11. August 2006
Laut einer schwedischen Analyse steigert der Verzehr von 30 Gramm Würstchen, Räucherschinken und Speck pro Tag das Risiko, an Magenkrebs zu erkranken, um 15 bis 38 Prozent.
Eine Ursache dafür sei noch nicht gefunden, so Susanna Larsson und ihre Kolleginnen vom Stockholmer Karolinska Institut im "Journal of the National Cancer Institute".
Larsson erklärte, dass Fleischwaren oft gesalzen oder geräuchert, und zusätzlich mit Nitriten konserviert seien. Einen Zusammenhang schließt die Wissenschaftlerin nicht aus, macht aber klar, dass auch noch andere Faktoren eine Rolle spielen könnten.
Eine Studie aus dem Mai mit 330 Patienten hatte nämlich gezeigt, dass hoher Fleischverbrauch zusammen mit dem Magenbakterium Helicobacter pylori das Risiko für eine Krebserkrankung offenbar um einiges erhöht.
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