23. Februar 2009
Die Behandlung einer Mukoviszidose gestaltet sich meist schwierig. Eine Vorbeugung der Erkrankung ist nicht möglich.
Ein Medikament zur Behandlung der Krankheit gibt es nicht. Es können lediglich die Symptome behandelt werden. Der Arzt verordnet Medikamente zur Regulierung der Verdauung sowie zur Behandlung der Bauchspeicheldrüse. Betroffene müssen Enzyme einnehmen, die die aufgenommene Nahrung künstlich spalten. So übernehmen Medikamente die eigentliche Aufgabe der Bauchspeicheldrüse.
Gegen die starke Verschleimung der Lunge werden ebenfalls Medikamente verordnet und meist auch langfristig Antibiotika eingenommen.
Spezielle Atemgymnastik soll den Betroffenen helfen, den Schleim leichter abzuhusten. Zusätzlich müssen die Betroffenen auch regelmäßig inhalieren.
Da die Mukoviszidose vererbt wird, kann man nichts dagegen unternehmen. Paare mit Kinderwunsch können sich lediglich vor Beginn einer Schwangerschaft über das Risiko informieren. Nicht jeder, der jedoch ein verändertes Gen aufweist, erkrankt auch automatisch an Mukoviszidose. Ist beispielsweise der Vater erkrankt, die Mutter jedoch nicht, trägt das Kind das veränderte Gen. Es kann jedoch sein, dass die Erkrankung nicht ausbricht. Gleichzeitig kann das Kind dieses veränderte Gen jedoch später weitervererben, so dass möglicherweise bei seinen Kindern die Erkrankung ausbricht. Sind beide Eltern von Mukoviszidose betroffen, erkrankt das Kind mit 100%iger Wahrscheinlichkeit.
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29.03.12 | |
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08.02.12 | |
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