20. Juli 2009
Durch die Krankheit entstandene Schädigungen des Gehirns können trotz Behandlung nicht mehr rückgängig gemacht werden. Werden die Risikofaktoren der Krankheit beachtet, kann der Multi-Infarkt-Demenz in gewissem Maße vorgebeugt werden.
Die Bereiche, die durch die Schlaganfälle bereits geschädigt wurden, kann der Arzt nicht mehr wiederherstellen. Ziel der Therapie ist es, das Fortschreiten der Gefäßverkalkung zu verhindern und so weitere Schlaganfälle im Gehirn zu vermeiden. Der Patient erhält dazu verschiedenartige Medikamente zum Beispiel zur Behandlung der Herzbeschwerden, des hohen Blutdrucks oder zur Regulierung des Cholesterinspiegels.
Im Anfangsstadium der Erkrankung gibt es auch noch spezielle Medikamente zur Behandlung der Demenz.
Im Rahmen der Behandlung arbeitet der Arzt auch eng mit den pflegenden Personen zusammen. Für den Patienten ist es von entscheidender Bedeutung, dass er auch weiterhin Aufgaben im Alltag hat. Keinesfalls sollten ihm alle Tätigkeiten abgenommen werden, da sonst das Gehirn weiter abbauen würde.
Um einer Multi-Infarkt-Demenz vorzubeugen, sollte man sich fettarm ernähren, um so die Ablagerung von überschüssigen Fetten in den Blutgefäßen zu verhindern. Patienten, die unter hohem Blutdruck leiden, sollten diesen konsequent ärztlich behandeln lassen. Ist noch kein hoher Blutdruck bekannt, sollte man sich regelmäßig in der Apotheke oder beim Hausarzt den Blutdruck messen lassen. Häufig wissen die Patienten gar nicht, dass sie unter Bluthochdruck leiden, da dieser meist keine Beschwerden verursacht.
Auch auf das Rauchen sollte man seiner Gesundheit zuliebe verzichten.
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