28. März 2009
Panikstörungen werden meist durch Medikamente und Psychotherapie behandelt. Der Entstehung von Panikstörungen kann man kaum vorbeugen.
Im Rahmen der Therapie erlernen die Betroffenen, die ihnen Angst auslösenden Situationen nicht mehr zu meiden sondern sich ihrer Angst zu stellen. Diese Behandlungsmethode nennt sich Verhaltenstherapie.
Neben der Verhaltenstherapie erlernen die Betroffenen meist auch Entspannungsübungen wie zum Beispiel autogenes Training. Diese Übungen können die Betroffenen auch während einer Panikattacke anwenden. Die Entspannungstechniken sind jedoch auch dazu geeignet, den Betroffenen zwischen zwei Panikattacken mehr Ruhe zu verschaffen.
Bestehen die Panikstörungen aufgrund eines traumatischen Erlebnisses in der Kindheit (zum Beispiel sexueller Missbrauch), muss dieses Erlebnis psychologisch aufgearbeitet werden. Diese Therapie kann mehrere Monate und sogar bis zu mehreren Jahren andauern.
Oft findet die Therapie auch im Rahmen einer Gruppentherapie mit mehreren Betroffenen statt. Unter Gleichgesinnten können sich viele Patienten leichter öffnen und sehen so, dass sie nicht alleine mit ihrer Angst und ihren Beschwerden sind.
Auch Medikamente spielen im Rahmen der Therapie eine wichtige Rolle. Meist sind dies Medikamente zur Beruhigung oder Medikamente zur Behandlung von Depressionen.
Die Entstehung von Panikstörungen kann man oftmals nicht verhindern. Grundsätzlich sollte man sich jedoch seiner Angst frühzeitig stellen und kann auf diese Weise oftmals eine Panikattacke vermeiden. Sollte man es nicht schaffen, seine Angst selbst in den Griff zu bekommen, sollte man sich frühzeitig professionelle Hilfe suchen.
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