16. Februar 2011
Wie eine Langzeitstudie zeigte, wirken sich Beeren, beispielsweise Heidelbeeren, Erdbeeren oder Himbeeren, vorbeugend gegen Parkinson aus.
An der Studie, die 20 Jahre dauerte, nahmen über 130.000 Personen teil, davon waren 50.000 Männer. In diesen 20 Jahren erkrankten 805 Teilnehmer an der Parkinson-Krankheit, die man auch als Schüttellähmung bezeichnet. Bei der Auswertung der einzelnen Fragebögen stellte man fest, dass besonders bei den Männern, die viel Beeren verzehrten, auch das Risiko einer solchen Erkrankung um 40 Prozent niedriger lag.
Bei den Frauen stellte man dagegen nur einen geringen positiven Effekt fest. Der Konsum von anderen Obstsorten hatte keinerlei Einfluss auf die Verringerung des Risikos bei den Männern. Wie die Forscher vermuten, liegt dieser Effekt an einer speziellen Untergruppe von den Flavonoiden, die sogenannten Anthocyane, die in Beeren verstärkt vorhanden sind.
Grundsätzlich sind im Obst viele Flavonoide, das sind sekundäre Pflanzenstoffe, vorhanden, die als Antioxidantien wirken und so auch vor Herz-Kreislauf-Erkrankungen schützen und jetzt also auch vor Parkinson.
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