14. Januar 2011
Circa sechs Prozent aller Neugeborenen leiden an einer Kuhmilchallergie. Kinderärzte versuchen daher, eine bessere Aufklärungsarbeit zu leisten, damit junge Eltern rechtzeitig die Symptome erkennen und richtig handeln können.
Beim ersten Kontakt mit Kuhmilch zeigt sich noch keine Reaktion. Der junge Körper beginnt sich meistens erst einen Monat nach dem ersten Kontakt kuhmilchhaltiger Nahrung zu wehren. Das macht das Erkennen auch so schwierig. Eltern sollten sich daher notieren, wann sie zum ersten Mal solche Nahrung für den Säugling zubereiten und dann wachsam sein.
Die ersten Symptome nach den vier Wochen sind Hautreaktionen. Die Haut der Kinder rötet sich, kann einen Juckreiz ausbilden und auch Quaddeln auftreten lassen. Gerade bei Kindern mit einer schon bestehenden Neurodermitis kann sich der Zustand der Haut stark verschlechtern. Ein Besuch beim Kinderarzt und ein Test auf eine mögliche Kuhmilchallergie sind wichtig. In 80 Prozent der Fälle ist die Allergie jedoch nicht dauerhaft.
Diese Kinder verlieren die Allergie mit ihren Symptomen bis zum sechsten Lebensjahr. In einigen Fällen kann die Allergie aber auch schwerwiegend und dauerhaft sein. Dann kann eine Immuntherapie sinnvoll sein. Das jedoch muss von Fall zu Fall vom Arzt entschieden werden.
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