14. Mai 2009
Der Muskelschwund kann nur symptomatisch behandelt werden. Da es sich um eine Erbkrankheit handelt, kann man dieser Krankheit nicht vorbeugen.
Medikamente zur Behandlung des Muskelschwundes gibt es noch nicht. Ärzte können lediglich Präparate verordnen, die den Abbau der Muskeln verlangsamen.
Im Rahmen der Behandlung kann der Arzt nur die Symptome des Muskelschwundes behandeln und dem Patienten Krankengymnastik zur Stabilisierung der Muskeln verordnen. Die krankengymnastischen Übungen erleichtern dem Patienten auch die Atmung.
Viele Patienten schließen sich einer Selbsthilfegruppe an, um Kontakt mit Gleichgesinnten zu erhalten.
Da der dem Muskelschwund zugrunde liegende Gendefekt vererbt wird, kann der Krankheit nur insofern vorgebeugt werden, dass sich Paare mit Kinderwunsch einer genetischen Beratung unterziehen und informieren, inwieweit bei ihnen das Risiko besteht, die Krankheit zu vererben.
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