26. Mai 2011
Eigentlich wollte die Weltgesundheitsorganisation die Kinderkrankheit Masern bis zum Jahr 2010 ausgerottet haben, doch auch wenn die Krankheit nur noch sehr selten zum Ausbruch kommt, gibt es noch immer vereinzelte Fälle. Grund ist die Nachlässigkeit vieler Eltern bei der Impfung ihrer Kinder.
Jedes Kind sollte bis zu seinem zweiten Lebensjahr zwei Masernimpfungen bekommen haben, doch den zweiten Impftermin beherzigen nur rund 90% der Eltern. Wenn die Masern erst einmal ausgebrochen sind, können sie nur schwer wieder in den Griff bekommen werden und führen meist zu schlimmeren Folgeerkrankungen wie Kehlkopf-, Lungen-, Mittelohr- oder gar Hirnhautentzündungen.
Wenn nur weitere 5% der Eltern den zweiten Impftermin wahrnehmen würden, könnte das Ziel der Masernausrottung bereits erreicht werden, da eine Ansteckung mit dem Virus dann so gut wie unmöglich ist und sogar Säuglinge, die noch keine Impfung bekommen können, so automatisch mit geschützt sind.
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