10. März 2011
Osteoporose spürt man in der Anfangsphase häufig als drückenden Schmerz im Rückenbereich. Später, wenn sich der Knochenschwund weiterentwickelt hat, sind eher stechende, genau definierbare Schmerzen zu spüren.
Klaus König vom Berufsverband Münchner Frauenärzte führt aus, dass sich später auch die Haltung verändert. Die Patienten werden kleiner und entwickeln einen runden Rücken. Dazu beugt sich der Kopf nach vorne und es entsteht ein krummes Körperbild.
Wenn Wirbelkörper aufgrund der mangelnden Knochendichte brechen, muss man dies nicht unbedingt sofort merken. Manche Patienten leben damit Jahre, ohne dass dies festgestellt wurde. Reversibel sind solche körperlichen Schäden jedoch nicht. Daher ist eine gute Vorbeugung unbedingt nötig. Damit mehr Kalzium im Knochen eingelagert werden kann, ist neben einer Therapie mit diesem Stoff auch die Gabe von Vitamin D sinnvoll. Das Vitamin ist nötig, damit das Kalzium richtig verwertet werden kann.
Menschen mit einer genetischen Disposition sollten unbedingt auf eine sinnvolle Prophylaxe achten. Auch Frauen nach den Wechseljahren sind aufgrund des erniedrigten Östrogenspiegels osteoporosegefährdet. Patienten, die einige zeitlang mit Kortison behandelt wurden, sollen ebenso auf ihre Knochendichte achten, wie diejenigen, die sich wenig bewegen.
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