PaVK Erfahrungsaustausch

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Mitglied Reinhold74 ist offline - zuletzt online am 27.06.19 um 23:32 Uhr
Reinhold74
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@Mat

Ich bin jetzt auf der Seite aufgenommen worden. Wie geht es jetzt weiter?

Lg Reinhold 😊

Gast
Mat

Mailingliste PAVK Seals

Hallo Reinhold,

Naja , Ralf kann Dir ne email schreiben, Du kannst an die Gruppe schreiben, etwas Austausch etc.

cheers

Mat

Mitglied Reinhold74 ist offline - zuletzt online am 27.06.19 um 23:32 Uhr
Reinhold74
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Ich bekomme es da auf der Seite nicht hin um da denke Mat persönlich abzuschreiben 😓

Gast
Mat

Guten Morgen.

Hier ist es ja mittlerweile richtig ruhig. Haben denn alle ihre Dinge im Griff? Wie geht es den Menschen die hier nur mal kurz reingeschaut haben? Gibt es bei jemandem tolle neue Dinge?

schönen Sonntag.

cheers
Mat

Gast
Ralf

Hi Mat,

krass, hier sind Nachrichten verschwunden, sehr seltsam.

@Reinhold, Du müsstest mich eigentlich über die Gruppe erreichen können.

Kommt gut in die Woche,
Ralf

Gast
Monika

Hy an alle, erneute Einengung nach fast 1jahr nach biopatcherweiterung in der Beckenarterie, Angio CT im April proximal und distal des Patches Einengung aber nicht höhergradig...Gefäßchirug möchte erneute OP und den Patch verlängern nach oben und unten....jetzt hab ich eure ganzen Beiträge gelesen und bin nun hin und hergerissen ob ich mich wieder unters Messer legen sollte... oder lieber erst mal das mit dem Gehtraining probieren soll...ebenso endlich den Wechsel von Zigarette auf E- Zigarette....ich Rauch zwar nicht mehr Kette, wie vor der OP...aber ganz den Absprung hab ich zu meiner Schande noch nicht geschafft....ich bin momentan ein nervliches Frack und hab höllisch Angst vor einer nochmaligen op....meine momentane Gehstrecke sind 200 bis 250m.... Hilfe!! Brauch mentale Unterstützung
LG Monika

Gast
Ralf

Hallo Monika,

willkommen erstmal! Wie Du vielleicht schon gelesen hast, sind wir hier eine kleine, aber mittlerweile doch eingeschworene Truppe aus Leidensgenossen.

Zum medizinischen Befund kann ich nicht viel sagen, grundsätzlich würde ich immer darüber nachdenken, mir eine zweite Meinung einzuholen. Bei den Gefässlern wird grundsätzlich oft etwas schnell geschnitten und gemacht, was aber nicht heißt, dass es auch in Deinem Fall so sein muss.

Mit dem Gehtraining haben wir hier alle wirklich gute Erfahrungen gemacht, das kannst/solltest Du so oder so angehen. Mich hat es im Laufe der Zeit von 200m Gehstrecke auf im Moment vielleicht 30-40km gebracht, und das mit einer hochgradigen Stenose der Beckenarterie, Diagnose vor drei Jahren, kein Eingriff, kein Stent.

Du schreibst, dass Du keine hochgradige Stenose hast, hat der Arzt eine Erklärung für Deine begrenzte Gehstrecke? Übers Rauchen musst Du nachdenken, Monika, damit geht irgendwann jeder Stent und jeder Patch wieder zu. Ich weiß, das klingt Scheisse, ich habe selbst geraucht, ich weiß, wie ätzend und alptraumhaft schwer es ist, ich kann Dich voll verstehen. Wenn Du Unterstützung brauchst, lass es mich wissen.

Nochmal zum Gehtraining: Das würde ich sofort anfangen, hilft echt, beim Einen mehr, beim Anderen weniger, aber es hilft. Laut Studien langfristig mehr als ein Stent. Wenn Du Tipps brauchst, melde Dich, aber es gibt für den Anfang auch genug Anleitungen im Netz.

Ruhig Blut, Monika, es ist noch nichts Dramatisches passiert, so wie es klingt. Red vielleicht auch nochmal mit dem Arzt, aber oft sind das Gehtrainingsskeptiker. Kann sein, muss aber nicht sein.

Für heute erstmal alles Gute,
Ralf

Gast
Mat

Hallo zusammen

@Monika alles was Ralf sagte kann ich nur unterstreichen. Ich habe irgendwann mal in diesem Forum eine kurze und effektive gehtraining anleitung gepostet. Da man hier so schlecht suchen kann ...

PAVK Gehtraining - strukturiert

Das Trainingsprogramm sollten Patienten zwei- bis viermal wöchentlich für 60 Minuten absolvieren.

Eine Übungsstunde umfasst vier Trainingsphasen:

Aufwärmphase (zehn Minuten): Lockerungs-, Dehnungs- und Koordinationsübungen

Gehtraining (20 Minuten): belastungsorientiertes Intervallgehtraining. Mit zunehmender Ganggeschwindigkeit von 60 bis 150 Schritten pro Minute legen Patienten dreimal zwei Drittel jener Wegstecke zurück, die sie schmerzfrei gehen können. Dann legen sie eine Pause von zirka zwei Minuten ein. Ein Metronom – ein mechanischer oder elektronischer Taktgeber, wie ihn auch Musiker verwenden, gibt die Schrittfrequenz vor.

Fahrradergometer (20 Minuten): Mithilfe eines Metronoms trainiert der Patient auf dem Fahrradergometer, er legt immer wieder Pausen von zwei Minuten ein.

Entspannungsphase (zehn Minuten): Ballspiel, Lockerungsübung

.-------.

Also Kippe aus, raus in die Natur und keep on walking.

cheers

Mat

Gast
Monika

@ Ralf, ja der gefäßdoc meinte in meiner linken Wade sind eigentlich 3 Gefäßäste die die Wade mit Blut versorgen... bei mir funktioniert nur noch eine...., ich habe mich entschieden vorerst keine OP machen zu lassen, die kann ich ja immer noch machen lassen falls es mit dem Gehtraining nicht funktioniert...habe vorgestern angefangen mit dem strukturierten Gehtraining, und bin auf E- Zigarette umgestiegen, noch nicht ganz weg von der normalen Fluppe aber fast, unter 10 bin ich im Moment..
@ Mat ja bin dabei keep on Walking 😉 danke für den Gehtrainingsplan ich hatte den am 05.07. schon gesehen als ich eure ganzen Beiträge gelesen habe, die mich sehr motiviert haben 👍👍Muskelkater habe ich jetzt aber egal weiter gehts mit keep on walking
LG an euch u d danke

Gast
Ralf

Hi Monika,

ich fürchte, ich kann Dir nicht ganz folgen: Operativ wurde bisher nur die Beckenarterie versorgt, richtig? Jetzt erwähnst Du aber auch noch Verengungen der Unterschenkelarterien. Sollen, nach Meinung der Ärzte, jetzt BEIDE Arterien operativ versorgt werden oder nur nochmal die Beckenarterie?

Wenn Du Verengungen der Unterschenkel hast, würde ich an Deiner Stelle lieber heute als morgen mit dem Gehtraining anfangen, und zwar sehr konsequent. Die Unterschenkelarterien lassen sich zwar nicht so super mit Ballon oder Stents etc. behandeln, bauen aber wesentlich besser und insgesamt gut Kollaterale auf, also Umleitungen. Da ist viel Raum nach oben, WENN Du Dich entschlossen auf den Weg machst. Das ist echt wichtig, Monika. Wie alt bist Du jetzt, wenn ich fragen darf?

Viele Grüsse,
Ralf

Gast
Monika

@ Ralf, ja versorgt wurde operativ mit biopatch die Beckenateriean der Femoralisgabel , letztes Jahr, jetzt wieder Einengung oberhalb und unterhalb des Patches, und nur noch 1Ast in der Wade, war durchblutet auf dem Angio CT-Bild, der Gefäßdoc hat aber nur von der Verlängerung des Biopatches gesprochen.... hab schon angefangen mit dem Gehtraining, mit Nordic Walking stöcken, seit 5 Tagen Lauf ich jetzt schon jeden Morgen zirka 60 min. Zirka 200m dann Schmerz in der Wade zum heulen sag ich dir....kurze Verschnaufpause und weiter....zwischendurch dehnungsübungen, bin tapfer und beiß das durch obwohl ich gerade knapp vor einer Depression steh, ich versuche positiv zu bleiben....aber wenn dich der Schmerz immer wieder zum stehen bleiben bringt,,,, komm ich mir so hilflos vor....aber ich geh weiter, denke dabei an euren Satz "keep on walking" dann gehts wieder
Mal sehen ob es was bewirkt, LG
Monika

Gast
Monika

@ Ralf, ich bin 53 J .... ich verstehe es auch nicht.... ich bin jetzt heute morgen bei meiner Hausärztin gewesen und hab mir ne Überweisung geholt für einen Kardiologen- Angiloge , um mir mal ne andere Meinung außerhalb der Gefäßchirugie zu holen... drück mir mal die Daumen das ich nicht so lange Wartezeit habe... in der Ambulanz der Gefäßchirugie geht das immer Ratz.. fatz....., aber was ich jetzt hier alles gelesen hab von euch, fühl ich mich dort nicht mehr gut aufgehoben.....
LG und keep on walking 👍👍👍😊😊😊

Gast
Mat

Guten Abend

@Monika. ich bin 52 und Ralf ist nur unwesentlich älter. Meine A. Poplitea ist sehr dicht. Und ich kenne die Wadenschmerzen. Dennoch stehe ich nun wieder über 2 Stunden auf dem Tenniscourt. Und gehe wandern. Die 30 - 40 km von Ralf kann ich nicht toppen aber ich bin auch eher der Schnellkraft mensch. Vor 2 Jahren dachte ich es geht nichts mehr und nie wieder kann ich Sport machen. Und habe dann Gehtraining begonnen. Und es wirkt.... also, bleib dran und ja hol dir ne 2te Meinung.

keep on walking

cheers

Mat

Gast
Monika

@ Mat, danke dies motiviert mich sehr.... ich bin fleißig dabei mit dem Gehtraining, ich wünsche mir das es bei mir genauso wirkt wie bei euch....😊😊😊
Wünsch euch einen angenehmen Tag, mein Neues Motto, keep on walking 👍👍
LG
Moni

Gast
Ralf

Hi Monika,

kann Mat nur zustimmen und teile seine Erfahrung. Und auch Deine: Vor drei Jahren gingen bei mir keine 200m, dann war Schluss. Mein Gefäßdoc meinte damals, Stent muss rein, Gehtraining würde nichts bringen, weil die Beckenarterien schlecht kollaterieren. Mein Hausarzt meinte dann, lassen Sie das mit dem Stent, Gehtraining!

Also habe ich mich jeden Tag in den Park oder in der Muckibude aufs Laufband gequält. Lustig war das nicht. 200 Schritte, dann wurde es fies. Auf dem Laufband liefen mir die Tränen runter, ich war völlig am Boden. Dann wurden es 300 Schritte, 400, 500...langsam, zäh, aber es wurde besser. Dann wieder Phasen, wo ich Schmerzen hatte und ich meinem Hausarzt aus dem Urlaub sogar einen Panikbrief geschrieben habe. Dann ging es wieder voran, und rückblickend würde ich sagen, es hat 2-3 Jahre bis zum Optimum gebraucht. Im Februar bin ich den Jakobsweg gelaufen, mit Rucksack und Steigungen, manchmal 30km am Tag, ohne Probleme. Im Moment gehe ich so wie früher, nur ab und zu, sehr selten, habe ich Tage, wo die Beine etwas schwer sind.

Wichtig ist in meinen Augen der Lebenswandel: VIEL Bewegung, gesunde Ernährung plus Kontinuität und Geduld. Ich gehe jeden Tag, 30-60 Minuten plus 3x Muckibude pro Woche, Cardio, Kraft und Laufband, etwa 2.5 Stunden. Ich fühle mich im Moment - toi, toi, toi - besser als vor der Diagnose.

Gerade im ersten Jahr ist das alles nicht leicht und enorm deprimierend, glaub mir, ich weiß, wie übel das sein kann, aber der Körper kann mit den Kollateralen VIEL ausgleichen! Du hast doch schon einen tollen Anfang gemacht, jetzt brauchst Du noch viel Geduld. Es geht nicht von heute auf morgen, es braucht Zeit.

Sag Bescheid, wenn wir Dich irgendwie unterstützen können.

Viele Grüsse,
Ralf

Gast
Monika

Guten Morgen,
@ Ralf,
Danke für diese Motivation, ja es ist bei mir momentan nicht anders sehr deprimierend, und ja ich bitte um Unterstützung.
Es ist sehr deprimierend alle 200 manchmal sogar nur 150m stehen zu bleiben, ich bin jetzt genau fast 1 Woche jeden Morgen 60min am Nordic Walking machen, in den stehenbleib Pausen mach ich dehnungsübungen, und zuhause nochmal 30 min Yoga soweit es geht. Meinen Zigaretten Konsum ist von 30 am Tag manchmal auch mehr, runter auf 8- 10, daneben wird E- geraucht mit 3mg Nikotin... ich fühl mich dadurch wirklich schon besser, hab ich gemerkt....ich will und ich gebe nicht auf bis zum Ende des Monats unter 5 kommen....morgens fällt mir des sehr schwer , da ist die Lust auf Zigi sehr groß ...aber ich bleib dran... wie hast du den deine Ernährun umgestellt lass mal hören.... 😁 ich habe extrem Muskelkater im kranken Bein in der Wade und vorderer Oberschenkel, rechts zwar auch aber nicht so extrem....war das bei dir auch so am Anfang? Welche Medikamente nimmst du den, ich hab nur ASS 100 bekommen mehr nicht, wundert mich etwas da ich gelesen hatte das es auch noch andere gibt....nimmt ihr auch Nahrungsergänzungsmittel? Und ja Thema Geduld, das ist So eine Sache bei mir 😂😂😂😂😂 darf ich jetzt lernen Geduld und an mich selbst zu glauben...ich werde es schaffen!! Wie gesagt mein Neues Motto, keep on walking!!!! Und an mich selbst zu glauben, und mich nebst meiner Gesundheit an erste Stelle setzen!!! Streßreduzierung ist angesagt!!
Ich wünsche einen schönen Tag
LG
Moni
Keep in Walking 👍👍👍👍😊😊😊😊😊

Gast
Ralf

Guten Morgen, Moni,

der Muskelkater ist nicht ganz ungewöhnlich, weil Deine Beine nicht genug Sauerstoff bekommen, da kann das schon mal sein. Gehst Du in den Schmerz rein, ran oder machst Du vorher Pausen?

Ich nehme auch ASS 100 plus ein Statin, also einen Cholesterinsenker. Ich hatte lausige Werte, aber durch das Statin ist mein LDL im Moment bei 57, also optimal. Ideal ist unter 70. Kennt Du Deine Werte?

Ernährung: Viel Obst und Gemüse, und ich hab vor ein paar Monaten den Zucker weggelassen. Bis dahin war ich ein Süssigkeitsfreak, heißt täglich Schokolade, Eis und sowas. Seitdem habe ich 3kg abgenommen und fühle mich nochmal viel besser.

Nahrungsergänzungsmittel: Ich nehme täglich Magnesium, das ist bei einer Pavk sehr zu empfehlen.

Das mit dem Rauchen ist die wichtigste und leider auch schwerste Hürde, ich fand es die Hölle. Bei mir war es ein Stück Identität, ein Teil von mir. Und dann noch aufhören, wenn man es am ehesten „braucht“. Ich hab es wie Du gemacht, obwohl die Meisten davon abraten, also reduziert. Von 25 auf 7 auf 3, aber der Schritt auf Null war trotzdem hart. Ich halte Dir die Daumen, es ist machbar.

Keep on walking!

Ralf

Gast
Olaf

Hallo Monika,
ja das mit dem Rauchen ist schwer aber absolute Vorraussetzung!
Ich hatte teilweise nur noch eine Gehstrecke von 30 m.
Mir war es mit meinen 45 Jahren oft sehr peinlich immer wieder stehen bleiben zu müssen. Ich habe mir ein gebrauchtes Laufband besorgt und kann jetzt wieder 40 Minuten am Stück gehen.
Wichtig ist die Regelmäßigkeit! Ich hatte zwischendrin eine NullBockPhase, da sich meine Frau von mir getrennt hat. Die Pause hat mich zwar wieder zurück geworfen aber ich konnte sehr schnell wieder den alten Stand erreichen.
Mir ist auch zur OP geraten worden, ich arbeite aber mit Gehtraining (ich hatte in letzter Zeit genug OP´s).
Kopf hoch und komm auf die Füsse!

Lass laufen

Olaf

Gast
Monika

Hy ,
@ Ralf, ich laufe bis der Schmerz langsam beginnt und dann noch ein paar Schritte, Stopp, dehnungsübungen, warte dann bis der Schmerz ganz weg ist So ungefähr 2min dann weiter, das ganze mach ich dann 60 min, täglich bis jetzt, ist das zu viel oder okay. Thema Cholesterin, liegt bei mir in den Genen mein Paps Gott hab ihn selig, ist quasi daran gestorben, gepaart mit Bluthochdruck, Pavk und 4 Schlaganfällen, viele Ops, Halsschlagader, Bauchaorta und Beine, zum Schluss haben alle Organe versagt und das mit 64 J.. Meine Werte sind auch viel zu hoch des weiß ich von der OP die letztes Jahr gemacht wurde also der Biopatch in der Beckenaterie...ich glaub es war über 300, und LDL war sehr hoch...aber hab keine Medi bekommen nur das ASS 100. Ich hab morgen Termin bei meiner Hausärztin und frag die mal....am 27 Juli hab ich einen Termin bekommen bei einem Kardi und Angiloge, bin mal gespannt.....Magnesium nehm ich auch....und Ernährung oh ja das kenn ich bin auch ein Süßigkeitsfreak 😊 Rauchen aufhören, Ernährung umstellen, viel Bewegung alles Dinge über das ich mir vorher nie ein Kopf gemacht hab....außer beim abnehmen....na ja jetzt ist es halt so, enden wie mein Papa möchte ich nicht....er hat trotz der ganzen Geschichten gar nichts verändert, keine Bewegung, keine Ernährung er hat sehr fettig gegessen immer, und weiter geraucht wie vorher.....
@ Olaf
😨 nur noch 30m , und jetzt 40 min am Stück,
Das ist ja 👍👍
Ich sag's ja bin froh das ich euch gefunden hab, eure Storys motivieren mich ungemein , gibt mir voll die Kraft dies durchzuziehen....weil ich ja weiß wie es enden kann, wenn ich jetzt nichts unternehme...siehe Geschichte von meinem Paps....als ich vor kurzem die Diagnose bekam erneute Einengung am Biopatch eingang und ausgang...und das nur noch ein Ast in der Wande einwandfrei funktioniert, hab ich mich schon so enden sehen wie mein Vater....war depressiv unterwegs und kaum motiviert, weil ich dachte da ist nix mehr zu ändern an der Sache....hab erst mal 3 Tage durchgeheult, Termin zur nächsten Termin für Op stand schon 18. JULI 8 Uhr... dann hab ich angefangen nachzuforschen im Internet und hab euch gefunden.... Gott sei Dank!!!! Termin zur OP hab ich inzwischen abgesagt, Termin besorgt zur 2t Meinung und mit dem Gehtraining angefangen Ziggis reduziert mit dem Ziel ganz aufzuhören, ich muss sagen mental geht es mir schon besser, jetzt werd ich noch die Ernährung umstellen, und den Streß auf Arbeit reduzieren...ich arbeite Vollzeit in der Altenpflege auf Station. Hab jetzt vor in die ambulante Pflege zu wechseln, und nur noch 75% zu arbeiten anstatt 100% gibt zwar weniger Geld aber egal.. hatte vor 8 Wochen einen massiven Hörsturz während der Arbeit, mein Gehör rechts komplett verloren, trotz Cortison hat sich das Ohr nicht mehr erholt, jetzt bekomm ich ein Hörgerät... ich würde sagen es reicht jetzt mit Streß.... Schnauze voll... jetzt kümmer ich mich mal um mich und um meine Gesundheit....
Ich wünsch euch noch einen angenehmen Tag
Lass laufen und Keep in Walking 😉😉😉😉
LG von mir an euch

Gast
Ralf

Hi Moni,

wenn ich nicht wüsste, dass es durchaus normal ist, dass die Cholesterinwerte „übersehen“ werden, würde ich es nicht glauben: Deine Cholesterinwerte MÜSSEN besprochen werden! Es ist absolut grob fahrlässig und völlig unverständlich, das nicht zu tun! Eigentlich ein Standard und klar definiert.

Ich verstehe Deine Angst, aber ganz viel liegt an haarsträubender Aufklärung: Ja, Menschen mit Pavk sterben. 90% sind Raucher und 90% davon rauchen weiter. Die Meisten lassen sich operieren und kriegen die Botschaft oder wollen sie so verstehen: Problem gelöst. Was völliger Unsinn ist. Weiter mit Übergewicht, kein Gehtraining, Stress, schlechte Ernährung...alles weiter wie bisher. Ja, dann sind die Chancen schlecht. Aber wenn man selbst aktiv wird, sieht das schon anders aus, nur darum muss man sich selbst kümmern, das kann einem in letzter Konsequenz kein Arzt abnehmen, auch kein guter. Viele Eingriffe sind absolut unsinnig, aber lukrativ. Wie immer man das beurteilt, man muss oder sollte sich selbst Informieren. Das ist man sich als erwachsener Mensch schuldig, zumindest ist das meine Meinung. Und wir haben das Glück, dass wir enorm viel machen können! Wir selbst. Lass Dich nicht unterkriegen. Du musst und solltest uns auch nicht einfach glauben, finde ich. Mach Dich schlau, stell Fragen, zweifle, werde aktiv. Ich finde, Du hinterfragst gerade und lernst sehr viel: Stress, Lebensführung, Werte...das ist echt viel und geht an den Kern. Ich glaube, Du hast viele Gründe, Zuversicht zu haben. Du bist bereit, Dich zu ändern, und Du hast eine Krankheit, die darauf reagieren wird.

Keep on walking!

Ralf

Gast
Monika

Guten Morgen an alle,
Ich hatte gestern einen bescheidenen Tag, bei meinem morgendlichen Gehtraining im Park, hat meine Wade alle 100 Meter dicht gemacht das war so ein Schmerz unglaublich....ich konnte gestern nur 30 min laufen mehr ging gar nicht, ich habe voll die Panik bekommen.... auf dem Nach Hause weg musst ich alle 50 bis 60 Meter stehen bleiben und ich bin wirklich sehr langsam gelaufen...es war so deprimierend ! Mein Kopf hat mir alle unglaubliche Szenarien geliefert, von du hast bestimmt ne Thrombose, bis hin zu die werden dir dein Bein amputieren 😣😣😣😣😔😔😔😔 unglaublich!! Mir ging's richtig beschießen auf deutsch gesagt... Heute morgen ging's wieder 60 min 200 - 230 Meter dann Schmerz... War das bei euch auch so am Anfang? Ich habe ja heute Termin bei meiner Hausärztin und frag die mal gleich wegen dem Statin zum Cholesterin senken, die hat ja mein Blutbild noch vom letzten Jahr... ich werde euch berichten.... und Ralf ja ich hinterfrage viel im Moment...ich recherchiere auch viel....Mein Lebensstil bin ich ja gerade am verändern....aber außenrum wie Job und so muss ich definitiv noch angehen, ich bleibe am Ball auf jeden Fall..
So ich wünsch euch einen guten Lauf und einen schönen Tag 😊😊
Keep on walking 👍
Lg
Moni

Gast
Mat

Hallo zusammen

@Olaf schön mal wieder was von Dir gelesen zu haben.

@Monika ja das passiert am Anfang. Nicht selbstüberschätzen, nicht "durch den Schmerz"laufen. Der Körper findet einen Weg. Für den Kopf, das ging mir genauso, ich war bei der Psychotherapie, das hat mir sehr geholfen.
Langsam weitergehen, nicht jeder Tag ist wieder der andere.
Am Ball bleiben und keep on walking....

cheers

Mat

Gast
Ralf

Hi Moni,

ich hatte in den letzten drei Jahren mehrmals Phasen, in denen es plötzlich schlechter wurde, über Wochen. Das hat mich jedesmal runtergezogen und hart erwischt. Dann war es plötzlich wieder gut, mein Hausarzt meinte, die Psyche hätte einen nicht unerheblichen Einfluss auf solche Schwankungen. Kurz vor meiner großen Wanderung hatte ich so eine Phase, im Januar. Ich war richtig am Boden, wie sollte ich damit 1000km angehen? Und dann stehe ich in Sevilla, gehe im Morgengrauen los...und es war wie weggeblasen. Nichts, Null. Erste Etappe 22km, zweite 18km, dritte 30km usw., schwer zu erklären. Mat hatte eine Woche vorher geschrieben, Ralf, die Wanderung steht vor der Tür, Dein Kopf kriegt Angst oder so ähnlich. Sieht so aus, als hätte er Recht gehabt.

Und nochmal Mat: Stimme ihm zu, nicht in oder durch den Schmerz laufen. Geduld ist wichtiger als Hochleistungssport. An schlechten Tagen weniger machen, behutsam, und wieder Geduld haben. Meine Beckenarterie hat noch etwa 20%, den Rest übernehmen die Umleitungen, die können oft sogar einen Komplettverschluss kompensieren. Da ist Raum nach oben, aber es braucht viel Zeit, meiner persönlichen Erfahrungen mindestens 6-12 Monate, bis es Fahrt aufnimmt. Gut essen, entspannen, wenig Stress, Bewegung...Du bist der Krankheit nicht einfach ausgeliefert, vergiss das nicht.

Viele Grüsse,
Ralf

Gast
Dagmar

Hallo Moni herzlich willkommen
Ich kann mich Ralf und Mat nur anschließen ich habe in beiden Oberschenkeln einen Verschluss aber das Gehtraining hat mir geholfen ich gehe jetzt jeden Tag und es ist besser geworden wenn es mal nicht so gut läuft dann hat mich die Gruppe hier wieder aufgebaut einen Versuch ist es auf jedenfall Wert in diesem Sinne allen ein schönes Wochenende lg Dagmar

Gast
Monika

Guten Morgen an alle 😁
Ich danke euch von ganzem Herzen ihr macht mir richtig Mut es zu schaffen, ja ich glaube ich habe es übertrieben, immer wenn der Schmerz begann bin ich am Anfang so lange weiter gelaufen bis gar nichts mehr ging.... jetzt habe ich es verändert, Lauf nur noch bis der Schmerz kommt, bleib dann stehen... und ja ich glaube auch das es mit an der Psyche liegt, ich werde jetzt auch einen Psychotherapie anfangen....so ich war ja gestern bei meiner Hausärztin, ich muss sagen sie hat sich gestern wirklich viel Zeit für mich genommen, hab sie auf mein letztes Blutbild angesprochen wegen meinen erhöhten Cholesterin Werten und gefragt warum ich den weder vom Gefäßchirug noch von ihr etwas dagegen bekommen hätte? Sie hat dann in ihrem Pc nachgeschaut, und sich entschuldigt, "stimmt die sind sehr stark erhöht, es tut mir leid, das muss irgendwie untergegangen sein.... " hab jetzt Simva Basics 40mg verschrieben bekommen..... meine Güte die haben ja ganz schon viel Nebenwirkungen laut Beipackzettel....hat die jemand von euch? Und kann berichten, ob Nebenwirkungen eingetreten sind... ich bin eher so ein Mensch der selten Medis nimmt nur im äußersten Notfall, versuche immer erst Alternativ Varianten. Werde mir heute auch mal diese Knoblauch- Zitronen Kur herstellen 😊😊😊
Ich habe noch einen Erfolg zu berichten, bin jetzt bei 5 Zigaretten am Tag angekommen von 30 bis 35 manchmal sogar noch mehr...führe jetzt strikt Tagebuch, da kommen alle meine Gefühle rein, die ich habe usw, auch die Verknüpfungen mit der Zigi, wie Kaffee Zigarette, Auto fahren Zigarette, Hund raus Zigarette, usw....ich versuche gerade zu entknüpfen 🤣🤣🤣
Ich bleib auf jeden Fall am Ball...
@ Dagmar , danke und Hallo
Ich wünsch euch einen schönen und angenehmen Tag
Keep on walking
Lg
Moni 👍😉

Gast
Dagmar

Hallo Moni ich nehme Atorvastatin 40 mg ist auch ein Statin damit sind meine Werte im Normbereich zusätzlich ASS 100 und die Zitronen-Knoblauchkur nehme ich auch und Arginin wie gesagt ich kann längere Strecken gehen und bin zufrieden aber man braucht Geduld schönes Wochenende und lg Dagmar

Gast
Ralf

Hi Moni,

man muss tatsächlich selbst am Ball bleiben, die Ärzte übersehen schnell mal was oder kommen auch mal zu falschen Schlüssen. Ich hab meine Statindosis nach zwei Jahren halbiert, aber darauf musste ich meinen - sonst tollen Hausarzt - selbst hinweisen. Bisher komme ich mit den Statinen gut klar, Leberwerte sind okay, sonst auch alles. Was man nie sicher sagen kann, ist, ob sowas wie meine Achillessehnenentzündung nicht auch von den Statinen kommt, möglich wäre es. Unterm Strich sind sie erstmal jedoch sinnvoll, zumindest ist das meine Einschätzung. Man muss dann individuell sehen, wie sie wirken und wie man sie verträgt.

Gehtraining: Das kann man schnell überziehen, und es ist auf keinen Fall sinnvoll, in den Schmerz reinzulaufen. Kontinuität geht vor Intensität.

Du gehst sehr konzentriert und systematisch an die Themen ran, das wird sich auszahlen. Haupthindernis ist jetzt wohl das Rauchen, da halte ich Dir feste die Daumen für den letzten Schritt!

Viele Grüsse,
Ralf

Gast
Nico

Pavk linker unterschenkel mit 23 !

Bei mir ist unterhalb des linken Knies alles an schlagader zu. Ein Bypass hab ich der ist aber noch im kh zugegangen. Hatte anfangs 6 Monate leicht warden schmerzen beim fuba und joggen. An guten Tagen schaffe ich 1000 m in normalen Tempo , spazieren ,schlender.war bei vielen artzten mit vielen Meinungen. Der eine sagt Marcumar der andere nur Ass ein anderer keine Blutverdünnung damit der Druck wieder in dem Gefäss ist.

Gast
Mat

PAVK

Guten Abend zusammen

@Nico danke für Deinen Post. Ich versuche zusammenzufassen , sag mir ob ich es verstanden habe. Du bist 23 Jahre, sportlich aktiv und man hat bei Dir einen kompletten Verschluss der Arteria Poplitea festgestellt. Du hast sofort einen Bypass bekommen, der sofort wieder zugegangen ist. Nun bist Du bei verschiedenen Ärzten gewesen und alles sagen etwas anderes. Richtig soweit?

@Monika wie geht es Dir mit dem Gehtraining? Gibt es Fort"schritte"?

cheers

Mat

Gast
Dirk

Y Prothese

Moin ,

endlich Gleichgesinnte :-)
Stelle mich kurz vor , Dirk ( Belgier ), fast 55 Jahre alt , Bürojob in einer Sauerländer Brauerei .
Am 16.06 kein Puls mehr im linken Fuß , nur noch 50 Meter Gehstrecke und Verfärbungen an den Zehen , sofort stationär aufgenommen und 19.06 Stent da Beckenarterie & Bauchaorta betroffen . Nach ein paar Tagen Stent wieder zu gegangen und am 24.06 neue OP > Y Prothese / beide Beckenarterien . 09.07 entlassen worden und 10.07 zur Reha ( 3 Wochen ) in Bad Driburg .
War Raucher ( ca.20 St/Tag ). Vor der ersten OP aufgehört aber ab und zu E Zigarette noch , leider . Gehe nun 2 x täglich 2,5 KM ( Mittagspause & nach Feierabend ). Vom Kopf her verdaue ich den Schock und Diagnose so langsam , wenn auch immer noch Panik wenn ich die Prothese spüre . Im allgemeinen geht es mir aber wieder gut .
Gruß aus dem Sauerland
Dirk

Gast
Ralf

Hallo, Dirk,

...und willkommen in der Gruppe!

Da hast Du aber in sehr kurzer Zeit sehr viel verarbeiten müssen. Hattest Du vorher keine Beschwerden? Es klingt so, als wenn die schweren Symptome von 0 auf 100 eingesetzt hätten. Welcher Stent ist denn zugegangen?

Toll, dass Du regelmäßig gehst, das dürfte Deine beste Maßnahme für die Zukunft sein. Hast Du die wichtigsten Werte gut im Griff: Cholesterin? Blutdruck?

Viele Grüsse,
Ralf

Gast
Dirk

Ja , ging ziemlich schnell alles .

5-6 Wochen Probleme mit Wade / Fuß und kaum noch Gehstrecke in der letzten Woche . War erst nur beim Orthopäden was leider falsch war , die Beckenarterie hat durch Ablagerung der Bauchaorta "zugemacht".
Erste OP war dann Stent in der Leiste / Becken . Dieser allerdings nach 3 Tagen wieder zu und dann die große OP. Gehtraining ist im täglichen Leben fest integriert , E Zigarette leider immer noch hier und da .
Blutdruck / Cholesterin durch tägliche Tabletten im Griff .
Ich lasse die Krankheit aber nicht auf Platz 1 der Prioritätenliste im Leben.
Gehe normal arbeiten , gehe am Wochenende weiterhin ins Stadion zu meinem Herzverein und trinke auch mal ein-zwei Bier. Einzig Schwerbeschädigung ist beantragt . Gruß Dirk

Gast
Ralf

Hi Dirk,

klingt so, als wenn Du Stand heute keine Probleme beim Gehtraining hast? Wenn Du auf Deine Lebensweise achtest, also viel Bewegung, gesunde Ernährung, Rauchen aufhören (ich weiss, wie übel schwer das ist...), kannst Du damit enorm viel bewirken. Man weiß mittlerweile, dass eine Statintherapie zu Rückbildungen der Ablagerungen führen kann. Lebensstil plus gute Cholesterinwerte (idealerweise unter 70) machen einen Riesenunterschied! Es lohnt sich. Und gegen 1-2 Bier ist nichts zu sagen, wär ja auch noch schöner.

Wie Mat hier aus der Gruppe zu sagen pflegt...keep on walking!

Viele Grüsse,
Ralf

Gast
Olaf

Hi Dirk,

richtige Einstellung! Seine Gewohnheiten an die neuen Lebensumstände anpassen aber dabei nicht die Lebensfreude vergessen!

VG
Olaf

Gast
Mat

Guten Abend @All

@Dirk klingt gut was Du schreibst. Guter Weg, immer weiter gehen. Bei allen Sachen (Bier , ne Pizza, etcpp) gilt die Dosis macht das Gift. :)

@All hoffe es geht Euch gut.

cheers

Mat

Gast
Tom

Hallo ihr lieben,
Ich habe jetzt eine ganze zeit euer forum verfolgt und fleißig gelesen.
Ich bin 47 Jahre und hatte rund ein Jahr damit zu tun heraus zu bekommen was mir fehlt . Orthopäde etc. Meine Klage ich kann keine 100 Meter mehr gehen wurde völlig ignoriert .
Dann kam am 5.8. die Diagnose pavk. Der rechten beinartrie .
Am 19.9 habe ich nun gleich 2 stants bekommen ( der komplettverschluss ) war zu groß rund 8cm

Mein Ldl liegt bei 80 soll trotzdem Tabletten nehmen . Und ass.

Ich habe vorher rund 40 Zigaretten geraucht über 30 Jahre nach der Diagnose sofort weg mit dem plunder und erst einmal auf e-Zigarette umgestiegen .was meint ihr dazu ?

Ernährung geändert , mehr Bewegung .

Tom

Gast
Mat

Hallo zusammen
hallo Tom

Leider ein nicht unüblicher Verlauf, vor allem die Sache mit dem Orthopäden.
Da Du ja fleissig gelesen hast .. mehr Bewegung, bessere Ernährung. Und Gehtraining. Das hilft Kollateralen zu bilden und hält in Bewegung. Das mit den LDL Werten passt soweit, die können auch noch etwas runter. Darum Statine, ASS für die Durchblutung.

cheers

Mat

Gast
Ralf

Hi Tom,

Mat hat das Wichtigste schon gesagt, Gehtraining ist jetzt ganz wichtig. Das LDL sollte idealerweise unter 70 sein, was nimmst Du denn genau und welche Dosis?

Zu den E-Zigarette kann ich nicht viel sagen, weil ich mich zu wenig damit beschäftigt habe. Solltest Du aber sicher auch nochmal drüber nachdenken.

Viele Grüsse,
Ralf

Gast
Günther

Wer kann mir helfen?

Liebe Forumsteilnehmer, ich bin gerade zufällig auf eure Diskussion gestoßen.
Ich selber bin Jahrgang 1973 und leide seit 5 Jahren an der gleichen Krankheit wie ihr. Ende letzten Jahres hat sich für mich ein lebensbedrohlicher Zustand ergeben. Ich wurde ins Koma versetzt und in der Folge wurde mir das komplette rechte Bein amputiert und 2 Bypässe im linken Bein gelegt. Langsam habe ich mich wieder ins Leben zurück gekämpft. Meine Fortbewegung beschränkt sich auf Rollstuhl und Krücken. Prothese ist nicht möglich. Seit Wochen macht mir jetzt auch das linke Bein mehr und mehr zu schaffen und alle ärztliche Kunst versagt. Außerhalb des Hauses geht ohne Rollstuhl überhaupt nichts mehr. Ich schaffe aktuell max. 50 m am Stück. Vor 2 Wochen bin ich zur Krönung dann in den eigenen vier Wänden noch gestürzt. Der Rollstuhl ist jetzt mein ständiger Begleiter. Ich wäre euch für Tipps und einen gedanklichen Austausch sehr dankbar, zumal ich derzeit die Aussichtslosigkeit meiner Situation immer mehr realisiere.

Gast
Tibor123

Hallo - wollte auch mal fragen, ob das Forum hier noch lebt?
Hab auch seit 1 Woche die Diagnose PAVK II a --- es hat mir bis jetzt schon unheimlich geholfen eure posts hier zu lesen, immer wenn sich Ängste wieder breit machen - dankeschön schon mal dafür...
Würde gerne in den Austausch mit euch hier treten - rüße sendet der Tibor.

Gast
Ralf

Hallo Tibor,

willkommen an Bord, magst Du ein bisschen mehr von Dir erzählen? Mit einer Pavk IIa solltest Du nicht in Panik verfallen. Wo wurde denn was genau diagnostiziert? Gibt es Risikofaktoren?

Wie Du sicher schon gelesen haben wirst, hast Du sehr viel Einfluss auf den Verlauf der Krankheit, und bei IIa solltest Du mit einem kontinuierlichen Gehtraining anfangen, das sollte helfen.

Für heute viele Grüsse,
Ralf

Gast
Tibor

Wie schön - der Chat lebt

Hallo Ralf - schön das du antwortest!

Ich bin 49 Jahre (!) - auch einer der "Frühen" - lach...
Bin familiär vorbelastet, mein Vater ist mit 55 Jahren u.A. an Arteriosklerose verstorben, das macht das Ganze natürlich für mich psychisch sehr speziell, wobei ich mich aber vom Lebensstil meines daddys eher abgrenzen kann.
Ok - hab auch geraucht - 18 Jahre lang, bis 2014 - dann nur noch 3 Kippen am Tag, dachte halt: Die Dosis macht das Gift!
Seit März diesen Jahres hatte ich Schmerzen beim Laufen/Gehen in erster Linie im rechten Bein, bis in den Fuß runter - da lag natürlich der Gang zum Orthopäden nah - der auch Physio verschrieb...Es ging dann etwas besser, ich dachte: Den Ischias haste im Griff! War aber dann doch nicht so...
Ich war die letzten 5 Wochen in einer psychosomatischen Reha im Schwarzwald, weil ich beruflich umsatteln möchte, raus aus der Pflege - rein in die Beratung im Sozialwesen (bin auch Dipl.Sozialarbeiter) , die Reha war Teil des Umschulungstralalas von wegen : Alter Bezugsberuf ist nicht mehr leidensgerecht! Die Reha hab ich erfolgreich beendet, die LTA Maßnahme wird mir befürwortet, ich war happy - hatte das Optimum erreicht.
In der Reha selbst wurden die Schmerzen wieder mehr bei dem ganzen Bewegungsprogramm, sodass man mich mit der Verdachtsdiagnose PavK vom Beckentyp Claudicatio spinalis entlassen hatte. Ich dachte mir auch schon das da was anderes nicht stimmt - Ischias geht ja irgendwann wieder weg und wird nicht schlimmer.
Der Herrgott wollte es wohl, das ich schon einen Tag nach der Reha nen Termin beim Angiologen hier in Heidelberg hatte, im Ergebnis: Relevante multisegmentale PavK - höhergradige Stenose i.d. rechten Beckenetage sowie hochgradige Stenose der rechten AFC. Und : Links höhergradige distale AFS Stenose. Beide Unterschenkel werden gut von drei Gefäßen versorgt.
Den Knöchel/Arm Index zweifel ich an , da ich - selbst als ehemaliger Pfleger- unterm Weisskitteleffekt beim RR-Messen leide und meine Werte eigentlich nur aussagekräftig sind, wenn ich mich selber messe - ohne Stress und Anspannung im Kopf - hehe, ist bestimmt für viele nachvollziehbar...

Gast
Tibor

So`n Mist --- jetzt hatte ich nochmal so viel getextet wie zuvor , aber der Text wurde "verschluckt" weil ich die Bedingungen nicht angeklickt hatte - und keine Überschrift geschrieben hatte - hrmgrmpffff!!!
Beim nächsten mal mehr über meine persönliche "PavK-story" und wie ich die ersten Tage mit der Diagnose erlebt habe - ja...
Auf jeden Fall erst mal vielen Dank ans Forum hier - ihr wisst gar nicht,wie ihr mir geholfen habt um den Schock zu verdauen...

Sende liebe Grüße an die Gemeinde - Tibor ( eigentlich Torsten-grins)

Gast
Ralf

Hi Tibor,

ich musste lachen, das mit dem Text-weg ist mir aus dem gleichen Grund auch schon passiert.

Ansonsten ist es aber nicht lustig und zum Kopfschütteln, wie schon wieder jemand davon berichtet, dass seine Pavk erst falsch diagnostiziert worden ist. Wenn ich‘s nicht schön so oft gehört hätte, könnte ich es kaum glauben.

Wie kommst Du im Moment klar mit dem Gehen? Sind Deine Cholesterinwerte gut eingestellt? Wie sieht es mit Bewegung aus?

Du wirst das alles hier schon gelesen haben, deswegen will ich Dich nicht langweilen. Das Gehtraining hat uns allen geholfen, ich persönlich (und mein Hausarzt bestärkt mich darin) glaube sehr an Sport, Ernährung und Psyche. Damit kann es schon noch ein paar Jahrzehnte gut weitergehen. Also durchatmen, Plan und die ersten Schritte machen. Wenn Du Fragen hast: Wir sind hier eine ganz nette Truppe, in der jede und jeder gerne was beiträgt und, ich glaube, das kann ich sagen, keiner Unfug redet. Wir teilen unsere Erfahrungen.

Viele Grüsse,
Ralf

Gast
Mat

Guten Abend @All
Hallo Tibor ( ich denke mal du möchtest so genannt werden)

Ist ja nicht mehr viel hinzuzufügen zu dem was Ralf sagte. Wenn Du Dich durch die 114* posts gekämpft hast und noch was loswerden willst zu diesem Thema ist das wohl ein guter Platz.

cheers

Mat

Gast
Tibor

...das erste was ich gemacht habe als ich beim Angiologen raus war: Den Tabak und die Papers weggeschmissen! Irgendwie bin ich auch froh den Qualm, wenn auch nicht viel pro Tag, loszuhaben. Ich hab immer gespürt, das man sich damit nichts gutes tut, aber mein Gehirn wollte halt dann doch immer diesen Suchtstoff - grins. Nein - mit dem Rauchen ist endgültig vorbei - und das ist auch gut so! Hatte ja schon mal ein Jahr nicht geraucht...2014 - dann wieder gemäßigt weitergepafft!
Es geht mir so lala: Im Moment arbeite ich ja nicht , weil ich auf die Umschulung warte -wird wohl erst nächstes Jahr losgehen. Ich steh morgens um sieben auf und lauf nach dem Frühstück eine Runde 1 H - übrigens immer mit meinen Walkingstöcken ( ist das ein Gehtraining light?). Über die 200 m Marke komm ich am Vormittag schon - wenn ich aber am Nachmittag nochmal losziehe brauch ich schneller Pausen, der Schmerz kommt früher - ich geh dann immer dezent hinein!
Auf meinem Ergometer kann ich mom. nur 5 min am Stück strampeln - dann tut mir der rechte Oberschenkel weh und ich muss anhalten - schaffe aber so auch ne halbe Stunde. Ich merke, wie gut die Bewegung tut , hoffe auf Kollaterale, die sich entwickeln und könnt aber gleichzeitig heulen: Komm mir richtig gehbehindert vor - und war bis vor nem Jahr eigentlich recht sportlich. Seit März mach ich mit den Schmerzen rum , habs gelesen in meinem Tagebuch...Rü-Schmerzen LWS kenn ich aber schon seit ich 33 bin - das waren die Jahre in der Pflege - hatte auch schon Bandscheibenvorfall!
Mein Fettstoffwechsel war nie super - erblich bedingt - Gesamtcholesterin um 250 - LDL in den letzen 4 Jahren von 160 hoch auf 200 - HDL 50 - die Triglyzeride immer im Normbereich. Ich bin nicht übergewichtig - 80 kg bei 182 cm - und meine Blutdruckwerte sind bei 140/ 80 - nie höher, außer es misst mir ein Arzt oder ne Schwester - lach - hab ausgeprägten Weiskitteleffekt!!
Die große Frage ist: Wie gehts weiter? Bestimmt bieten mir die docs nen Stent an im O.Schenkel rechts, wo die hochgradige Stenose ist. Links könnt ichs vielleicht mit dem Gehtraining in den Griff bekommen - über einen längeren Zeitraum. Stents gehen gerne wieder zu , hab ich hier gelesen...verunsichert mich!
Und dann: Wie siehts im Rest meines Körpers aus? Bald werd ich wissen wie die Durchblutung im Becken/Beinen ist - aber oberhalb der Gürtellinie - keine Ahnung , und da hat die Sklerose betsimmt auch schon gewirkt! Meine Halsschlagadern wurden 2016 geschallt - leichte Ablagerungen, aber nicht den Blutstrom beeinflussend ( hatte Migräne und war beim Neurologen)
Jetzt in der Reha hatte ich Ultraschall vom Herz - ohne Befund. Liest sich erst mal nicht schlecht - aber die Schockwelle von vor einer Woche wirkt noch nach und ich bin verunsichert - leichte Panik macht sich hin und wieder breit...ich komm dann runter mit Entspannungsübungen...

Gast
Tibor

...ich hab halt immer noch vor Augen, wie meinem Vater kurz vor seinem Tod noch ein Bein abgenommen wurde und wie schrecklich es ihm ging - er war die letzten 5 Jahre irgendwie schon scheintot - ab irgendeinem Punkt in seinem Sein hat er sich aufgegeben , 1995 dann gestorben.
Ich weis, das die Medizin heut viiiel weiter ist - Dillatationen mit Medikamenten auf dem Ballon etc . Ich hab mein Leben anders gelebt bis dato - keine Kette geraucht - gesportelt - kaum Alkohol und so weiter...
Und doch bin ich der Sohn meines Vaters , im Guten wie im Schlechten - und das macht mir in schwachen Momenten einfach richtig Angst.
In den letzten 12 Monaten sind ein guter Freund von mir ( mit 49!) und meine mum (76) gestorben - da knabber ich heute auch noch dran - es war einfach viel "Todesthema" um mich herum - und jetzt eben diese eigene Diagnose!
Krankenhausserien kann ich momentan nur schlecht ertragen - grins - merke aber auch, dass mich mein Humor noch nicht ganz verlassen hat - gut so!
Mein Dilemma ist, das ich soviel Zeit habe mich da gedanklich reinzusteigern...
Kommt ihr eigentlich gut zurecht im Job? Im Moment könnt ich mir gar nicht vorstellen zu funktionieren mit dieser Belastung... Aber vielleicht wärs leichter wenn ich täglich 8 Stunden abgelenkt wäre, wer weis...

Gast
Tibor

...sodele - jetzt ab ich wieder bißchen was getextet hier als "Neuling" - es tut gut zu wissen, dass das Menschen lesen die sich in die Situation hineinversetzen können und ahnen, was mich als Neu-Diagnos´ler bewegt, an dem Punkt seid ihr auch alle mal gewesen - und jetzt teilweise viel weiter und souveräner im Umgang mit der chronischen Erkrankung.
Das macht mir immer wieder Hoffnung wenn ichs lese - tut gut, wenn der Angstschatten sich mal wieder auf die Schultern legt.
Eins noch: Die Diagnose zu kennen hat auch sein Gutes: Ich kann jetzt viel bewußter mein Lauftraining durchziehen, weil ich weis warums weh tut und : Durchs Laufen kann ich was verbessern! Das war in den letzten Monaten nicht so - da hab ich mich immer nur geärgert über die Schmerzen und habs Training abgebrochen , jetzt weis ich, das ich dranbleiben muss und auch will - das gibt Motivation, auch wenns brennt im Schenkel , oben oder unten ;-)

Sende lieb Grüssis an die Gemeinde und bis bald - lasst euchs gut gehen , ja...
Thema Medikamente dann wann anders - lach - der Tibor.

Gast
Ralf

Hi Tibor,

ich kann Deine Ängste gut nachvollziehen, bei mir ist die Diagnose jetzt 3,5 Jahre her, ich konnte damals keine 200m gehen. Mein Gefässprof meinte damals, ohne Stent wird das nichts, hochgradige Stenose der Beckenarterie, geht nicht. Mein Hausarzt meinte, besser Gehtraining. das war aber am Anfang nur Frust und manchmal auch Tränen. Von der Couch mit Bier und 25 Kippen am Tag 3x die Woche ins Fitnessstudio und 3-4x die Woche zusätzlich in den Park. 150m, Pause, weiter, irgendwie dran glauben, dranbleiben. Die Zeit war hart, das Laufband war eine Quälerei, aber es ging voran, langsam, zäh, aber voran. Cholesterin mit Statinen runter auf LDL 50-60, der Rest okay. Dieses Jahr im Februar war ich dann wandern, Jakobsweg, 20-30km am Tag, völlig problemlos.

Das Gehtraining wird unterschätzt, obwohl sogar die Leitlinien der Angiologen es langfristig einem Stent für leicht überlegen halten. Mein Hausarzt meinte sehr trocken, zieht halt keiner durch, Stent klingt einfacher. Und bringt mehr Geld, so bitter es klingt.

Lass es ruhig, aber stetig angehen. Die Kollaterale brauchen Zeit, 1-2 Jahre bei mir. Die Geschichte Deines Vaters klingt traurig, aber das darfst Du nicht vergleichen. Mein Hausarzt meinte zu mir, vor 20 Jahren wäre Leukämie die bessere Diagnose gewesen, heute nicht mehr.

Vieles liegt in Deiner Hand, und Du scheinst gute Werte zu haben, Blutdruck, Gewicht etc, jetzt darfst Du auch eine nüchtern-realistische Zuversicht haben. Mit dem Gehtraining behutsam anfangen, 4-5x pro Woche 30-60 Minuten, nicht in den Schmerz reingehen, Pausen machen, Dehnübungen, Geduld haben, dranbleiben, nett zu Dir sein. Der Körper hat Reserven, manche Pavkler gehen selbst mit Verschlüssen noch gut durchs Leben. Wie gesagt, Du hast sehr viel selbst in der Hand, das ist vielen nicht bewusst, aber es lohnt sich.

Keep on walking, wie Mat hier immer zu sagen pflegt. Und Mat spielt mit Pavk munter Tennis und war auch schon wandern.

Viele Grüsse,
Ralf

Gast
Tibor

Hallo Ralf -

vielen Dank für deine Rückmeldung - es ist schon klasse, dass du das "Hochgradige"einfach durchs langanhaltende und kontinuierliche Gehtraining in den Griff bekommen hast!
Jakobsweg - Hut ab!
Ich merke auch einen inneren Drang in mir , mich zu bewegen, schon gleich morgens nach dem Aufstehen will ich raus, selbst wenns regnet - lach - die Diagnose hat irgendwas in mir freigesetzt ,eine neue Art von Energie mich zu bewegen, was in den letzten drei Jahren etwas eingeschlafen war: Ich hab mein Sportprogramm zwar gemacht, aber immer mit Widerwillen und ohne Spaß...
Das war meiner Gesamtsituation im Leben geschuldet , unzufrieden im Job - Rückenschmerzen (vermeintlich) allgemeine Antriebsschwäche nach meinem Burnout im Mai 2016...
Jetzt kommt wieder Bewegung in den nicht mehr so jungen Knaben Tibor;-) - und das ist auch gut so.
Gestern hab ichs aber übertrieben mit dem Laufen: Bin zur DAK gewalked - eine Strecke 4 km - natürlich noch mit "Schaufensterpause" alle 350 - 400 m --- jedoch der Rückweg hat dann doppelt so lang gedauert , ich war ganz schön fertig. Aber ich hab gedacht jetzt machste halt ganz ganz langsam - ist gt an der frischen Luft zu sein und nicht in der Wohnung, wo dann doch nur plööööde Gedanken kommen die einen die so wichtige mentale Leichtigkeit nehmen!
Und außerdem ists auch witzig seine Umwelt genauer wahrzunehmen: Überall kleben kleinere Aufkleber auf irgendwelchen Laternen - man liest an Litfaßsäulen , an denen man ansonsten vorbeiläuft ; und was teilweise am Boden so rumliegt - mal ein Teil von ner Kette - ein kleines Babyspielzeug, verlorene Schlüssel (geheimnisvoll!!) - ich glaub ich werd mal ne kleine Sammlung anlegen - lach. Ne Art Pavk-Schatzkiste von meinen Streifzügen - es kommt immer auf den Blickwinkel an...
Gestern in meiner Recherche im Net entdeckt: RATSCHOW-TRAINING - in Rückenlage Ober- und Unterschenkel 90 Grad anwinkeln - Zehenspizen dann Richtung Nasenspitze ziehen , danach die Füße an der Bettkante oder wo auch imer baumeln lassen, damit das Blut zurückfließen kann...wohl ne gute Methode für zuhause mal nebenbei!
Und ein bißchen was über die Fußpflege bei PAVK hab ich auch gelesen , cremen mit Urea, Hornhaut entgegenwirken durch Fußbäder...aber das mache ich eigentlich schon immer - Füße fand ich schon immer wichtig, sind Arbeitstiere - ein Leben lang...

Ist es eigentlich ratsam vor der MR - Angiographie noch kein ASS einzunehmen, damits nicht zu blutet wenn die mir das Kontrastmittel in die Vene jagen über nen Zugang? Bis jetzt nehm ich noch nichts...auch kein Statin - ich erfahre da gerade keinen Druck vom Angiologen!
Und wenn zeitnah was auch immer an Eingriff nötig ist, muss man ja eh die Blutverdünnung absetzen - oder?

Lieben Gruss an dich retour und die Gemeinde allgemein hier sendet der Tibor.

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