22. August 2009
Wissenschaftler aus aller Welt haben die Parasiten, die sie bei Schimpansen in Kamerun und an der Elfenbeinküste entdeckt hatten auf das Erbgut hin untersucht und kamen zu dem Schluss, dass der Erreger der Malaria tropica, das ist die gefährlichste Art der Malaria, vor Zehn- oder gar Hunderttausenden Jahren, wann können die Forscher nicht sagen, vom Schimpansen auf den Menschen übergangen sein muss.
Bisher kennt man drei Krankheiten, die vom Tier auf den Menschen übergegangen sind, so SARS, Aids und auch die Schweinergrippe. Malaria, die oft sogar tödlich verläuft, wird von Mensch zu Mensch über die Stechmücke übertragen und durch den Parasiten Plasmodium falciparum ausgelöst. Eine verwandte Parasiten-Art ist Plasmodium reichenowi, die aber nur den Schimpansen befällt. Wie eigentlich der Mensch zu diesem Erreger kam, dazu gibt es verschiedene Meinungen, so erstens seien die Erreger aus einem gemeinsamen Vorfahren vor fünf bis sieben Millionen Jahren entstanden, zweitens zuerst war die menschliche Art vorhanden, und drittens zuerst die beim Schimpansen, die danach auf den Menschen überging, was die letzten Untersuchungen beweisen.
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