12. Mai 2009
Mumps wird symptomatisch behandelt. Heutzutage kann man der Erkrankung vorbeugen.
Da Mumps durch Viren ausgelöst wird, ist eine Behandlung mit Antibiotikum nicht möglich. Antibiotika wirken nur gegen Bakterien. Somit können nur die Symptome behandelt werden. Gegen die schmerzhafte Schwellung der Ohrspeicheldrüse werden Schmerzmittel verordnet. Auch ein kühler Umschlag bringt Linderung.
Treten Komplikationen wie eine Gehirnentzündung oder eine Hodenentzündung auf, müssen diese konsequent behandelt werden, um Spätfolgen zu vermeiden.
Besteht eine Hodenentzündung oder Fieber, ist unbedingt Bettruhe notwendig. Fieber kann neben fiebersenkenden Medikamenten auch durch Wadenwickel gesenkt werden. Dazu werden Tücher in lauwarmes Wasser getaucht (kein kaltes Wasser!) und um die Waden des Kranken gelegt. Darüber werden trockene Tücher gewickelt und der Kranke mit einer Decke fest zugedeckt.
Wegen der Ansteckungsgefahr darf der Patient das Haus nicht verlassen und sollte keinen Kontakt zu Menschen haben, die weder geimpft sind noch die Erkrankung bereits hatten.
Der Kranke sollte pürierte Nahrung zu sich nehmen, um ihm das Schlucken zu erleichtern.
Ein wirksames Mittel gegen Mumps ist die Schutzimpfung. In der Regel werden heute alle Kleinkinder im Rahmen der Masern-Mumps-Röteln-Impfung (teilweise auch kombiniert mit Windpocken) gegen die Erkrankung geimpft. Für einen 100%igen Schutz werden zwei Impfungen im Abstand von etwa fünf Jahren benötigt.
Die Impfung ist auch im Erwachsenenalter noch möglich und empfiehlt sich besonders für Personen, die im Gesundheitssystem arbeiten oder viel mit Kindern zu tun haben (zum Beispiel im Kindergarten oder der Schule).
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