12. Oktober 2011
Verursacht wird die periphere arterielle Verschlusskrankheit zumeist durch Arterienverkalkung. Dabei spielt auch das Rauchen eine bedeutende Rolle.
In den meisten Fällen entsteht die periphere arterielle Verschlusskrankheit durch Arteriosklerose. So ist die Arterienverkalkung in 95 Prozent aller Fälle der Auslöser. Zu krankhaften Veränderungen an den Beingefäßen kommt es vor allem durch Tabakkonsum. Bei Rauchern ist die Gefahr von Durchblutungsstörungen dreimal so hoch wie bei Nichtrauchern. Weitere Risikofaktoren, die zu einer peripheren arteriellen Verschlusskrankheit führen können, sind Diabetes mellitus (Zuckerkrankheit), ein erhöhter Cholesterinspiegel und Bluthochdruck. Eine eher seltene Ursache der Krankheit sind Gefäßmuskulaturstörungen wie das Raynaud-Syndrom oder Entzündungen der Gefäßinnenschicht.
Wie eine periphere arterielle Verschlusskrankheit verläuft, hängt von der Behandlung der auslösenden Faktoren ab. So lässt sich die Prognose der pAVK verbessern, wenn der Patient auf eine gesunde Lebensweise achtet. Dazu gehören u.a. Rauchverzicht, eine ausgewogene Ernährung und genügend Bewegung. Ebenfalls von Bedeutung sind normale Blutfett-, Blutzucker- und Blutdruckwerte. Bei einem ungünstigen Verlauf der Krankheit kann es zu einem Schlaganfall, einem Herzinfarkt oder einer Amputation der betroffenen Gliedmaße kommen.
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