4. Mai 2009
Die Nachtblindheit kann sowohl angeboren als auch im Laufe des Lebens als Sehstörung erworben werden. Wie die Sehstörung verläuft, hängt von der auslösenden Ursache ab.
Eine Nachtblindheit ist in vielen Fällen angeboren und somit bereits bei Babys und Kleinkindern vorhanden. Ist die Nachtblindheit angeboren, so funktionieren die Stäbchen in der Netzhaut der Augen nur unzureichend, wodurch sich die schlechte Sehfähigkeit bei Dunkelheit erklärt. Teilweise sind auch zu wenige Stäbchen in der Netzhaut der Augen zu finden.
Die Nachtblindheit kann sich jedoch auch erst im Laufe des Lebens entwickeln. Grund hierfür kann zum Beispiel der Mangel an dem Vitamin A sein. Dieses Vitamin ist zum Beispiel in Karotten enthalten und führt bei einem Mangel unter anderem zu Sehstörungen wie der Nachtblindheit. Vitamin A-Mangel kann durch eine Mangelernährung oder auch bestimmte Erkrankungen (zum Beispiel im Magen-Darm-Bereich) entstehen.
Ein grüner Star (Glaukom) kann ebenfalls die Ursache für eine Nachtblindheit sein.
Die angeborene Form der Nachtblindheit kann nicht behandelt werden. Inwieweit eine erworbene Nachtblindheit behandelt werden kann, kann nicht allgemein gesagt werden. Wenn die auslösende Ursache therapiert werden kann, verschwindet meist auch die schlechte Sehfähigkeit in der Nacht.
Hier ist Platz für Ihre Meinung zu diesem Artikel.
Lesermeinung schreiben |
12.12.11 | |
![]() | NACHTBLINDHEIT |
24.10.11 | |
![]() | NACHTBLINDHEIT |
21.09.11 | |
![]() | NACHTBLINDHEIT |
14.09.11 | |
![]() | NACHTBLINDHEIT |
10.08.11 | |
![]() | NACHTBLINDHEIT |
Stellen Sie eine Frage oder lesen Sie mehr im Nachtblindheit Forum

