28. Juli 2009
Meist wird das Magengeschwür medikamentös behandelt. Es gibt einige Maßnahmen zur Vorbeugung eines Magengeschwürs.
Zu Beginn einer Behandlung müssen die Patienten sämtliche Getränke und Lebensmittel meiden, die Magen schädigend wirken. Dazu zählen zum Beispiel scharfe Speisen, fettiges Essen, Alkohol sowie bestimmte Medikamente.
Zu Beginn einer Therapie wird das Magengeschwür meist medikamentös behandelt. Der Arzt verordnet hier so genannte Säureblocker. Säureblocker sind spezielle Präparate, die die Magensäureproduktion hemmen.
Konnte im Rahmen der Gewebeprobe bei der Magenspiegelung das Bakterium Helicobacter pylori im Magen gefunden werden, erhalten die Patienten eine Woche lang Antibiotika.
Schlägt die medikamentöse Therapie nicht an oder treten schwere Komplikationen wie Blutungen auf, erfolgt eine Operation. Hier gibt es verschiedene operative Eingriffe. Entweder wird ein Teil des Magens entfernt, Nerven getrennt oder ein Medikament in den Magen gespritzt. Das Medikament kann im Rahmen einer Magenspiegelung gespritzt werden und bewirkt, dass sich die Blutgefäße des Magens verengen und die Blutung auf diese Weise gestoppt wird.
Einige Zeit nach der Behandlung eines Magengeschwürs wird eine Kontroll-Gastroskopie, eine nochmalige Magenspiegelung, durchgeführt. Hier wird der Behandlungserfolg kontrolliert sowie erneut Gewebeproben entnommen, die wieder im Labor untersucht werden. Hier erfolgt nochmals eine Untersuchung auf Krebszellen, die möglicherweise in der Phase des akuten Magengeschwürs nicht nachweisbar waren.
Jeder Mensch reagiert auf Speisen und Getränke anders. Wenn man bemerkt, dass man einige Lebensmittel nicht gut verträgt, sollte man diese meiden, um somit langfristig auch ein Magengeschwür zu vermeiden. Kaffee und Alkohol sollten nur in Maßen getrunken werden, um den Magen nicht zu schädigen. Auch das Rauchen sollte aufgegeben werden, da Nikotin die Magenschleimhaut reizen kann.
Wer ständigem Stress ausgesetzt ist, sollte versuchen, Ruhephasen in seinen Alltag einzubauen und durch Entspannungsübungen wieder zur Ruhe zu finden.
Magenschädigende Medikamente sollten nur kurzfristig eingenommen werden. Gegebenenfalls kann der Arzt andere Medikamente verordnen, die zwar die gleiche Wirkung erzielen, den Magen jedoch nicht angreifen.
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