22. Oktober 2009
Weshalb eine Parkinson-Erkrankung auftritt, ist noch weitgehend unbekannt. Wie Parkinson verläuft, hängt entscheidend davon ab, wann die Erkrankung erkannt wird.
Hauptursache für die Erkrankung ist ein Dopaminmangel im Körper, da das Gehirn aufgrund der immer weniger werdenden Zellen keine ausreichende Menge mehr produzieren kann. Je weniger Dopamin vom Körper gebildet wird, desto ausgeprägter sind die Parkinson-Symptome.
In einigen Fällen kann die Erkrankung auch vererbt werden. Man nennt diese Form der Parkinson-Erkrankung dann familiäres Parkinson-Syndrom.
Wissenschaftler vermuten, dass unter anderem die Umwelt zur Entstehung einer Parkinson-Erkrankung beiträgt. Arznei- und Schädlingsmittel, in denen sich Schwermetalle befinden, können beispielsweise zur Entstehung von Parkinson beitragen.
Für den Verlauf der Erkrankung ist es entscheidend, dass so früh wie möglich entsprechende Medikamente eingenommen werden. Die Krankheit kann zwar in keinem Stadium geheilt werden, jedoch kann die Lebensqualität des Patienten entscheidend verbessert werden. Wird ein Patient frühzeitig behandelt, kann er durchaus noch zwanzig Jahre gut mit der Erkrankung leben, bis er auf fremde Hilfe angewiesen ist.
Früher oder später wird jedoch jeder Parkinson-Patient pflegebedürftig. Die Patienten versterben schließlich meist an Infektionen (wie zum Beispiel einer Lungenentzündung) oder an schweren Stürzen, die durch die Bewegungseinschränkungen der Erkrankung verursacht werden.
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Von dem Autor Michael Macht der Ratgeber Verhaltenstherapien mit Parkinson-Patienten zu der Krankheit Parkinson.