7. März 2011
Mittlerweile wurden in den USA in diesem Jahr zwölf Fälle einer Masern-Erkrankung registriert. Jetzt wurden in Boston der Hauptstadt des Bundesstaates Massachusetts, die an der Ostküste der Vereinigten Staaten liegt, bei weiteren fünf Patienten Masern festgestellt, beziehungsweise besteht der Verdacht.
Wie die Gesundheitsbehörden mitteilen wurde diese hoch ansteckende Infektionskrankheit durch eine Mitarbeiterin des französischen Konsulats ausgelöst und man vermutet, dass die Frau den Erreger aus Europa eingeschleppt hatte. Die Masern werden durch einen Virus hervorgerufen und meistens sind davon Kinder betroffen. Die Symptome sind die typischen roten Hautflecken und die Erkrankung äußerst sich mit Fieber und einem allgemeinen Schwächezustand. Manchmal kann es auch sogar zu lebensbedrohliche Komplikationen, beispielsweise Lungen- und Hirnentzündungen, kommen.
In den meisten Ländern besteht bei dieser Krankheit eine Meldepflicht. Gegen Masern hilft eine Impfung und besonders in den USA gibt es verstärkt Impfprogramme, so dass im Prinzip die Krankheit dort ausgerottet wurde, doch geschieht es immer wieder einmal, dass die Erkrankung auftritt, wie in diesem Fall, aber meistens durch das Einschleppen der Erreger.
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