Wodurch ein Medulloblastom entsteht, ist noch nicht bekannt. Wenn die Ärzte den gesamten Tumor operativ entfernen können, so bestehen für den Patienten gute Heilungschancen.
Bisher konnte noch nicht erforscht werden, durch welche Faktoren die Entstehung dieses Hirntumors begünstigt wird. Der bösartige Tumor im Kleinhirn bildet sich aus unreifen Gehirnzellen.
Der Krankheitsverlauf hängt davon ab, wie die Operation verläuft. Konnte der bösartige Tumor frühzeitig diagnostiziert werden, während einer Operation komplett entfernt werden und erfolgt anschließend eine Strahlentherapie, so hat der Patient gute Überlebenschancen. Mehr als die Hälfte aller Patienten überleben diese Krebserkrankung. Die Operation birgt jedoch hohe Risiken, da sich der Tumor im Bereich der Hirnnerven sowie z.B. des Sprachzentrums befinden kann.
Kleinere Kinder werden nach der Operation meist lediglich mit einer Chemotherapie behandelt, da die Strahlentherapie hier zu Entwicklungsstörungen führen kann. Bei dem Medulloblastom handelt es sich um den häufigsten Gehirntumor, der bei Kindern auftritt. Bei Erwachsenen tritt diese Krebserkrankung zwar auch auf, jedoch wesentlich seltener als bei kleinen Kindern. Die meisten Patienten, die erkranken, sind etwa fünf Jahre alt. Von der Krankheit sind deutlich mehr Jungen als Mädchen betroffen.
Hat der Krebs jedoch bereits Metastasen gebildet, so verschlechtern sich die Heilungschancen. Statistisch gesehen, leiden erwachsene Patienten seltener an Metastasen als Kinder.
Bei etlichen Patienten wächst der Tumor auch nach kompletter Entfernung nach einigen Jahren erneut. Auch dies verschlechtert die Heilungschancen.
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08.11.11 | |
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26.02.11 | |
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22.12.10 | |
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