12. Mai 2010
Die Therapie des Lungenhochdrucks ist äußerst umfangreich. Nur in gewissem Maße kann man dieser Krankheit vorbeugen.
Patienten, die unter einem Lungenhochdruck leiden, werden je nach Krankheitsphase unterschiedlich therapiert.
Zur Verdünnung des Blutes erhalten die Patienten meist ein entsprechendes Medikament. Durch die Verengung der Blutgefäße kann sich leicht eine Thrombose entwickeln, welcher durch blutverdünnende Maßnahmen (so genannte Antikoagulantien) entgegengewirkt wird.
Wenn ein Patient aufgrund der verminderten Herzleistung Wasser im Körper hat, so kann der Arzt Diuretika verschreiben. Diese Tabletten entwässern den Körper, in dem der Patient vermehrt Urin ausscheiden muss.
Zusätzlich können weitere Präparate verordnet werden, die der Patient als Tablette einnimmt, einatmet, gespritzt bekommt oder als Infusion in die Vene verabreicht wird.
Patienten, die nur noch sehr schlecht Luft bekommen, werden an ein Sauerstoffgerät angeschlossen. Anfangs geschieht dies meist stationär im Krankenhaus. Später kann der Patient sich für zu Hause ein mobiles Sauerstoffgerät verordnen lassen.
Bewirkt auch das Sauerstoffgerät keine Besserung mehr, so hilft dem Patienten nur noch eine Organtransplantation. Je nachdem, welche Organe bereits stark geschädigt sind, benötigt der Patient "nur" eine Spenderlunge oder sogar zusätzlich ein Spenderherz. Es handelt sich hierbei um eine sehr schwere Operation, die nicht immer Erfolg versprechend ist. Zudem bestehen auch lange Wartelisten für ein Spenderorgan.
Direkt vorbeugen kann man der Krankheit nicht. Um die eigene Gesundheit zu stärken, sollte man sich gesund und dabei vor allem vitaminreich ernähren, sich ausreichend bewegen, kaum Alkohol trinken und nicht rauchen.
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