19. November 2007
Bei der Autoimmunerkrankung Multiple Sklerose, an der weltweit zirka eine Million Menschen erkrankt sind, werden die so genannten Myelinscheiden abgebaut, wodurch die Hirn- und Rückenmarknerven isoliert werden, was zur chronischen Nervenentzündung führt.
Warum der Körper die vom Immunsystem zerstörte Myelinscheide nicht regeneriert, haben jetzt Forscher bei Tierversuchen festgestellt. Die Regeneration wird durch ein Protein, das CD44, was bei den Betroffenen im Gehirn verstärkt vorhanden ist, verhindert. Aufgrund dieser Erkenntnisse können sich neue Behandlungsmöglichkeiten, die sich nicht nur bei Multiple-Sklerose-Patienten, sondern auch bei anderen Nervenleiden, eröffnen.
Die Experten warnen jedoch trotz der Ergebnisse vor verfrühter Euphorie.
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