

Gast
Ralf

Hi Mat,

Meditation? Respekt, hab ich auch mal praktiziert, und dann bin ich rausgekommen, wie das manchmal so ist. Ist aber sehr sinnvoll, würde ich auch gerne wieder aufgreifen. Wie oft meditierst Du? Ich war vor ein paar Jahren mal bei 30min. am Morgen plus 30min Schreiben, da war ich aber auch noch nicht um 6.30h in der Muckibude. Trotzdem, will ich wieder machen.

Hier ist es gerade eher mild, 11 Grad. Von der Stadt kriege ich wenig mit. Die Woche war ich eh an 4 von 7 Tagen im Flieger, und die kommende Woche verbringe ich mit Meetings. Heute und morgen werde ich schlafen und essen. Bin langsam zu alt für den Kram.

Apropo Alter, ja, da kann unsereins schon mal überziehen. Ich halt Dir die Daumen mit der Sehne, ein Jahr ohne Tennis klingt für Dich echt nicht schön. Aber die braucht Zeit und Geduld, ich hab schon gedacht, die erholt sich nicht mehr, aber so langsam geht es wieder. Angefangen hat es vor ziemlich genau einem Jahr, herzallerliebst.

Grüsse in die Heimat,
Ralf

Gast
toni

Hallo Cindy,
der Wert liegt bei mir so um die 190 aber schon mit Medikamenten :-(
@Ralf: zu alt für den Kram - so sehe ich das auch schon...
Für mich ist Stress DER Auslöser und als ITler habe ich hier ein Problem.
LG Toni

Gast
Ralf

Hi Toni,

zu alt für den Kram...wobei das nur die halbe „Wahrheit“ ist. Den Stress mach ich mir selber, obwohl ich schon viel besser geworden bin. Heisst, ich habe mehr Pausentage eingebaut, achte auf gutes Essen und Entspannung und so weiter. Es sind immer die gleichen Themen, Zeitdruck, Ergebnisdruck, Personalmangel, Konflikte...ich habe den kleinen Vorteil, dass ich selber Führungskräfte- und Resilienztrainings für Firmen gebe, also etwas besser dafür sensibilisiert bin, mit der Situation umzugehen. Außerdem erinnert mich meine Diagnose daran, dass es keinen Sinn macht, keine Prioritäten zu setzen. Herzinfarkte und Ähnliches sollen mehr Nachteile als Vorteile haben, hab ich mir sagen lassen.

Einen guten Start in die Woche und viele Grüsse aus Portland,
Ralf

Gast
Mat

Guten Morgen *

(ja schon wach sind AusOpen2020)

@Ralf ich stimme Dir voll zu.

@Toni auch in der IT liegt der Stresslevel hoch, ok. Aber es kommt wirklich drauf an was man wie macht und ob man aus sich aufpasst. Schlag doch mal einen Workshop/Training dazu vor. Ich mache IT seit über 25 Jahren, ich hab fast 30 Mitarbeiter weltweit, mit allem was dazu gehört, Ressourcenprobleme, externe Dienstleister, etcpp. Und ich passe auf mich auf und halte andere dazu an auf sich aufzupassen.

cheers

Mat

Gast
Ralf

Hi Toni, hi Mat,

@Toni, stimme Mat zu, die Umstände laden selten ein zum Wellness-Feeling, aber gerade deshalb muss man lernen, auf sich aufzupassen. Ich hab zwar auch Jahrzehnte geraucht, aber ich habe das Gefühl, dass mein Stresslevel maßgeblich zu meiner Diagnose beigetragen hat. Das mache ich mittlerweile besser, und meinen Morgensport möchte ich nicht mehr missen. Der ersetzt so nebenbei einige Gläser Stressbier und -zigaretten.

Mats Idee mit den Workshops finde ich klug, weil es ein realistischer, überschaubarer Ansatz ist, die Thematik konkret anzugehen.

Grüsse aus einem verregneten Portland,
Ralf

Mitglied Dennis86 ist offline - zuletzt online am 01.02.20 um 09:25 Uhr
Dennis86
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Hallo Ralf

Also warum bypässe als erstes.
Das kann ich dir sagen das sogenannte Endtrampend Syndrom, das sind Muskeln die bei Anstrengung die Gefäße zusammen drücken, nur hat keiner diese Krankheit Jehher erkannt weil so selten ist. Also wurde einem gesagt das, das eine pavk ist, weil die verkalung war da und die Gefäße kaputt durch diese Syndrom. Und dieses Syndrom wurde zu spät erkannt da liefen die 2 bypässe schon. Nun jetzt kann man nix mehr machen weil das bein zu verwachsen ist und jedes mal wenn man es auf macht geht mehr kaputt als das bein und die Arterien heil zu kriegen. Aber ich war in Münster in der uni Klinik und da wurde mir gesagt die möchten gerne einen 3 Bypass versuchen. Nur ob der klappt, bestehen höchstens nur 5 bis 10% Chance das alles klappt. Und dafür soll ich mir meine Oberarme und mein linken unterschenkel auf schneiden lassen, um danach vielleicht einen nerven schaden zu kriegen in den Fingern. Also das werde ich nicht tun wenn ich ein gefäßchirurgien finde der mir schriftlich sagt das die bessere Möglichkeit habe für eine Amputation, dann hätte ich einen Ortopähdi Professor der mir 6 Jahre kampf endlich ab nimmt und mir hilft. LG Dennis

Gast
Ralf

Hi Dennis,

das ist eine Diagnose, zu der ich nichts Gescheites sagen kann. So wie Du es darstellst, klingt ein weiterer Bypass wirklich nicht sehr sinnvoll. Ich halte Dir die Daumen bei der Suche nach kompetenten Ärzten, die muss und wird es sicher auch für Deine Situation geben.

Viele Grüsse,
Ralf

Gast
Toni

Hi Mat!
90 IT Arbeitsplätze, 40 VM Server und Anwender die von IT
so viel verstehen wie ich von einer Herz OP.
Dazu mache ich noch konzernweit das ERP System.
Glaube mir, hier nicht ausflippen ist schon das 8 Weltwunder.
Ja ich muss einen Weg finden hier gelassen zu agieren oder ich schmeiße
in Kürze den Hut drauf :-)

LG Toni

Gast
Ralf

Hi Toni,

ich denke, die meisten von uns haben ein muntervolles Arbeitsleben, für mich war es schlichtweg eine Frage der Prioritäten: Will ich auf den Beinen bleiben oder nicht? Dem hab ich alles andere untergeordnet, ich hätte notfalls auch gekündigt, aber das sind Entscheidungen, die jeder für sich selbst treffen muss. Wichtig ist in meinen Augen, dass man sich bewusst macht, DASS man eine Entscheidung trifft, so oder so.

Sitze gerade am Flughafen von Portland auf dem Weg nach Hause,
viele Grüsse,
Ralf

Gast
Mat

Guten Abend @All

@dennis ich kann mich Ralf nur anschliessen, ich wünsche Dir , das es eine gute Lösung geben wird.
@Toni ich verstehe dich. Wie ralf sagte, man muss sich eine Lösung überlegen. Schmeiss das ERP jemand anderem hin, ist ja im Konzern. Und führe einen Servicekatalog für die Anwender ein, mit Zeiten. Naja.

@Ralf guten Rückflug. Wieder über Dublin? Wenn Du wieder in DE bist sag Bescheid per mail.

cheers

Mat

Gast
Ralf

Hi Mat,

sitze gerade in San Francisco am Flughafen, gleich geht‘s von hier dann weiter direkt nach München. Hab jetzt auch echt genug von Flughäfen, Hotels und Meetings. Ich hadere gerade mit mir, ob ich in zehn Tagen nochmal aufbrechen soll Richtung Jakobsweg, bin hin- und hergerissen und traue meiner Achillessehne noch nicht ganz. Hätte schon Lust auf Lissabon-Santiago, das wären so sechs Wochen. Denke mal, ich werde es spontan entscheiden, einen Flug nach Lissabon hat man schnell gebucht, den Rest hab ich ja.

Viele Grüsse,
Ralf

Gast
Richard 54

Hallo, habe gerade einige eurer Berichte gelesen, dachte mir das kommt mir sehr bekannt vor! Bei mir trat die Durchblutungstörung nach einem Flug auf, Zähen wurden Dunkelblau-schwarz, kein puls in den Leisten tastbar, ab ins MR-CT, Diagnose 17 cm Totalverschluß ab Aorta im Linken Bein, und im Linken bein Mehrere Verschlüsse, insgesamt 5, na toll keine Ahnung wie damit umzugehen ist, Spital versuch den 17 Cm Verschluß zu öfnnen scheiterte kläglich, anderes Spital aufgesucht und mit Oberartzt Situation und alternativen durchbesprochen, dann weitere Op rechtes Bein mit Ballonkatheter freigelegt und keinen Stant gesetzt, da diese inerhalb einiger Jahre zugehen.Die Idee vom 1 Spital einen Bypass vom rechten zum Linken bein zu setzen war mir zu Riskannt (nicht gemacht) Nun die Ursache für meine verschlüsse zu finden war recht einfach, Cholesterin 350, Inr 1,5, Bewegungsmangel (schreibtisch sitzen) und natürlich falsche Ernährung) meine Gehstrecke war im August 2019 maximal 50 Meter dan extremkrämpfe bis zur Ohnmacht! im September 2019 in die Reha für 3 Wochen Gehtraining, Fitnesstudio, Masagen, Schwimmen, Medikamente neu verordnet bekommen, Blutverdünner Marcoumar INR auf 2,8 -3.00 eingestellt, Cholesterinsenker 1 x Täglich nach 3 Wochen auf 65, bei Entlassung in Reha Gehstrecke max 4x 500 Meter, Ich war zwar über die Verbesserung froh aber das kanns ja wohl nicht sein! Zuhause angekommen, sämtliche Universitätkliniken angeschrieben ob es nicht eine weitere Möglichkeit gibt die Durchblutung zu verbessern! Ja gibt es wird aber nicht unterstützt, Das Medikament nennt sich Pletal und erweitert die vorhandenen kleinen Blutgefäße sowie bildet neue Umgehungskreisläufe! Ich wollte dieses Medikament um jeden Preis! Jedoch war das garnicht so einfach, mein Arzt kannte es garnicht, Oarzt meinte das bringt nix (Placebo) bis Ich letztendlich alle für einen Versuch überreden konnte. Ich nehme seit Oktober 2019 täglich 2 Tabletten, und kann seit Dezember 2019 täglich schmerz und krampfrei bis zu 10 Km gehen. meine Durchblutung im Rechten Fuß ist zu 100% wieder da, Im linken habe Ich wieder eine gute Durchblutung wobei der Verschluß (17 cm )ab Aorta unverändert ist, somit die komplette Versorgung durch umgehungs bahnen (Körpereigenen) besteht. Das einzige was die Ärzte zu meinem jetztigen zustand sagen, des gibts net. Und Ich habe absolut keine Nebenwirkungen! Ich hoffe mit meinem Beitrag euch ein bisschen zuversicht für die Zukunft gegeben zu haben!

Gast
Ralf

Hallo Richard,

danke für Deinen Bericht! Und Glückwunsch für Deine tollen Ergebnisse! Mich bestärkt es in meinem Eindruck, dass die Ärzte viel zu sehr auf kurzfristige Lösungen setzen (Stent, Bypass) und den Rest außen vor lassen. Dabei lässt sich mit Bewegung und Ernährung mehr erreichen als mit einem Eingriff - was die S3-Richtlinien der Angiologen sogar selbst sagen! Man kann nur spekulieren, warum diese Krankheit in der Mehrheit der Fälle so absurd behandelt wird. Dein Fall sollte vielen Leuten Mut machen, Deine Diagnose klingt ja wirklich nicht gerade harmlos, da gibt es VIELE, die mit weniger Problemen schon längst operiert wurden und dann nach ein paar Jahren „austherapiert“ sind. Ich hab es meinem Hausarzt zu verdanken, dass ich dem Urteil meines Angiologen nicht gefolgt bin, sonst hätte ich seit vier Jahren einen Stent.

Alles Gute, Richard!

Ralf

Mitglied Richard54 ist offline - zuletzt online am 05.04.20 um 05:20 Uhr
Richard54
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Ja genau so ist es! Aufgrund meiner bisherigen Erfahrungen wird viel zu schnell ein Stent , bzw Bypass gesetzt, selten wird versucht mit einem Lysee verfahren den Verschluß aufzulösen! ( bringt nur was wen er max 1 cm und frisch ist) bei mir ist das natürlich gescheitert. Nachdem Ich die möglichkeit hatte mit anderen betroffenen persönlich zu sprechen, wurde mir schnell klar das den betroffenen bereits nach relativ kurzer Zeit der Bypass , bzw. Stent wieder zu ging (teilweise unter 1 Jahr) dies machte mich sehr skeptisch und Ich wollte absolut kein unnötiges Risiko eingehen. Somit stellte Ich einen Fragebogen zusammen und Fragte alle mich behandelnden Ärzte!!! Siehe da jeder erzählte mir eine andere Geschichte, oder ging auf die Fragen nicht richtig ein! Eine Spitalärztin Ango war gar so frech und meinte Sie wissen schon was Sie tun Bypass und punkt aus, sie sind ja nicht der einzige Patient! Vor der OP wollte Ich nochein paar Fragen beantwortet haben jedoch wurde Ich regelrecht abserviert! Dies war dann für mich ein Grund weiter Ärzte zu befragen Bypass habe Ich somit keinen und auch keinen Stent!
Diese Krankheit kommt nicht einfach so, bei den meisten Ist es Cholesterin, Bewegungsmangel,zu langes sitzen,dann natürlich Gutes essen, und natürlich das ach so böse Rauchen! (es wird angeblich auch vererbt) Wie bereits geschrieben mit Marcoumar 3mg, Pletal, Atovastin 40mg, sind meine Blutwerte 1a, Ich gehe jeden Tag raus, wenns Regnet in ein Einkaufszenter und drehe meine Runden mindestens 3Km Täglich wenns schön ist bis zu 10 Km, weiters habe Ich mir einen Heimtrainer gekauft um 2x Täglich 30 Min zu radeln.
Essen habe Ich umgestellt, keine fetten Pommes, fettfrei wenig Salz und Zucker, Gemüse und täglich frisches Obst,keine Süssigkeiten und Mehlspeisen
Rauchen reduziert 10-15 täglich
Mir gehts wirklich gut, absolut keine Schmerzen keine Schlaftabletten keine Schmerztabletten! Ich rate jedem betroffenen, lasst euch nicht von den Göttern in weiß einschüchtern und abfertigen! Holt euch auch von Spezialisten einen Rat (UNI KLIKEN auch im benachbarten Ausland)
Ich würde mir wünschen, das Ich all meine Erfahrungen allen Betroffenen weitergeben kann!
Ich wünsche allen nur das Beste,
Richard

Gast
Ralf

Hallo Richard,

was kann man aus Deiner Geschichte lernen? Als Patient ist und bleibt man für sich selbst verantwortlich. Im Rahmen des Möglichen muss man, wie bei allem im Leben, hinterfragen und selbst aktiv werden und letztlich selbst entscheiden, was man macht oder machen lässt. Die Verantwortung kann einem kein Arzt abnehmen, auch wenn es oft so aussieht. Mein (großartiger) Hausarzt sagt immer: „Menschen sterben an ihrem Charakter, nicht an ihrer Krankheit.“ So weit würde ich persönlich jetzt nicht gehen, aber ich glaube zu verstehen, was er meint. Als ich mit meiner Diagnose zu ihm kam, meinte er, die meisten Patienten mit meiner Diagnose kämen zu ihm nach dem Motto Mach-mal, verschreib mir was, tu was, ich mach nix, ich bin ja nicht der Arzt. Nein, aber der Patient. Wenn der sich zurücklehnt, wird‘s schwierig. Dein Beispiel zeigt, dass DU das Ruder in die Hand genommen hast und dafür belohnt worden bist.

Keep on walking, wie Mat hier immer zu sagen pflegt.

Viele Grüsse,
Ralf

Gast
Mat

Hallo zusammen

@Richard nette Geschichte. Und das Rauchen zu stoppen hat auch einen guten Effekt.
@ Ralf jebb sagt er immer :)

Greetings from Prague.

Mat

Mitglied Richard54 ist offline - zuletzt online am 05.04.20 um 05:20 Uhr
Richard54
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Danke Ralf und Mat, klar ist das Rauchen kontraproduktiv jedoch hat es bei mir einen Positiven Effekt! Da Ich schon an die 25 Operationen hinter mir habe Bandscheiben HW C3 C4 C5, Hüftgelenk, Hand, (schwerer Unfall) Nierenversagen, Fett embolie, Thrombosen, usw,.. Habe natürlich mit dem Rauchen aufgehört, jedoch konnte Ich nichtmal ein Glas halten, meine Nerven machten was Sie wollten, Ich zitterte wie ein alter Greis, und mir vielen die Sachen aus den Händen, witzigerweise seit dem Ich wieder Rauche alle symptome komplett weg! Was ist nun besser? Ein Bekannter 57 Jahre hatte auch Bandscheibenvorfall c1 c2 wurde vor 2 Jahren OP durchgeführt, auch sofort mit Rauchen aufgehört, dann auch Zittern und alles viel Ihm aus den Händen, seit dem er wieder Raucht Zittern weg!
Also nun stellt sich die Frage was ist besser?
Ich glaube das Jeder Mensch Individuell sein Optimum finden sollte!
wie seht Ihr das, was sind eure Erfahrungen, Habt Ihr auch schon von Pletal gehört? oder nehmt es auch ein?
auf Antworten würde Ich mich sehr freuen,
und auch diejenigen die Rauchen, brauchen keine Angst vor falscher Kritik zu haben!
lg Richard

Gast
Ralf

Hi Richard,

hier geht es nicht ums Vorurteilen, die Meisten von uns haben geraucht oder rauchen noch. Jeder von uns weiß, dass das Aufhören kein Kinderspiel ist. Ich würde nur denken, dass die Entzugserscheinungen, die Du beschreibst, nachlassen und verschwinden, wie lange hast Du denn aufgehört? Es braucht oft ein paar Wochen, bis zumindest der Körper Ruhe gibt.

Ich kannte Pletal bisher nicht, ich werde es demnächst mit Padma 28 versuchen.

Ralf

Mitglied Richard54 ist offline - zuletzt online am 05.04.20 um 05:20 Uhr
Richard54
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Hallo Ralf, nach Bandscheiben OP 6 monate rauchfrei! Jedoch wie beschrieben spielten meine nerven total verrückt, nachdem Ich dann wieder mit dem Rauchen angefangen habe, gings dann wieder!Klingt komisch ist aber so, habe immer wieder versucht aufzuhören jedoch waren die symptome sofort wieder da!

Gast
Ralf

Hm, seltsam, das ist schon eine sehr lange Entzugszeit, obwohl der Geist Jahre brauchen kann, der Körper eigentlich nur 1-2 Wochen. Wie auch immer, jeder wie er kann, wir alle haben unsere Herausforderungen mit der Krankheit.

Ralf

Gast
Peter

Pletal

Cilostazol (Pletal®), ein Hemmstoff der Phosphodiesterase III, ist seit dem 1.1.2007 in Deutschland zur Behandlung der Claudicatio intermittens (pAVK) zugelassen.
Cilostazol verlängerte im Vergleich zu Plazebo (!) in einer Dosierung von zweimal 100 mg/d nach einer Behandlungszeit von 12-24 Wochen die schmerzfreie Gehstrecke um 31,1 m (95%-Konfidenzintervall = CI: 21,3-40,9 m), bei einer Dosierung von zweimal 50 mg/d um 41,3 m (CI: -7,1-89,7 m) und bei zweimal 150 mg/d um 15,7 m (CI: -9,6-41,0 m). Eine feste Dosis-Wirkungs-Beziehung ergibt sich also nicht.

https://www.der-arzneimittelbrief.de/de/Artikel.aspx?SN=6921

Nebenwirkungen
https://www.patienteninfo-service.de/a-z-liste/pq/pletalR-100-mg-tabletten/

Gast
Heinz

Cilostazol

Nehm ich auch ist kein Wundermittel und über die Wirkung gibt es wohl keine zuverlässigen Aussagen.Nach Überwindung der Eingewöhnungszeit (starke Kopfschmerzen) nehm ich sie weiter man muss dran glauben.So signifikante Verbesserungen wie bei Richard 54 hängen mit Sicherheit nicht mit diesen Mittel zusammen.Er nimmt ja wohl auch schon Macoumar was auf einen schwereren Krankheitsverlauf hindeutet.Pletal ist was für leichtere Fälle.Deshalb werde ich es auch wieder absetzen.
Tschö Heinz

Gast
Regina

Ich bin durch Zufall auf diese Seite gestoßen u habe mir jetzt eine ganze Reihe eurer Beiträge durchgelesen.
Ich war 60 jahre u habe im Januar 2015 schmerzen im rechten Bein bekommen. Mein HA hat mich mit der Vermutung venen-/arterienthrombose zum FA überwiesen. Leider hatte ich das Pech, dass die untersuchende Ärztin nur die Venen untersucht hat. Nach 4 Monaten, zahlreichen anderen facharztbesuchen, bevorstehende Einweisung in nervenklinik u zwischenzeitlichen Lähmungen im Bein habe ich eine diagnostikklinik angeschrieben. Nach meiner immer gleichlautende Beschreibung kam ich sofort ins ct. Diagnose: pavk beidseitig, gehstrecke war max 70m.
In der Uni wurde mir ein Bypass gelegt, der aber nur 14 Tage gelebt hat. Von einer bekannten bekam ich einen Hinweis mich nach Frankfurt zu wenden, da ich mir das li Bein nicht auch noch sinnlos zerschneiden lassen wollte, denn im operierten habe ich bis heute ein Taubheitsgefühl. Ich also Termin gemacht u meine alte Arterie, die seit 1 jahr verschlossen war, wurde mit Hilfe eines Ballons u anschließender lyse wieder durchgängig gemacht. Das hält bis heute. Vor 2 Jahren habe ich das gleiche mit dem linken Bein machen lassen u bin seitdem schmerzfrei.
Mein Problem sind die Tabletten. Macumar =nicht einstellbar bei mir. Cholesterinsenker=Krämpfe, xarelto=schmerzen in den Extremitäten, Hüften u nieren
Ich nehme nur noch ass100 u versuche jetzt mal was natürliches aus, welches sich auf Cholesterin u blutverdünnung auswirken soll. Nach Absetzung der medis geht es mir wieder besser.
Was habt ihr für Erfahrungen mit medis. Cholesterin ist bei mir erblich lt HA, da ich sehr schlank bin u mich gesund ernähre.
Habt ihr einen Tipp für mich, ich würde mich freuen
Allen einen lauffreudigen tag

Gast
Ralf

Hi Regina,

...und willkommen an Bord. Mein Cholesterinproblem ist auch genetisch bedingt, Fettstoffwechselstörung, allerdings reagiere ich gut auf die Statine. Vielleicht kann Mat Dir hier in den nächsten Wochen einen Tipp geben, er hat auch Probleme mit den Statinen und hört sich nach Alternativen um.

Ich teste gerade Padma 28, das von vielen Patienten empfohlen wird, kann selbst aber noch nichts dazu sagen. Es ist ein Medikament auf pflanzlicher Basis, das aber nur in der Schweiz erhältlich ist.

Ansonsten: Soviel Bewegung wie möglich, eine bewusste Ernährung und wenig Stress, das kann viel ausmachen.

Viele Grüsse,
Ralf

Gast
Regina

Hallo Ralf,

Wie kommst du denn an dieses padma28 ran. Wohnst du in der Schweiz?
Laufen explizit tu ich nicht, da ich in der Arbeit zwischen 3 u 5 km läuferisch betätige u stress ist bei mir gleich Null. Da ich weiß, was stress bei mir anrichtet (Nierenkoliken ), bin ich die letzten 3 Jahrzehnte super ohne ausgekommen.
Ich probiere grad nattokinase (Auszug aus der sojabohne) u traubenkernextrakt aus.
Viele grüsse aus rheinland-pfalz schickt euch
Regina

Gast
Ralf

Hi Regina,

ich hab eine Bekannte in der Schweiz, bin aber trotzdem selbst nach Konstanz gefahren, von München aus geht das.

Von Nattokinase habe ich bisher noch nichts gehört, danke für den Tipp.

3-5km am Tag ist schon eine gute Strecke. Wichtig dabei ist nur, dass Gehen nicht automatisch Gehtraining ist. Beim Gehtraining gibt man bewusst ein bisschen Gas und geht normalerweise in Intervallen, um an die Grenze ranzulaufen, allerdings nicht in den Schmerz rein. Dazu findest Du viele Infos im Internet, wenn Du es googelst.

Viele Grüsse,
Ralf

Mitglied scheisserl ist offline - zuletzt online am 17.03.20 um 20:52 Uhr
scheisserl
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Soviel unterschiedliche Krankheitsverlaufe und diagnosen ,komme aus österreich und hatte seit jahren die gehstrecke auf 500 m wurde immer weniger aber da ich schon an der wirbelsäule operiert wurde sind die symthome nicht auf die durchblutung erkannt worden.

seit meiner op september17-- y prothese mit bypass in den oberbauch zu den leisten in die beinen.
geht es mir gut und wurde durch euren Beiträgen eher befestigt das es mir sehr gut geht.Rauchfrei seit der op cholesterin ernährung und med.trom-ass würd mich aber interessieren ob es hier auch patienten mit y-prothesen gibt lg

Gast
Ralf

Hi,
willkommen in der Gruppe, ich wüsste jetzt aus dem Gedächtnis niemanden hier mit einer y-Prothese, aber da kann ich mich täuschen.

Viele Grüsse,
Ralf

Gast
toni

... ist das Leriche Syndrom
Bei meiner OP im Dez. war jemand mit dieser Form auf Station.
Bekam die gleiche Therapie wie ich ASS100 und 40mg Statine

Mitglied scheisserl ist offline - zuletzt online am 17.03.20 um 20:52 Uhr
scheisserl
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Danke

Eine frage ich skroll mich hier jahre durch ist es hier nicht möglich auf das neuerste Komentar zu kommen

lg

Gast
Mat

Hallo zusammen

@Scheisserl jebb die Software ist leider nicht optimal. Willkommen hier dennoch.

@All hoffe es geht allen soweit gut. Mein Problem im Moment ist eine Baker Zyste in der linken Kniekehle , also dort wo auch die Arterie die Stenose hat. echt ungünstig , diese beiden Dinge in der Kombination. Keinen Sport im Moment.

cheers

Mat

Mitglied Richard54 ist offline - zuletzt online am 05.04.20 um 05:20 Uhr
Richard54
  • 4 Beiträge
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Hallo, wie gehts Euch?

Hat sich einiges getan, war 2 Wochen auf Reha ende Februar.
Dann der Schmarrn mit dem Corona Virus, da Ich auch zur gefärdeten Gruppe gehöre, habe Ich aufs fortgehen komplett verzichtet. Ich hoffe euch gehts gut, und wir werden diese Belastungsprobe positiv überstehen. Das einzige was nervt sind die Apotheken, für Pletal gibts keinnen Liefertermin !
Liebe Grüße Richard

Gast
Heidi1

Schockdiagnose

Hallo zusammen, mich hat eure Diagnose ereilt. Dachte seit Wochen, dass es ne Muskelzerrung ist. Nun kam vorige Woche die Diagnose. Bin noch recht durcheinander. Würde mich jedoch gern mit euch unterhalten. Bin 61.

Gast
Mat

Hallo zusammen

Hoffe Ihr habt alle keine COVID19 Einschränkungen und es geht Euch gut

@Heidi1 ja ich kann verstehen, dass es ein Schock sein kann. Bitte erzähl doch etwas mehr über Dich und die Diagnose. Welche Risikofaktoren , was wurde Dir geraten, welche Fragen hast Du? Leider hat das Forum hier keine gute Suchfunktion , ich kann also leider nur raten bei Seite 1 anzufangen.

cheers

Mat

Gast
Steffen

Hallo Zusammen,
Ich hoffe euch geht’s allen gut, und ihr seid gesund. Letzte Woche Freitag war es soweit. Das erste Mal nach der Diagnose Entrapment, also nach etwa 1,5 Jahren, schaffte ich 5 km Stück zu joggen ohne das Tempo verringern zu müssen. Eine Sensation für mich. Glücksgefühl. Mein Facharzt hatte mir von einigen wenigen Patienten erzählt, die die 5 km ebenfalls laufen können. Nach der Diagnose war das für mich völlig unvorstellbar. 200 m gehen, stehen bleiben, ausruhen, 200 m gehen. Das waren die Anfänge.Jetzt habe ich mich zurück gekämpft im wahrsten Sinne des Wortes. Aber das kämpfen lohnt sich. Gestern habe ich die 5 km auf dem Laufband, ohne das Tempo zu zu verringern, geschafft. Die Zeiten werden immer besser. Klar ist auch, dass nicht jeder Tag gleich ist. Es gibt gute und weniger gute. Wichtig ist, daran zu glauben und sich Ziele zu setzen. Ständig dranbleiben, bewegen und nicht aufgeben. Bleibt gesund
Viele Grüße Steffen

Gast
Mat

Hi all.

@Steffen Danke für den tollen Status. Klar Du bist ein Kämpfer und es tut sicher dem einen oder der anderengut zu lesen was machbar ist. Auf jeden Fall eine coole Geschichte.

@All ja hoffentlich geht es allen gut.

cheers

Mat

Gast
Ralf

Hi Steffen,

Glückwunsch! Schließe mich Mat an, Du bist ein Kämpfer und es lohnt sich. Ich hoffe auch, dass Deine Geschichte anderen Mut macht.

Keep on walking!

Ralf

Gast
Toni

Hallo Zusammen,
will mich auch mal wieder melden.
Bei mir sind es jetzt 5 Monate nach dem Stent. Also sollte der Stent eingewachsen sein.
Habe auch konstant trainiert. Gestern konnte ich 22km (17 davon bergauf)
in 4,3 Stunden bewältigen :-) Bin nur einmal (zum Pinkeln) stehengeblieben.
In meinem Fall - ich spreche das jetzt ganz offen an - wäre ein jahrelanges
Gehtraining keine Option gewesen.

Gast
Mat

Hallo zusammen

Hoffe es geht allen gut , so wie es in den Covid19 Zeiten halt sein kann.
@Toni freut zu hören. Du hattest ja schon gesagt dass normales Gehtraining bei Dir nicht angeschlagen hatte und keine Kollateralen entstanden sind. Und Deine Wanderleistung ist spitze. Also, Du hast den für Dich richtigen Weg gefunden. Glückwunsch.

cheers

Mat

Gast
Ralf

Hi Toni,

kann mich Mat nur anschließen, und 22km inkl. bergauf sind ja schon für den Normalbürger eine satte Ansage. Kann man nicht meckern.

Bleibt gesund!

Viele Grüsse,
Ralf

Gast
Heidi1

Ich habe vor 3 Jahren eine Vene entfernen lassen müssen. Ultraschall war nur rechts nicht ganz durchgehend (hatte bei Belastung dicken Fuß). Ansonsten seit 2011 zu hohes LDL, Wert 270/300.Blutdruck,Gewicht alles I. O. Hausärztin meinte das hohe LDL sei kein Problem, da ja sonst alles in der Norm ist. Habe PTBS. Nun bekam ich diese Diagnose. Alles in allem wärs für mich total zuviel. Konnte noch 150-200 m gehen. Diagnose Mitte April. Laufe jetzt 450m und täglich mit Pausen 5-6 km. Blutverdünner, Cholesterinsenker, Psychopharmaka. Woran merkt man ob es Muskelkater ist. Habe mich vorher echt wenig bewegt und dachte deshalb es sei von der ersten Garten arbeit. Gehe 2x wöchentlich zum Gerätetraining bzw. Rehasport. Danke für eure Antwort. Grüße euch alle herzlich.

Gast
Mat

Hallo Heidi. Also deine Diagnose heisst PAVK, wo ist denn diese genau? Im selben Bein wo auch die Vene entfernt wurde? Wenn Du mittlerweile (seit April) schon wieder 450 Meter in der Ebene schmerzfrei gehen kannst und insgesamt 5 bis 6 km dann ist das ein gorsser Erfolg. Muskelkater, vor allem wenn Du Dich nicht so viel bewegt hast vorher´, ist sicher dabei, dieser vergehet langsamer als die PAVK Beschwerden. Du kannst für die Muskeln noch Magnesium nehmen, es sollte ein MgCitrat Produkt sein. Zusätzliches Gerätetraining und RehaSport kann nur von Vorteil sein. Also keep on walking.

@All hoffe es geht euch gut. Habe ein paar Untersuchungen hinter mir (endlich ne Digitale Subtraktions Angio) und Fazit des Profs auf der Gefäßchirurgie „Sie brauchen keinen Bypass, machen Sie weiter Sport wie bisher, gehen Sie nach Hause…“ Gilt für die Kombi PAVK/Aneurysma im linken Bein. War ich echt froh drüber. Meine LDL Werte sind auch mit einer Ezetimib/Atorvastatin Kombi nicht runterzukriegen. Aber der Rest passt. Freitag 90 min Tennis , heute 90 min Radfahren.

cheers

Mat

Mitglied Heidi1 ist offline - zuletzt online am 26.07.20 um 18:08 Uhr
Heidi1
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Hallo Mat

Danke für die schnelle Rückmeldung. Also bei mir würde die PAVK in beiden Unterschenkel festgestellt. Da beidseits die gleichen Schmerzen waren dachte ich eben an Muskelschmerzen.Vene würde rechts entfernt. Bei Untersuchung fand sich rechts wie links ab Knie kein Puls. Mein Vater hatte Durchblutungsstörungen, 3 Herzinfarkte,zu hohes LDL. Das habe ich auch der Ärztin mitgeteilt. Leider rauche ich noch. Aber die ganzen letzten Wochen waren einfach zu viel. Ich gehe das nun konsequent an. Ich kann beim Laufen nicht so schnell gehen.Habe aber ein normales Tempo. Muss ich versuchen sehr schnell zu gehen? Wie ist das mit dem Hometrainer. Ist das für die Bildung von Kollateralen mit verantwortlich oder nur das Gehtraining.

Gast
Mat

Hallo Heidi

Heisst in beiden Unterschenkeln ist der Verschluss? Ab Knie kein Puls klinggt eher nach A Poplitea ,also Verschluss oberhalb des Knies und darum ab Knie kein Puls. Aber das Gute daran, die Unterschenkel Gefässe reagieren gut auf Gehtraining und bilden gute Kollaterale. Andere Sportarten sind auch gut fpr die Kollateralbildung aber nicht in dem Ausmass wie Gehtraining. Anleitung für Gehtraining
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PAVK Gehtraining - strukturiert

Das Trainingsprogramm sollten Patienten zwei- bis viermal wöchentlich für 60 Minuten absolvieren.

Eine Übungsstunde umfasst vier Trainingsphasen:

Aufwärmphase (zehn Minuten): Lockerungs-, Dehnungs- und Koordinationsübungen

Gehtraining (20 Minuten): belastungsorientiertes Intervallgehtraining. Mit zunehmender Ganggeschwindigkeit von 60 bis 150 Schritten pro Minute legen Patienten dreimal zwei Drittel jener Wegstecke zurück, die sie schmerzfrei gehen können. Dann legen sie eine Pause von zirka zwei Minuten ein. Ein Metronom – ein mechanischer oder elektronischer Taktgeber, wie ihn auch Musiker verwenden, gibt die Schrittfrequenz vor.

Fahrradergometer (20 Minuten): Mithilfe eines Metronoms trainiert der Patient auf dem Fahrradergometer, er legt immer wieder Pausen von zwei Minuten ein.

Entspannungsphase (zehn Minuten): Ballspiel, Lockerungsübung
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Und das mit dem Rauchen solltest Du UNBEDINGT lassen… ist auch mir nach 25 Jahren Rauchen schwergefallen, aber Du tust Dir und Deinem Körper einen Riesengefallen (Du weisst das ja..)

cheers

Mat

Mitglied Heidi1 ist offline - zuletzt online am 26.07.20 um 18:08 Uhr
Heidi1
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Hallo Mat,
danke für deine Antwort. Ich habe mir die Broschüre von der Gefäßliga schicken lassen. Da stehen die Übungen drin, wie du sie beschreibst. Meine Physiotherapeutin nimmt 7,8,10% Steigung und fängt mit 3,5 kmh an, steigert dann diese auf 4-4,5 wenn es geht. Bei Schmerz dann Pause. Wo bzw. wann könnte man denn so ne Reha bekommen? Vielleicht kann mir hier jemand helfen. Ich bin berentet. Wer hat das für euch beantragt und wo? Ich grüße euch alle ganz herzlich.

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