1. Juni 2004
Dass sich Wunden bei Rauchern schlechter schließen, ist schon lange bekannt. Wie das Gesundheitsmagazin Apotheken Umschau berichtet, haben amerikanische Forscher jetzt beobachtet, dass dies auch schon durch Passivrauchen ausgelöst werden kann.
Bei Laborversuchen beobachteten sie, dass die Beweglichkeit von Fibroblasten–Zellen, die eine Schlüsselrolle bei der Heilung spielen, unter dem Einfluss von Tabakrauch stark abnahm. Die Reparaturprozesse in der Wunde liefen deutlich langsamer ab. Weil die Fibroblasten länger an ihrem Ausgangsort, dem Wundrand, bleiben, verstärkt Passivrauchen vermutlich ebenfalls die Bildung hässlicher Narben.
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