22. Oktober 2009
Parkinson äußert sich durch verschiedene Symptome. Je nachdem, in welchem Stadium sich der Patient befindet, ist die Diagnosestellung oftmals eindeutig.
Parkinson ist eine Erkrankung des Nervensystems und wird auch oft als Schüttellähmung bezeichnet. Im Verlauf der Erkrankung besteht ein immer größer werdender Mangel an dem Hormon Dopamin, da im Gehirn immer weniger entsprechende Zellen vorhanden sind. Von der Erkrankung sind überwiegend ältere Menschen betroffen. Die Krankheit schreitet zwar langsam, aber jedoch immer kontinuierlich voran. Die Symptome sind individuell verschieden. Auch wie schnell die Erkrankung voranschreitet ist unterschiedlich. Patienten mit Parkinson erkennt man am Zittern von Armen und Beinen, die Muskeln versteifen mit der Zeit, wodurch sich der Betroffene immer langsamer bewegen kann.
Da die Erkrankung langsam voranschreitet, bemerken Patienten anfangs nur Verspannungen im Bereich der Muskeln. Oftmals fällt die Erkrankung den Angehörigen früher auf als dem Betroffenen selbst. Viele Patienten sind depressiv, müde, neigen zu Verstopfung oder sind unruhig. Im Verlauf der Erkrankung verschlechtert sich die Feinmotorik, so dass die Betroffenen Probleme beim Zuknöpfen oder Schreiben haben. Die Schrift wird immer kleiner und unruhiger. Parkinson-Patienten machen nur kleine Schritte und gehen vornüber gebeugt. Auch wenn sich die Betroffenen nicht bewegen, zittern ihre Hände.
Im weiteren Verlauf versteifen die Patienten zusehends. Sie können sich nur noch langsam bewegen. Die Patienten können oft ihre Körperausscheidungen nicht mehr kontrollieren, nicht mehr gut sehen und schlucken, haben Gedächtnisstörungen, Angstzustände, unkontrollierbare Bewegungen und durch diese Symptome bedingt auch meist Depressionen.
Im Endstadium können sich die Patienten oftmals nicht mehr bewegen und schlucken, so dass dies eine stationäre Behandlung notwendig macht. Jeder Infekt kann in diesem Zustand lebensgefährlich werden. Meist erfolgt die Unterbringung in dieser Phase in einem Pflegeheim.
Ist die Erkrankung bereits fortgeschritten, ist die Diagnosestellung für den Arzt meist eindeutig. In jedem Fall gehört jedoch eine ausführliche Anamnese (Befunderhebung) zur Diagnostik dazu. Auch die Angehörigen werden zu den Symptomen des Patienten befragt.
Zusätzlich kommt eine apparative Diagnostik in Form von Magnetresonanztomografie oder Computertomografie zum Einsatz. Diese Untersuchungen werden hauptsächlich deshalb durchgeführt, um andere Erkrankungen mit ähnlichen Symptomen auszuschließen.
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