29. August 2009
Patienten mit einer Migräne erhalten in der Regel die ärztliche Empfehlung Sport zu treiben, um die Beschwerden dadurch etwas abzumildern. Wie nun eine neue Studie aufzeigen konnte, ist das tatsächlich etwa wahres dran.
Ausgewertet wurden von den Wissenschaftlern verschiedene Studien mit Migränepatienten und deren sportlichen Aktivitäten, sowie deren Auswirkung auf den Migräneverlauf. 97 Patientendaten, die unter einer Migräne ohne Aura litten, wurden hierzu analysiert und konnten im Ergebnis aufzeigen, dass sich die Migräne durch das regelmäßige Ausüben einer Ausdauersportart wesentlich verbessern ließ.
Ob man nun mit Joggen oder Rad fahren trainiert, scheint allerdings nicht ausschlaggebend zu sein. Vielmehr liegt die positive Wirkung in der Regelmäßigkeit und der Ausdauer selbst begründet. So konnten die Betroffenen nicht nur weniger Migräneanfälle verzeichnen, sondern auch einen abgeschwächten Verlauf der Kopfschmerz-Attacken.
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