9. Dezember 2011
Der Begriff "pulmonale Hypertonie" dient dem Mediziner als ein Sammelbegriff für mehrere Krankheiten. Ihre Gemeinsamkeit: bei Patienten steigt nach und nach der Gefäßwiderstand und der Blutdruck. Dies schädigt mit der Zeit das Herz und kann zur Herzschwäche führen. Betroffene sind nicht mehr leistungsfähig und leiden sehr schnell an Kreislaufstörungen.
Eine pulmonale Hypertonie ist nicht feststehend, sondern kann sich mit der Zeit immer weiter verschlechtern. Um eine Prognose über den Verlauf stellen zu können, greifen Mediziner auf einen einfachen Pulstest zurück. Zunächst müssen die Patienten sechs Minuten moderat gehen. Dabei wird ihr Herzschlag gemessen. Nach den sechs Minuten dürfen sie pausieren und es wird ermittelt, wie schnell sich eine Normalisierung des Puls einstellt. Anhand dieser Beobachtung können die Ärzte dann ihre Rückschlüsse ziehen. Normal ist eine Verlangsamung zum Ruhepuls hin, wenn das Herz um 16 Schläge pro Minute ruhiger wird.
Die Wirksamkeit dieser Methode zeigte eine Studie mit 75 Menschen, die nachweislich eine pulmonale Hypertonie hatten. Man ließ sie genau diesen Test absolvieren und betreute die Patienten danach weiter. Es zeigte sich, dass die Gesundheit derer sich schneller verschlechterte, die im Test keine Herzschlagverlangsamung von 16 Schlägen in der Minute geschafft hatten. Innerhalb von 6,7 Monaten wurde ihre Herzgesundheit deutlich geringer. Bei den anderen verlief die pulmonale Hypertonie viel langsamer. Hier traten weitere Verschlechterungen im Schnitt erst 13 Monate später ein.
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