22. Oktober 2009
Die Behandlung einer Magenblutung erfolgt in der Regel in einem Krankenhaus. Vorbeugen kann man einer Magenblutung kaum.
Da es sich meist um einen lebensbedrohlichen Zustand handelt, wird ein Patient mit Magenblutungen sofort in ein Krankenhaus eingewiesen. Hier muss der Kreislauf des Patienten sofort stabilisiert werden, damit er nicht in einen Schockzustand kommt und der Kreislauf versagt. Die Behandlung der Magenblutung erfolgt meist auf einer Intensivstation.
Da die Patienten durch die Magenblutung viel Blut verlieren, erhalten sie Blutkonserven verabreicht, um den massiven Blutverlust auszugleichen.
Je nachdem, was die Ursache der Magenblutung darstellt, besteht eine Behandlungsmöglichkeit darin, dass zum Beispiel in den Magen ein Verödungsmittel gespritzt wird, das das gerissene Blutgefäß wieder verschließt und die Blutung somit zum Stillstand gelangt. Dieses Medikament kann häufig im Rahmen einer Endoskopie gespritzt werden.
In einigen Fällen erfolgt auch ein operativer Eingriff, bei dem das Blutgefäß mit Klammern oder anderen Hilfsmitteln verschlossen wird. Dazu wird in einigen Kliniken auch ein Laser verwendet.
Da eine Magenblutung meist ein Symptom darstellt, kann diese nur vermieden werden, wenn die Risikofaktoren der Grunderkrankung beachtet werden. Grundsätzlich sollte sofort ein Notarzt gerufen werden, wenn ein Patient Blut erbricht, da es sich hierbei immer um einen Notfall handelt.
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