Nierensteine

Das Nierensteinleiden wird medizinisch auch als Nephrolithiasis bezeichnet

Nierensteine treten bei männlichen Erwachsenen etwa doppelt so häufig auf wie bei weiblichen. Sie bilden sich durch das Auskristallisieren von im Harn gelösten Substanzen und bleiben in den meisten Fällen unentdeckt. Lösen sie sich, sind die Ursache für enorme Schmerzen und gelegentlich für eine Nierenkolik.

Grafik Hüftbereich blau mit Nieren, menschlich, in rot
menschliche nieren © Sebastian Kaulitzki - www.fotolia.de

Nierensteine entstehen durch die

  • Bildung von Kristallen aus Salzen im Urin.

Symptome und Folgen

Nierensteine, die nicht wandern, verursachen noch keine Schmerzen. Gelangt ein Nierenstein in den Harnleiter, so versucht dieser, den Stein mit krampfartigen Anspannungen weiterzutransportieren. Dabei verspürt der Patient die

Diese Schmerzen werden zu den schlimmsten Schmerzen gerechnet.

wenn der Nierenstein in die Blase wandert, mit dem Urin ausgeschieden wird und durch seine Größe oder Beschaffenheit (Kanten) Verletzungen in der Schleimhaut verursacht hat. Verschließt ein Stein den Harnleiteiter und staut sich der Harn in die Niere zurück, spricht man von einer Nierenkolik.

Diagnose und Behandlung

Der Arzt diagnostiziert die Nierenkolik bzw. den Nierenstein per

Gegen die Schmerzen einer Nierenkolik spritzt der Arzt ein

Den Abgang des Nierensteines kann man durch

fördern. Geht der Stein nicht von selbst ab, muss er

entfernt werden.

Autor:

Paradisi-Redaktion - Artikel vom (zuletzt überarbeitet am )

Grundinformationen zu Nierensteinen

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