18. Januar 2010
Von Viola Reinhardt
Nickel ist ein an sich harmloses Metall, das in vielen Gegenständen des alltäglichen Gebrauchs zu finden ist und normalerweise keine Beschwerden bei einem Hautkontakt verursacht. Allerdings leiden immer mehr junge und ältere Menschen unter einer sogenannten Kontaktallergie mit diesem Metall, was sich dann mitunter als sehr lästig aufzeigen kann. Worin überall Nickel zu finden ist und wie man die Beschwerden eingrenzen kann, können Sie hier nachlesen.
Nickel findet sich in Modeschmuck in Knöpfen, Gürtelschnallen, Töpfe, im Euro, Uhrenverschlüssen, Brillengestellen und vielen weiteren Gegenständen. Eine Allergie gegen dieses Metall kommt meist plötzlich und kann selbst erst in einem hohen Alter auftreten. Unter den Geschlechtern sind Frauen bis zu 10-mal häufiger von solch einer Immunreaktion betroffen als es bei Männern der Fall ist. Tendenz übrigens steigend. Auslöser der Allergie ist zumeist, dass winzige Nickel-Teilchen tiefer in die Haut eindringen als gewohnt und das Immunsystem auf den "Feind" reagiert. Auch zukünftig findet dann solch eine Reaktion statt, die besonders häufig bei einem Schwitzen auftritt und zu Rötungen, einem Jucken an der Kontaktstelle oder auch brennende, nässende Bläschen führt. Als Betroffener kann man jedoch durch einige Maßnahmen diese Nickelallergie eingrenzen.
Für alle, die viel mit Scheren (Frisöre), Handwerkszeug oder Geld (Kassierer) zutun haben, empfiehlt es sich möglichst einen Kontakt mit dem Nickel durch das Tragen von Handschuhen zu vermeiden. Da Nickel auch in vielen Kochutensilien zu finden ist, sollte man hier am besten auf Materialien wie etwa Keramik, Glas, Kunststoff oder Ton ausweichen und den Einsatz von Edelstahl lieber deutlich eingrenzen.
Nickelhaltiges sollte weder direkt auf dem Körper, noch beim Sport, nachts oder gar beim Baden und Duschen getragen werden. Auch der Verzicht auf Piercings und Ohrringe aus Nickel ist nur zu empfehlen, wenn man diese Kontaktallergie vermeiden möchte. Knöpfe an Jeans und Co sollten zudem am besten durch Kunststoffknöpfe ausgetauscht werden oder durch das Tragen von schützender Kleidung von einem direkten Hautkontakt abgehalten werden.
Lässt sich so manches Tragen auf der Haut nicht vermeiden, dann sollten Sie auf die nickelhaltigen Gegenstände (Knöpfe, Brillengestelle) farblosen Nagellack auftragen. Diese Prozedur sollte jedoch in unterschiedlichen Abständen wiederholt werden, um den Schutz aufrecht erhalten zu können. Zu guter Letzt bleibt noch das Thema Nickel und Arzt bzw. medizinische Eingriffe. Leiden Sie unter einer Nickelallergie, dann sollten Sie Ihren Arzt darauf aufmerksam machen, da sowohl im Zahnersatz, Zahnspangen, Gelenkprothesen oder Klammern und Schrauben (bei Operationen) Nickel zu finden ist. Beachtet man diese Tipps, dann kann man mit dieser Kontaktallergie sehr gut leben, denn gefährlich ist sie nicht.
Danke für den tollen Tipp ;-) Da gibt es wirklich jede Menge hilfreiche Informationen zur leidigen Nickelallergie!
Hallo alle miteinander!
Habe auch so eine lästige Nickelallergie. Gute Tipps für Alltag und Haushalt habe ich u.a. auch auf www.nickelf...
Lesermeinung schreiben |
28.01.12 | |
![]() | NICKELALLERGIE |
23.11.11 | |
![]() | NICKELALLERGIE |
13.11.11 | |
![]() | NICKELALLERGIE |
03.09.11 | |
![]() | NICKELALLERGIE |
![]() | NICKELALLERGIE |
Stellen Sie eine Frage oder lesen Sie mehr im Nickelallergie Forum

